Filmtagebücher

Becks


Hab mir heute den film Riddick im Kino angesehen und war ehrlich gesagt etwas enttäuscht, es gab zwar viele Effekte, aber die story ist dadurch total auf der strecke geblieben, also kann den film nicht wirklich weiter empfehlen, außer es gibt star wars oder star trek oder wie sie alle heißen Freaks unter euch, es hat nämlich mit der galaxy, raumschiffen und übernatürliche kräfte zu tun, ich fand ihn nicht besonders…

Fazit: Der Film selber ist ok, spannende stellen kommen auch vor ZWINKER
für mich ist der film aber zu sehr auf die umgebung ausgerichtet, also auf die effekte usw. und die story kannste knicken.

7/10
u4u|Daywalker


Mal ganz zu Anfang: der Film ist einfach schlecht. Der Film ist einfach brutal, blutig, ohne Herz, emotionslos, sinnlos. Die ganze Zeit wird ein leidender Jesus gezeigt, der ohne Ende gefoltert wird. Bei zahllosen anderen Filmen kommen bei ähnlichen Szenen Emotionen auf, Mitleid, Hass auf die Peiniger oder ähnliches. Hier in diesem Film nicht, ich blieb die ganze Zeit anteilnahmslos und gelangweilt. Ich kann nicht verstehen, dass es jemanden gibt, der den Film gut findet. 2 Stunden Folterei ist für mich einfach nicht sehenswert.
Meine Meinung beruht nicht auf der Tatsache, dass ich nicht an Gott und die Existenz Jesu glaube.

Fazit: Unerwartet schlecht. Zeit- und Geldverschwendung.

0/10
Thurgood


Harry verbringt den Sommer zusammen mit seiner Freundin Marion
und seinem besten Kumpel Tyrone. Sie nehmen alle möglichen Drogen und träumen vor sich hin, bis sie beschließen, selbst mit Rauschgift zu handeln. Währenddessen lebt Harrys vernachlässigte Mutter Sarah allein in ihrer Wohnung und beschäftigt sich mit Essen und Fernsehen. Als sie eines Tages von einer Agentur zur Auswahl von Kandidaten für Fernsehshows angerufen wird, fängt sie an, ihre Leben zu verändern.

"Requiem for a Dream" ist einer der Filme, die einen noch länger beschäftigen. Der geniale Score von Clint Mansell und dem Kronos Quartett ist trotz seiner extremen Momente schwer aus dem Kopf zu bekommen, zumal zu den Erinnerungen an den Ton auch noch die unglaublichen Bilder kommen. Es gibt wohl nur wenige Filme, die eine so starke Wirkung auf den Zuschauer haben wie dieser. Es geht auch nicht darum, dass man jetzt Drogen automatisch schlecht findet, denn darin lag nicht die Absicht von Hubert Selby Jr.'s Roman. Die Handlung soll aufzeigen, was Drogen anrichten können. Niemand hält den Charakteren Moralpredigten, sie gehen einfach ihres Weges. Durch die exzellenten Schauspieler entsteht dabei eine sehr enge emotionale Bindung an die Charaktere, denn schließlich kann man ihre Zukunft erahnen. Die teilweise sehr krasse Darstellungsweise der ganzen Handlung, durch die nach und nach schneller werdenden Szenen, verstärkt diese Gefühle noch. Für "Requiem for a Dream" sollte man sich Zeit nehmen. Der Film ist nicht kompliziert oder so, aber die Wirkung dürfte viele Leute überraschen und gleichzeitig erschrecken. Manche Leute gehen soweit zu sagen, dass "Requiem for a Dream" der beste Film ist, den sie je gesehen haben, und dass sie ihn nie wieder sehen möchten.

Dieser text ist leider nur kopiert, aber er passt einfach ganz genau zu dem Film. Besser kann man die Story und die Handlung nicht beschreiben!!

Reguim for a Dream war zweifellos einer besten und gleichzeitig schockierendsten Filme, die je ich jemals gesehen habe. Man braucht nur die einzelnen Lieder des Soundtracks zu hören und schon durchfährt einen dieses beklemmende Gefühl und die langsam aufsteigende Gänsehaut!

Unbedingt anschauen!!

-> 10/10
xoey


nachdem eure kritiken gefallen sind, habe ich mir heute voller neugier diesen anscheinend unglaublich shockierenden film angesehen.

evan treborn (welch subtile und ausgefallene namensidee: "event reborn") kann in die vergangenheit reisen, und alles was er will ändern.
doch nach kurzer zeit schon merkt man:
die regie scheitert allerdings an ihrer ach so verwirrend scheinenden story.
man soll zwar verwirrt werden, doch wird man auf deutliche mängel aufmerksam.
so hat evan als kind blackouts, die er später im erwachsenen-alter wieder aufleben lassen kann. warum hat das kind dann so blackouts? woher kann es wissen, das es die vergangenheit in der zukunft ändern will? ein logikfehler, den man leicht übersehen könnte.
die shockeffekte lassen auch zu wünschen übrig. ich hatte nur zwei, bei denen ich mich erschrocken habe. schließlich ahnt man nach einer zeit einfach, was einen erwartet.
hier wurde auch über die schauspielerische leitung kutchers geredet.
also, ich dachte der film könnte beweisen, dass ers drauf hat. aber mehr als sein geshocktes "ey mann, wo is mein auto"-gesicht scheint er doch nicht vermitteln zu können. wenn ich aufwache, und mir alle körperglieder fehlen, würde ich wohl mehr darauf reagieren, als geshockt zu gucken? so scheinen besonders dramatische szenen unfreiwillig komisch. warum muss man bei so dramatischen szenen lachen? da muss wohl was falsch gelaufen sein.
er kann seine lage nicht deutlch rüberbringen. man weiß, wie es anderen geht, aber nicht ihm selbst. wer dreht nicht durch, wenn er erkennt dass er alles, was er verändern kann nur noch drastisch schlimmer macht und jedes mal in einer anderen zeit aufwacht?
das konnte er ganz klar nicht auf die leinwand zaubern.
man weiß allerdings ganz genau, wie sich die anderen fühlen. warum geht das nicht auch bei dem hauptdarsteller?
die zuschauer werden ja mit genau diesem schauspieler gelockt, der gerade gut in der presse vertreten ist. doch bekommt man leider nichts anderes geboten, als das, was er schon schauspielerisch geleistet hat

wer sehen will, was dieser film wirklich hätte bieten können, sollte sich "donnie darko" ansehen. ähnliche story, nur besser umgesetzt.

was mich am film überzeugt hat? die doch sehr interessante story. leider gibt es nicht wirklich mehr, was mich daran gehalten hat weiterzusehen.
man hätte diesen film äußerst besser umsetzen können.
was bleibt, ist einfach nur ein lauwarmer "shocker", von dem man denkt, das es ihn noch nie gab. weil die story anscheinend sooo packend ist, nimmt man ihn einfach als gut hin.
für mich ist er allerdings nicht mehr als ein durschschnittlicher film.

fazit: "shocker" (kann man den so bezeichnen?) mit einer interessanten story -> lauwarme nahrung für filmfans.

6/10
efze


donnie darko ist ein film für den man zeit haben muss, denn er ist einer dieser filme die man bewusst anschauen muss. man muss mitdenken statt sich nur berieseln zu lassen. dieser film ist intelligent und der regisseur will das man sich mit diesem film auseinander setzt.

es geht um den verwirrten jugendlichen donnie darko, er kommt aus einem guten elternhaus, hat 2 geschwister und kann eigentlich nicht klagen. dennoch muss er zu einer psychaterin gehen und auch regelmäßig tabletten schlucken. eines tages erscheint ihm ein hase in einem traum, der ihm sagt das die welt untergehen würde, seit diesem vorfall passiert sehr viel.

die story ist wirklich komplex, wirkt aber zu keinem zeitpunkt überladen oder verwirrend, die schauspieler verleihen ihren rollen charakter, bis in die kleinste nebenrolle hinein. selten habe ich filme gesehen in denen die schauspieler soviel herz in ihre rollen gelegt haben.

was für ein genre dieser film letzendlich hat kann man nicht so genau sagen, oder ich kann es zumindest nicht, er ist drama, science-fiction, liebesfilm und gesellschaftssatire in einem, und das wirklich ohne unüberschaubar zu wirken.

aber wie schon am anfang gesagt, der regisseur will das man sich mit diesem film auseinander setzt, so wird einem nicht zu jeder frage direkt eine passende lösung präsentiert, so das man sich den film mehrmals anschauen sollte, um alles zu verstehen.

bei der punktevergabe war ich mir sehr unsicher ob ich 9 oder 10 punkte geben will, denn dieser film hat auch schwächen, wenn man es so nennen kann, denn man muss bei diesem film mitdenken, und das setzt eben vorraus das man in der richtigen stimmung dazu ist. wenn man nicht mitdenken will, so wird der film wohl langwierig und zäh, wenn man sich jedoch drauf einlässt bekommt man etwas geboten, was man nur sehr sehr selten findet. deshalb habe ich mich auch für die mitte entschieden, da es eben sehr auf die eigene stimmung drauf ankommt.

fazit: sehr guter film abseits des mainstreams

9,5/10
xoey


heute habe ich mir irobot angesehen.
ich wurde von der ersten minute an unterhalten und in die zukunft geführt. in eine zukunft, in der die roboter menschen dienen und menschen denken, sie unter kontrolle zu haben.
der film spielt im jahre 2035. del spooner hat einen mord aufzuklären - ein ingenieur wurde getötet und del hält von anfang an einen roboter für den mörder. doch können roboter töten? haben sie menschliche gefühle?
dieser film bietet einem erstklassige unterhaltung. man wird in die zukunft geschleudert und fühlt sich wie mitten drin. und man weiß nie: kann man dieses "blechdosen" vertrauen? sind sie wirklich nur friedliebende mechanische sklaven, die den menschen ihre unangenehme arbeit abnehmen sollen?
schnell wird man belehrt, dass es nicht so ist...
doch wird einem auch gezeigt, dass sich selbst roboter menschliche gefühle aneignen können. man leidet mit dem roboter sonny mit, der seinen "vater" verloren hat und auch noch daktiviert werden soll. man lebt mit den robotern mit und erlebt ihre entwicklung.
außerdem bietet der film einem an, sich mit philosophischen fragen wie "was macht einen menschen aus?" auseinanderzusetzen.
will smith zeigt sich in einer grandiosen rolle als cop. man merkt ihm an, dass er keinem traut nachdem er verletzt wurde. seine rolle spielt er überzeugend und lässt den zuschauer mitfiebern.
die effekte sind erste klasse, allerdings hat man nicht den eindruck als wenn der film damit prahlen muss. bei den actionszenen fühlt sich der zuschauer in den bann gezogen.
von mir gibt es eine

9/10

für ein fast perfektes filmerlebnis, das sowohl leicht konsumierbar als auch philosophisch interessant ist.
efze


dieser film ist wahrlich ein katastrophenfilm, und zwar in jederlei hinsicht. denn einerseits zeigt er die zerstörung von los angeles und new york, und das mit sehr schönen cgi effekten. alles wirkt realistisch und glaubhaft. aber das war es dann auch schon. denn andererseits ist dieser film selbst die größte katastrophe.

was in diesem film alles an klischees gezeigt wird, würde für mindestens 3 weitere hollywood filme ausreichen. so gib es nicht nur die typische, und für hollywood unbedingt nötige, liebesgeschichte, nein, es gibt auch noch die "vater-tut-das-unmögliche-um-seinen-sohn-zu-retten" geschichte und den "krankenschwester-rettet-todkrankes-kind" plott. dabei sind alle charaktere herrlich klischee-haft gezeichnet. und alles bleibt so oberflächlich wie das eis auf den gebäuden.

dieser film kann wirklich nur durch seine effekte überzeugen, und wenn man die wirbelstürme, das wasser und das eis durch feuer und explosionen austauscht ist man ganz schnell wieder bei independence day, so könnte man the day after tomorrow auch als greenpeace version von eben diesem id4 bezeichnen.

fazit: typischer hollywood film mit sehr guten cgi effekten

4/10
u4u|Daywalker


Der erste Teil war super. Er hatte zwar nur Action und Splatter zu bieten, aber das in Vollendung. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an den zweiten Teil. Ich habe zwar gehört, dass der zweite Teil ganz anders als der erste sein soll, aber schlecht muss das ja nicht sein. Und so habe ich mich schon beim Einlegen der DVD gefreut.

Nach den 2 Stunden war die Enttäuschung aber sehr groß. Wie erwartet, war der Film ganz anders als der erste Teil...einfach langweilig. Es gab haufenweise langweilige dumpfe Dialoge, bei denen ich immer müder wurde, Action gab es ganz wenig und Spannung gar keine. Auch wenn natürlich einiges vom ersten Teil aufgelöst wurde, hätte ich darauf aber gerne verzichtet und Kill Bill in guter Erinnerung behalten.

Fazit: Nach dem grandiosen ersten Teil eine total unnötige Fortsetzung.

3/10
xoey


in diesem film geht es um einen ex-gangster namens gal, der seinen ruhestand mit frau in spanien genießt. doch bald ist die ruhe vorbei.
ein ex-kollege von ihm, besteht darauf, dass er seinen ruhestand vergisst und mit ihm wieder ein ding dreht. ob er sich drauf einlässt?

keineswegs ein film für die breite masse, was ihn sehr interessant macht, die schaupsieler überzeugen und man weiß nie was einen erwartet.
zudem sorgen die hauptschauplätze spanien und london für unverwechselbare und eindrucksvoll eingefangene bilder.

hier bekommt man auf jeden fall etwas aufgetischt, worüber man sich gedanken machen muss. wenn man das tut erkennt man ein gut gelungenes werk mit vielen interprationsmöglichkeiten.

"sexy beast" lässt sich nicht ohne weiteres einem genre zuordnen.
man bekommt einen mix aus thriller und gangsterfilm mit einer guten prise komödiantischen elementen serviert. dies ergibt ein unverwechselbares gericht.

allerdings ist auch dieser film reine geschmackssache. die einen fühlen sich inspiriert und denken über ihn nach, die anderen sind zu tode gelangweilt.ihr denkt, ich rede, von einem meisterwerk? weit gefehlt, denn die rahmenhandlung der gangster-story hat man schon mehr als genug in filmen zu sehen bekommen.

fazit: ein empfehlenswerter, "kleiner" film.

7/10
efze


auf den ersten blick scheint dieser film wenig spektakulär zu sein. alonzo ist der typische bad-cop. er ist drogenfahnder und regelt die sachen auf seine art, dabei übertritt auch er gerne mal das gesetz. hoyt ist ein junger polizist, er will in alonzos einheit, und er hat genau einen tag zeit sich zu beweisen.

der ganze film spielt tatsächlich an diesem einen tag, was vielleicht langweilig klingen mag, ist aber alles andere als das. der film ist wirklich sehr kurzweilig, auch wenn er mehr ein thriller als ein actionfilm ist. shootout-szenen gibt es zwar, aber eher selten und kurz, aber der rest ist keineswegs 0815 hollywood geplänkel.

als zuschauer wird man immerwieder überrascht, man kann nie wirklich sagen wie es nun weitergeht. und somit ist der film bis zur letzten minute packend und fesselnd. einen besonders großen anteil daran haben die beiden hauptdarsteller denzel washington und ethan hawke. besonders denzel washington brilliert wirklich in seiner rolle. anders kann man es einfacht nicht ausdrücken.

ich kann diesen film ohne bedenken weiterempfehlen. er ist sehr kurzweilig und unterhaltend, auch wenn er wenig neues bietet. er hat einfach eine ganz besondere atmosphäre.

fazit: aus wenig stoff wurde sehr viel gemacht

7/10
efze


ich weiß nich so recht was ich schreiben soll, wenn ich diesen film als eigenständigen film betrachten würde, so würde er zwar nicht großartig sein, aber immerhin gutes mittelmaß sein. wenn ich ihn jedoch als den dritten teil der beverly hills cop reihe betrachte, dann muss ich sagen das die aufgabe nicht gut gelöst wurde.

in diesem teil wirkt alles ein wenig lieblos und aufgesetzt. besonders deutlich wird dies am soundtrack, der oftmals unpassend ist, und größtenteils nur aus abgeänderten versionen des bekannten "axel f theme" besteht. auch das 2 wichtige charaktere aus den ersten beiden teilen einfach weg gelassen wurden gefällt nicht. besonders nicht wenn man den einen garnicht erwähnt, und das verschwinden des anderen mit einem satz abhandelt.

zudem gibt es einige lächerliche szenen, das stichwort "vernichter 2000" sollte für kenner des films reichen. ich frage mich echt wer sich sowas ausgedacht hat. der film wirkt stellenweise wie eine parodie auf sich selbst, es kommt einfach nicht das bekannte beverly hills cop gefühl auf, sondern man fragt sich immerwieder was das nun soll.

aber dennoch hat mich der film unterhalten, wieder ist axel größtenteils auf sich alleine gestellt, und wieder hetzt er die polizei gegen sich auf. dabei gibt es auch wieder coole sprüche zu hören.

fazit: ein durchschnittlicher film als solches, aber leider eine schlechte fortsetzung.

5/10
xoey


zuerst war ich mir sehr unsicher darüber, ob ich diesen film sehen wolle. "wieder so ein helden-actionfilm" habe ich gedacht. doch habe ich falsch gelegen...
endlich mal ein held, der wirklich viel herz zeigt!
die story ist packend, und der zuschauer weiß nicht, was ihn erwartet.
sie beginnt am ende des zweiten weltkrieges. hey, wer hätte das gedacht? so wird die story an anfang mitten in das kriegsgeschehen gebunden. man erfährt, wie hellboy "das licht der welt" erblickt hat.
viele jahre später ist dieser kleine knirps zu einer 2,13m großen roten fürchterlichen gestalt herangewachsen und darf als held die welt vor bösen mächten beschützen. leider zum grauen seines "vaters", dem wissenschaftler, der ihn herangezogen hat. denn er tut alles, damit es seinem sohn gut geht und er nicht ins rampenlicht der medien gerädt.
so merkt man auch schon nach den ersten szenen, wie sehr dieser film auf gefühl setzt.
man wächst mit den charakteren heran, lernt sie und ihre gefühle ganz genau kennen.
doch nicht nur dadurch lässt sich der film auszeichnen. die effekte sind atemberaubend perfekt umgesetzt, die *monster* zum greifen nah.
"red" ist auch ein einzigartiger held. er zeigt gefühl wie kaum ein held zuvor und ist die coolness in person. so bekommt man auch den ein oder anderen lustigen und obercoolen spruch von ihm zu hören. aufgetzt? auf keinen fall, eher urkomisch!
so schaut man auch gerne über kleinere fehler in manchen szenen hinweg.
was will der film uns sagen?
es ist egal, wo du herkommst, solange du ein gutes herz hast!

fazit: empfehlensweter heldenstreifen mit einer extraprise herz!


8,5 / 10
Klaus



Also, ich muss jetzt mal anstrengen , nicht zu viel zu verraten:

Bei einem Überfall auf sein Haus wird der Hauptdarsteller Leonard Shelby niedergeschlagen und verliert dabei sein Kurzzeitgedächtnis. Er erinnert sich an seinen Namen und alle Details vor dem Angriff, kann aber keine neuen Erinnerungen "speichern". In diesem Zustand ist er auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau, um diesen zu töten. Selbst kaum in der Lage, sich an den Anfang eines längeren Gesprächs zu erinnern, nutzt er Polaroidfotos, Tatoos und schriftliche Aufzeichnungen als externes Gedächtnis.

Bislang nichts besonderes, doch die ungefähre Handlung die ich euch gerade bekannt gegeben habe, ergeben sich erst im Laufe des Filmes. Der Film wird nämlich in Episoden erzählt, die durch sein Kurzzeitgedächtnis bestimmt werden. Ein Beispiel zum besseren Verständniss: ... - Schnitt - Leonard Shelby wacht auf einem Bett auf. Er fragt sich, wie er dahin gekommen ist. Und viel wichtiger, warum er hier ist. Und schon betritt eine Person den Raum, die er nicht erkennt, die ihn aber zu kennen scheint. Und so weiter.
Das interessante ist jedoch daran, dass der Film in chronologisch umgekehrter Reihenfolge erzählt bzw. gezeigt wird. Das bedeutet, dass der Zuschauer ebenfalls die Antworten auf sein Fragen nicht kennt. Wie der Hauptdarsteller Leonard Shelby kann somit der Zuschauer das Gefühl des sich nicht zu Erinnern selbst erfahren. Man befindet sich damit permanent in einer Handlung, ohne deren Vorgeschichte zu kennen wodurch es erschwert wird, das Gesehene zu ordnen und in die richtige Reihenfolge zu bringen.

In dem Film tauchen stets Fragen auf, was ihn zu keiner Zeit uninteresant macht. Man ist gefesselt und sucht wie der Darsteller nach den Antworten. Leicht zu verstehen ist der Film jedoch nicht, sodass man sich danach noch immer fragt: habe ich es jetzt richtig verstanden?


Fazit: Höchst empfehlenswerter Film, den ich jedem ans Herz legen kann, der einmal einen anders gestrickten Film sehen möchte, der zu keiner Zeit uninteressant ist.

9/10
xoey
wie hier schon diskutiert wurde, ist dies einer der besten filme, die ich je gesehen habe. ich habe ihn vor längerer zeit schonmal gesehen, konnte mich aber heute nicht mehr so recht an die handlung erinnern. so wurde ich immer wieder aufs neue überrascht, besonders das unverhoffte ändern lässt einen aus dem staunen nicht mehr rauskommen...
der schaupspieler überzeugt in der darstellung, man fühlt und leidet mit ihm mit. wie kann man sein leben bloß meistern, wenn man alles, was nach seinem "unfal" passiert ist, früher oder später eh vergisst? der hauptdarsteller findet dafür eine gute lösung, doch ist das, was er sich aufschreibt alles, was er wissen muss?
man ist gefesselt von spannenden bildern, irritierenden szenen und einer bedrückenden atmosphäre, die diesen film zu dem macht, was er ist.
einfach ein innovativer und äußerst mitreißender film.
was soll ich noch mehr zu diesem film sagen? er ist schwer zu beschreiben, einfach unbedingt anschauen!!
ob ich was zu meckern finde? nein, deswegen gibt es

10/10

punkten für einen film, den man sich besser einfach nicht vorstellen kann und von dem man perfekt unterhalten wird.

ein satz, der mir hängen geblieben istm den finde ich einfach klasse:

ich kann mir nicht merken, dich zu vergessen!
efze


der erste teil dürfte vielen ein begriff sein, schließlich ist er relativ bekannt geworden, und ist auch eine art vorzeige film, wenn es um japanische filme geht. für diejenigen die nicht wissen worum es im ersten teil geht, möchte ich es mal kurz erklären. eine schulklasse wird von der regierung entführt und auf eine einsame inseln geschleppt, dort wird jedem schüler ein halsband angelegt, und jeder bekommt ein überlebenspack und eine waffe. ziel ist es sich gegenseitig zu töten, bis nur noch einer lebt.

wo es im ersten teil jedoch wunderbar dramatisch wurde, und man in vielen szenen die konflikte der schüler mit ansehen konnte, so stumpf ist die fortsetzung. denn im zweiten teil wird die entführte schulklasse darauf angesetzt eine terroristengruppe zu eliminieren. diese gruppe besteht aus den überlebenden des ersten battle royales.

leider bietet der zweite teil nicht mehr soviel tiefe, es wurde viel mehr wert auf action und gewalt gelegt, auch wenn es noch immer viele szenen gibt die melancholisch wirken sollen, so erreicht der film niemals die stimmung des vorgängers. er ist einfach nach dem "größer, lauter, dümmer" verfahren hergestellt.

dabei ist der film nichtmal wirklich schlecht, er bietet solide action und eine durchaus interessante story. er ist aber einfach nicht so herrausragend wie sein vorgänger, und dazu kommt noch das er einfach zu lang ist. er hätte eine gute halbe stunde kürzer sein können.

fazit: schlechte fortsetzung, ansonsten solider, wenn auch etwas zu langer film

5/10
u4u|Wizz


Ich habe mir soeben Barbershop 2: Back in Business angeschaut. Die Fortsetzung des Friseurladen-Films von und mit Ice Cube, sowie einem fulminanten Cedric the Entertainer und der bildhübschen Eve und anderen bekannten afroamerikanischen Schauspielern.

Zwar ähnelt der Film von der Story her sehr dem ersten Teil, jedoch hat er dieses mal nicht so einen ausgeblichenen Roten Faden, sondern einen bordeauxroten.

Calvin (Ice Cube), der Ladenbesitzer, bekommt es dieses Mal mit den Städtebauern zu tun. Gegenüber seines Barbershops, welcher sein Vater schon 1958 gegründet hat und als einziger Laden in der Southside die Unruhe der Black Panters in Chicago überlebt hat, bekommt Konkurrenz einer landesweiten Friseurkette (Nappy Cutz). Dessen Eigentümer versucht Calvin einzuschüchtern und prophezeit ihm noch ein halbes Jahr, bis sein Laden zu ist und er ihn anschließend aufkauft und ein Fitness-Studio oder derartiges errichten wird.

Calvin lässt sich das natürlich nicht gefallen und geht in die Vollen. Nachdem er aber ein unmoralisches Angebot bekommt, seinen Laden zu verkaufen und den Weg frei zu machen, für die Städtebauer, das Viertel total zu verändern, scheint er zu kippen.

Im letzten Moment zeigt er aber sein wahres Gesicht und versucht dem Viertel zu helfen. Doch der Antrag der Städtebauer wird angenommen und es scheint ein Schuss vor den Bug zu sein.

Das Viertel ist aber "one community" und lässt Nappy Cutz im Regen stehen, der Barbershop boomt und der Möchtegern-Bürgermeister ist plötzlich wieder auf Calvins Seite.


Fazit: Der Film ist ganz ok und Cedric the Entertainer ist einfach klasse, auch die Rückblenden zu den Krawallen und seiner "Liebe" sind sehenswert. Die Musik ist ohnehin klasse. Die Story dieses Mal viel besser. Man sollte Barbershop I + II nicht hintereinander anschauen, wer aber Fan von Hood-Filmen ist, der sollte sich den Streifen nicht entgehen lassen.

Bewertung: 6 / 10
u4u|Wizz


Mit Ralph Fiennes und Gabriel Byrne


Ich muss zugeben, ich habe selten einen Film gesehen, der mich so geschickt hat, ohne dass ich gekifft habe oder besoffen war.

Für mich gab es immer 2 Filme, die ich jedem empfohlen habe, wenn jemand dicht ist. Zum einen The Cell mit Jennifer Lopez und zum anderen Memento. Doch zu diesen 2 Filmen kommt ein weiterer hinzu.

Spider, mit Ralph Fiennes in der Hauptrolle des Dennis Clegg, und Gabriel Byrne in der Nebenrolle, als Dennis Vater.

Ich habe den Film eigentlich nicht richtig verstanden, ich wusste zwar was abgeht, aber gepeilt habe ich es nicht. Erst kurz vor Schluss und der Auflösung bin ich dahinter gekommen.

Dennis Clegg steigt aus einem Zug, man merkt sofort, dass er psychisch gestört ist. Er läuft durch London (schätze ich) und klingelt wo (die Adresse hat er notiert). Es ist so ne Art Heim für Bekloppte, keine Anstalt an sich.

Er hat ne Art Notizblock auf dem er ständig herumkritzelt, während er sich an seine Kindheit zurückerinnert.

Sein Vater hintergeht eines Tages seine Mutter und vögelt eine andere, die Mutter erwischt sie Inflagranti und wird umgebracht.

Der Vater und seine neue Flamme sind fortan ein Paar und versuchen dem Jungen klar zu machen, dass es seine richtige Mutter ist.

Ich will an dieser Stelle nicht mehr verraten.

Fazit:

Wie gesagt, der Film ist total verschickt. Man muss extrem Geduld haben, um den Film nicht vorher auszuschalten. Also Menschen, die auf Actionfilme stehen, bei denen alle 2 Minuten ein Auto explodiert oder ein Mann mit 2 MGs in den Händen hundert Männer niederschießt, die sollten sich den Film erst gar nicht anschauen. Unter Drogeneinfluß (ich meine natürlich nur Alkohol, nichts Illegales) kommt der Film sicher extrem gut rüber. Ich werd es bei Gelegenheit mal testen und bescheid geben.

Bewertung:

Unter Drogen: 8 / 10
Nüchtern: 7 / 10


Die Bewertung ist schwer, man muss wirklich Geduld haben und den Film genau anschauen, sich nicht ablenken lassen.
efze


woran denkt man wenn man den namen "resident evil" hört? an eine düstere atmosphäre, packende action und eine menge schocker, das alles hat aber leider nichts mit dem zweiten kinofilm zu tun, denn der ist genau das gegenteil. wieder einmal wurde es geschafft das denkbar schlechteste aus der vorlage herrauszuholen. die charaktere besitzen keinerlei tiefe, oft werden sie nur in wenigen sekunden vorgestellt, das sorgt dafür das sich der zuschauer mit keinem der darsteller identifizieren kann.

zudem sind die rollen so dermaßen mit klischees überzogen das es schlimmer kaum noch geht, die tatsache das die schauspieler auch nicht gerade glänzen macht die sache nicht besser. ok, man mag denken das man darüber vielleicht noch hinweg sehen kann, wenn denn wenigstens die action stimmt, aber das ist der nächste schwachpunkt des films. es gibt zwar eine menge action szenen, doch in den meisten erkennt man sogut wie garnichts, da die kamera einfach zu hektisch und verwackelt ist.

eine richtige story hat der film auch nicht zu bieten. am anfang wird oft zwischen verschiedenen orten und handlungen hin und her gesprungen, um dann in der mitte die verschiedenen charaktere aufeinandertreffen zu lassen. aber auch das ist eher schlecht als recht gelöst. aber nunja, zurück zur story, sie lässt sich mit einem satz beschreiben "flucht aus der stadt", mehr ist dort tatsächlich nicht.

seit der neuauflage von "dawn of the dead" hat man gesehen das man aus diesem stoff viel mehr herrausholen kann.

ich kann eigentlich niemandem zu diesem film raten, ich selbst bin großer fan der spiele, auch wenn ich nur die ersten beiden teile gespielt habe, aber auch das konnte den film nicht retten.

fazit: recht sinnloser actionfilm der höchstens mittelmaß ist.

4/10
u4u|Wizz


Ich denke vom ersten Teil brauche ich nichts zu erklären, nur kurz den Inhalt. Ein Passagier eines Flugzeuges träumt vom Absturz dieser Maschine und dreht durch, er und seine Freunde werden daraufhin aus dem Flugzeug geführt und die Maschine startet. Kurze Zeit darauf passiert genau das, was er gesehen hat. Die Maschine explodiert in der Luft.
Die Liste des Todes wurde jedoch unterbrochen und so stirbt jeder seiner Freunde nacheinander. Er selbst würde überleben, so machte es den Anschein, doch er starb auch zum Schluss. Nur ein Mädchen überlebte

Jetzt zum 2.Teil.

Ich habe ihn damals im Kino gesehen und fand ihn besser als den ersten Teil.
Ein Mädchen (Kimberly) möchte mit Freunden wegfahren und sieht einen sehr schweren Unfall auf dem Highway, bei dem viele Menschen, u.a. auch sie und ihre Freunde sterben. Daraufhin weigert sie sich auf den Highway zu fahren und ein Polizist fährt zur Auffahrt vor um zu schauen, was los ist. Kurze Zeit später fährt der LKW, der den Unfall in ihrem Traum ausgelöst hat vorbei und es ereignet sich tatsächlich ein schlimmer Unfall.

Die Menschen, die sie im Traum hat sterben sehen, überleben, bis auf ihre 3 Freunde.

Im Verlauf des Filmes stirbt eine Person nach der anderen, oftmals erweckt es den Eindruck, dass man gleich weiß, wie die Personen sterben, doch es ist meist ein anderer Tod, nicht der den man schon voraussah. Für mich eine klassische Meisterleistung der Spannung.

Im Endeffekt überleben zwei Personen nach tragischen Todesfällen. Zu guter letzt denkt man, dass nun alles überstanden sei, doch man irrt....

9/10
u4u|Wizz


Hab mir den Film soeben reingezogen.

Eine junge Dance-Crew, um Elgin (Marques Houston) und David (Omari Grandberry) tanzt alle anderen Crews in den Boden. Bis sie von einer weißen Crew herausgefordert werden. Es geht um 5.000 $ Einsatz.

Die beiden leihen sich das Geld zusammen und treten gegen die Crew an, doch ein Freund von ihnen linkt sie und die weiße Crew klaut die Moves von Elgins und Davids Crew. Sie verlieren das Geld.

Zu allem Überfluss bandelt David mit Elgins Schwester an und Elgin gefällt das überhaupt nicht. Als David und Elgin einen Deal für den Drogenboss (?) Emerald erledigen sollten, ruft dieser Elgin an und sagt, dass der Deal gleich laufen soll. David sitzt währenddessen mit seiner Freundin (Elgins Schwester) in einem Café. Sie macht Davids Handy aus und er hört Elgins Anrufe nicht. Elgin macht sich somit alleine auf den Weg und wird brutal überfallen.

Nun schuldet Elgin nicht nur seiner Grandma viel Geld, sondern auch Emerald, welcher ihm droht, sein lädiertes Bein (durch den Überfall) ganz zu zertrümmern.

Beide zerstreiten sich und schlägern sich sogar kurz. Die Freundschaft ist hinüber.

Da kommt ihr Freund Rick, der ihnen vom Big Bounce berichtet, ein Wettbewerb für Tanzcrews, bei dem man 50.000 $ gewinnen kann und im nächsten Lil' Kim-Video auftreten darf.

Elgins neue Crew ist am Start, genauso wie Davids neue Crew. Gemeinsame Freunde versuchen ihnen den Verstand wieder einzutrichtern, aber sie wollen sich nicht vertragen.

Erst als am Abend vor dem Finale der kleine Freund von Rick, Lil'Saint, erschossen wird, kommt es beim Entscheidungsbattle zum Aufeinandertreffen Elgins und der weißen Crew von der Niederlage davor. David und Elgin vertragen sich und brennen die Tanzfläche nieder.

Fazit: Ich find den Film doch ganz ok, für das, dass er einigermaßen schlechtgeredet wurde. Er hat zwar nen absolut stereotypen Roten Faden, aber der ist doch ganz gut umgesetzt wie ich finde. Der Soundtrack ist 1a, die Tanzeinlagen wirklich genial....

7/10