Filmtagebücher

efze
hallo community,

einige werden es vielleicht schon kennen, die anderen werden es jetzt kennenlernen, nämlich die filmtagebücher.

was genau ist ein filmtagebuch?
nunja, wie der name schon sagt, es ist eine art tagebuch für filme. in das filmtagebuch schreibt ihr rein wenn ihr euch einen film angeschaut habt. ein kleines bild, entweder ein screenshot oder eben filmplakat oder so und eure meinung zu dem film und am ende vielleicht noch nen kleines fazit und/oder ne bewertung und fertig ist der eintrag :)

was muss ich beachten?
es ist zu beachten das man nicht spoilern sollte, wenn man es dennoch tut muss man vorher deutlich darauf hinweisen, am besten mit großer roter schrift *g* ansonsten ist noch zu beachten das hier keine diskussionen stattfinden, dazu ist der andere thread da.


also auf gutes gelingen :]
xoey


heute mittag habe ich mir dreamcatcher angesehen. eigentlich nur aus neugier, da ich viele schlechte kritiken gelesen habe und wissen wollte, ob was dran ist.
am anfang war alles noch ziemlich fesselnd und sogar spannend. doch nach der hälfte des films kam ich mir etwas verarscht vor... ich war gefangen in einem unerwünschtem scifi- film. damit hatte ich absolut nicht gerechnet.. und egal wie lange ich mich damit quälte, bis zum ende des films schaffte ich es nicht... obwohl ich mir die schlimmsten filme bis zum ende ansehe, habe ich es bei dem nicht geschafft.

fazit:
schade, dass dieser film so geworden ist, wo er doch eine mystische atmosphäre hatte
------> nicht empfehlenswert, aber ich vergebe 2 pkt für die gute aufmachung, der film ist für so ne mangelhafte story sehr gut in szene gesetzt !!

2/10
efze


gestern habe ich mir diesen film angeschaut. ehrlich gesagt hatte ich keine großen erwartungen an diesen film, ich dachte das es ein eher durchschnittlicher film ist, eben weil es eine deutsche komödie ist, und wir wissen ja das diese nicht immer lustig sind. aber bei diesem film habe ich mich echt getäuscht. eines aber vorweg, dieser film ist klischeebeladen, so finden wir bauarbeiter die den ganzen tag nur saufen ebenso wie einen korrupten stadtraat. doch das schadet diesem film nicht, ganz im gegenteil. ich wurde wirklich positiv überrascht. bei einigen szenen und dialogen blieb echt kein auge trocken. wobei aber angemerkt werden muss das der ganze film im ruhrgebiet spielt, dementsprechend ist auch die sprache, doch das hat in gewisser weise eine art von "lokalpatriotismus" in mir geweckt ZWINKER
die darsteller haben mich auch überzeugt, willi thomczyk ist mir ohnehin sehr symapthisch, und auch in diesem film gefällt er mir wirklich sehr. ralf richter überzeugt als typischer baustellen prolet auch sehr. hilmi sözer rundet das trio ab, auch wenn er meines erachtens nach etwas im schatten der anderen beiden steht. die story ist nicht wirklich was besonderes, aber dieser film lebt ohnehin von dem moment, doch auch das sorgt dafür das er sehr kurzweilig ist :)

fazit: eine sehr gute deutsche komödie die ich jedem empfehlen kann

8/10
efze


gerade habe ich mir diesen film angeschaut und tja..was soll ich sagen, ich denke jeder hat ihn schonmal gesehen oder zumindest davon gehört. wieder einmal hat mich der film einfach begeistert. eddie murphy zeigt als axel foley das coole polizisten keineswegs schrankwandbreite, rappende bad boys sein müssen. axel foley überzeugt durch seine lockere lustige art und führt dabei die gesammte polizei von beverly hills an der nase herrum. dabei hat er ständig einen lockeren und lustigen spruch auf den lippen. das einzige was man vielleicht bemängeln könnte ist das der film sich doch ziemlich auf axel foley konzentriert, doch das hat mich nicht wirklich gestört, im gegenteil, man ist auf jeden dialog und jede schlagfertige antwort von axel gespannt, somit kommt zu keinem zeitpunkt langeweile auf. aber auch mit der action stimmt es, da der film jedoch schon ein wenig betagt ist, ist es klar das man keine spezial effekte erwarten kann, dennoch wirken die action szenen keinesfalls plump oder aufgesetzt, sie passen sehr gut in den film und wirken einfach stimmig.

fazit: dieser film hat den status kult einfach verdient, ich könnte ihn mir immerwieder ansehen

9/10
efze


soeben hab ich mir diesen film angeschaut, und auch wenn man es vom titel her vermuten könnte, es handelt sich nicht um eine komödie mit leslie nielsen. schon der blick aufs cover lässt vermuten worum es sich in diesem film dreht, schöne frauen und harte action szenen. die story vom film ist ein wenig banal und skuril, doch sie passt irgendwie zu dem film. die action szenen bestehen zumeist aus martial arts szenen, selten auch aus shoot outs. besonders erstere sehen sehr ansprechend aus, auch wenn sie oft ziemlich übertrieben sind, das tut dem spaß keinen abbruch. doch leider hängt der film zwischen den action szenen ein wenig. ansonsten weiß ich nicht was ich noch großartig sagen soll, der film ist nichts innovatives oder sonderlich spektakuläres, doch er weiß auf seine gewisse art zu überzeugen. leider habe ich jedoch die um etwa 2 minuten gekürzte fassung gesehen TRAURIG (und das trotz fsk18 ), werde mal schaun ob ich irgendwie an die ungekürzte version komme.

fazit: ziemlich sinnlose action am besten geeignet für gesellige filmabende

5/10
efze


ich weiß schon was einige jetzt denken werden, aber ich weiß das dieser film keinen guten ruf hat. ich habe ihn heute nicht zum ersten mal gesehen, und wie man sich nun schon denken kann find ich den film wirklich gut. es stimmt das er stupide ist, es stimmt das er nicht anspruchsvoll ist und er setzt auch keine neuen maßstäbe, aber eins tut er...er unterhält. sehr schöne autos gepaart mit einer menge action. mich bannt der film noch immer bis zur letzten minute vor den fernseher. jeder der sich nen bisschen für autos interessiert wird diesen film wohl schon gesehen haben, und wenn sich jemand bisher von dem flm ferngehalten hat, nur weil er einen schlechten ruf hat, dem kann ich nur empfehlen ihn sich selbst anzuschauen.

fazit: schöne autos und eine menge action - kurzweiliger film

7/10
u4u|Daywalker


Ich habe mir eben "Paycheck - Die Abrechnung" von Regisseur "John Woo" angeguckt. Ich hatte vorher keinen super Film erwartet, sondern einfach gute Unterhaltung. Das Thema des Films ist auch durchaus interessant, so handelt er vom Traum vieler Menschen, der Vorhersage der Zukunft. Die Umsetzung gefiel mir aber überhaupt nicht. Zu keinem Zeitpunkt macht der Film Spaß und es wird auch niemals Spannung aufgebaut. Die Actionszenen sind langweilig und die Charaktere bleiben auch die ganze Zeit oberflächlich, sie haben mich kein bisschen berührt. Der Name "John Woo" kann nicht halten, was er verspricht.

Fazit: langweiliger Action-Thriller, den man getrost im Regal stehen lassen kann.

3/10
u4u|Daywalker


Ich habe mir eben "Phone Booth - Nicht auflegen" angeguckt. Der lag für 10€ im Supermarkt rum, da dachte ich mir, ich könnte nix falsch machen. Große Erwartungen hatte ich auch nicht. Aber ich wurde sehr überrascht. Der ganze Film spielt in einer Telefonzelle, das hört sich erstmal nicht wirklich spannend an. Aber in dieser Telefonzelle wird der Hauptdarsteller "Colin Farrell" in ein Telefonat mit einem Unbekannten verwickelt. Dabei geht es um Leben und Tod.
Ich fand den Film wirklich sehr gut. Er war sehr spannend und teilweise sogar "beklemmend". Obwohl der ganze Film in der besagten Telefonzelle spielt, kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.

Fazit: Super Psycho-Thriller, den ich jedem empfehlen kann.

9/10 Punkten
xoey


heute habe ich mir miss undercover angesehen.
ich wurde gut unterhalten von tollpatischigen und witzigen szenen.
diese komödie ist eine gut verfilmte aschenputtel-story, in die sich jeder hineingezogen fühlt.
doch gelingt es nicht den verwandlungs-effekt zu erreichen, da man sie leider nicht allzu hässlich aussehen lassen kann.

die charmante sandra zieht mit diesem film ihre zuschauer in den bann, doch ist die handlung nach einer weile leicht vorraussehbar, das dämpft den spannungspegel leider etwas zu sehr.

fazit: nicht anspruchsvoll, aber genau das richtige für leicht-lockere filmabende.

6,5 / 10
efze


ich denke auch dieser film ist sehr bekannt, und viele dürften ihn auch schonmal gesehen haben. ich hab ihn mir heute wieder mal angeschaut. und die herrlichen dialoge mit ihrem wortwitz und ihrer schlagfertigkeit wissen auch jetzt noch zu überzeugen. kevin smith (der mit seinem partner jason mewes wieder als jay und silent bob im film vertreten ist) hat es geschafft einen film zu machen, wie es keinen zweiten gibt. zumindest kenne ich keinen vergleichbaren. der film ist ganz klar eine komödie mit dem hintergrund der christlichen religion, deswegen gibt es auch einige seitenhiebe auf diese, besonders auf die katholische kirche. es gibt aber auch mindestens genausoviele denkansätze, die nach dem film für gesprächsstoff sorgen, wenn man denn will.

fazit: sehr unterhaltsame komödie mit einigen denkanstößen - sollte man auf jedenfall gesehen haben

9/10
efze


das leben des brian, auch das ist wieder eine komödie, um genauer zu sein sogar ein monty python film, und wer monty filme kennt wird wissen das sie allesammt sehr stupide sind. es sind einfach filme wo man in einigen situationen die hände über dem kopf zusammenschlägt und sich fragt wie einem sowas nur einfallen kann. das zeichnet auch diesen film aus. einige szenen sind dabei wirklich sehr lustig, andere hingegen schon ein wenig zu banal. aber ich behaupte einfach mal das dieser film besser in einer gruppe angeschaut werden sollte, als allein, weil in einer gruppe die stimmung meist doch besser ist. aber auch alleine wurde ich von dem film gut unterhalten, auch wenn ich doch ein wenig froh war als er zuende war.

fazit: englischer schwachsinn für filmabende in der gruppe


5/10
u4u|Daywalker


Gestern und heute habe ich mir die komplette 2. Staffel der Serie "24" angeguckt, allein heute 16 Folgen à ca. 40 Minuten. :O
Eine Staffel besteht aus 24 Folgen und das besondere ist, dass die Serie in Echtzeit läuft. Die 24 Folgen beschreiben genau die 24 Stunden eines einzigen Tages, die erste Folge zeigt die Geschehnisse von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr, die zweite die Zeit von 9:00 bis 10:00 Uhr und so weiter. Und in den 24 Stunden passiert unglaublich viel.
Die Hauptperson ist "Jack Bauer", ein Agent der Anti-Terroreinheit CTU der Vereinigten Staaten von Amerika. Nach der ersten Staffel, in der er seine Frau durch einen Mord verloren hat, hat er die CTU verlassen. Aber während eines Angelurlaubs erfährt der Präsident der U.S.A. von einem geplanten Terroranschlag, der in den nächsten Stunden stattfinden soll. Wegen der Schwere des Verdachts wird "Jack Bauer" reaktiviert und beginnt den Kampf gegen die Terroristen und die Zeit.

Ich fand die erste Staffel schon sehr gut, aber die zweite setzt dem ganzen noch die Krone auf. Von Anfang bis Ende gibt es Action und Spannung pur. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf, immer wieder gibt es Überraschungen. Sie mag nicht immer super realistisch sein, aber diesen Anspruch haben die Macher auch gar nicht. Es geht um Unterhaltung und die ist perfekt. Das sieht man allein daran, dass ich an einem Tag 16 Folgen gesehen habe, das sind mehr als 640 Minuten, in denen ich super unterhalten wurde, ich wollte zu keiner Zeit abschalten und einfach eine Folge nach der anderen sehen.
Die zweite Staffel von "24" hat BLADE als meinen "Lieblingsfilm" abgelöst, es ist zwar eigentlich kein Film, aber es ist mehr als eine einfach Serie.

Fazit: "24" ist das beste, was ich je gesehen habe. Super, riesig, perfekt!

10/10 (wenn ich mehr Punkte geben könnte, würde ich es machen :) )
xoey


jason vorhees macht auch in diesem teil die welt mit seiner machete unsicher.
ich schaue mir splatter seit ungefähr einem jahr sehr gerne an, weniger um mich zu gruseln als einfach gut unterhalten zu werden,
auch hier wurde ich keines falls enttäuscht.
mit diesem 5ten teil wird man gut unterhalten, die metzelszenen bringen immer wieder abwechslung und spaß. diesmal waren die macher sogar kreativ :)
auch wenn logik und intelligenz der schauspieler auf der strecke bleibt wird man dadurch noch mehr unterhalten und dies für manchmal zu *ist das logisch?*- diskussionen.
aber schließlich geht es vielmehr um gut gemacht szenen, und das hat dieser film trotz manchen *dummie* - puppen, die für das opfer stehen sollen, geschafft.

auf jeden fall kann ich diesen film jedem empfehlen der mal seinen spaß an metzelszenarien ohne besonders viel blut haben will, auch wenn man manche szenen leider vorraussehen kann.

fazit: genau das richtige für schaurige, aber auch spaßige film-abende!

8/10
efze


auch der zehnte und bisher letzte teil der 'freitag der 13.' reihe bietet altbewährte kost, diesmal jedoch in der zukunft, auf einem raumschiff. hört sich unpassend und zu abgedreht an? funktioniert aber! jason voorhees metzelt auch in diesem teil wieder alles nieder was ihm in den weg kommt. auch das klingt stupide? ist es auch, aber es funktioniert, der film unterhält. natürlich muss man auf solche art von film stehen, aber das ist ja bei vielen anderen filmen nicht anders. die spezial effekte sind auch zeitgemäß und sehen gut aus. natürlich gibt es aber auch hier wieder die üblichen "ist das logisch?" und "warum tut er das?" szenen, aber das gehört ja schon dazu :)

ich kann diesen film jedem empfehlen der entweder die anderen freitag filme gut findet, oder allgemein spaß an slasher filmen haben.

fazit: sehr gute fortsetzung der 'freitag der 13.' reihe, sehr guter film um sich unterhalten zu lassen

8/10
efze


Im Kino habe ich ihn nicht gesehen, er ging irgendwie unter, ich habe ihn kaum bemerkt, und nachdem ich ihn gesehen hab, kann ich auch ein wenig verstehen warum. Am Freitag hab ich ihn aber in der Videothek gesehen, und ich hab mir gedacht warum eigentlich nicht, ich hab ihn mitgenommen, ohne wirklich zu wissen was mich erwartet. Ausgeschildert wird der Film als Komödie, doch es sollte sich herrausstellen das er viel mehr ist als nur das. Der Film beginnt damit das Bill Murray, der einen alten Schauspieler spielt, in Japan ankommt. Schon in den ersten Szenen kann man erkennen warum dieser Film diesen Titel trägt, und es sind auch einige Lacher dabei, so das man sich innerlich auf eine unterhaltsame Komödie einstellt. Doch je weiter der Film vorranschreitet, desto mehr wird einem bewusst das es keine Komödie ist. Man merkt schnell das der Film eine eher melancholische Atmosphäre hat. Der Film erzählt seine Geschichte langsam, aber dafür sehr intensiv. Bob Harris (Bill Murray) lernt Charlotte (Scarlett Johansson) kennen, sie ist eine junge, attraktive Frau, sie ist mit ihrem Mann in Japan. Als dieser Geschäftlich unterwegs ist, beginnt die eigentliche Story des Films. Dabei hat er stellenweise eine ziemliche Bildgewaltheit. Ebenfalls gibt es viel zum interpretieren, so hebt sich der Film gut von der Masse ab, und ich kann jedem nur empfehlen sich diesen Film anzuschauen.

Fazit: Langsam, aber intensiv erzählter Film. Unbedingt anschauen

9/10
efze


Im Vorfeld habe ich eine Menge von dem Film gehört, er soll skandalös sein, er soll Tabus brechen und sehr kunstvoll aufgemacht sein. Das allein hat gereicht um mich neugierig zu machen, dazu kam aber noch die Tatsache das der Film rückwärts erzählt wird, ähnlich wie Memento. Gestern hab ich den Film dann in der Videothek gesehen, spontan hab ich ihn mitgenommen. Am Abend hab ich ihn mir dann mit xoey angesehen. Er fängt recht langweilig an, 2 alte Männer unterhalten sich. Danach schwenkt die Kamera aus dem Raum auf die Straße, danach beginnt eine Wirre Kamerafahrt. Sie fängt irgendwo auf der Straße an, und führt einen in einen Club. Man erkennt fast garnichts, die meiste Zeit ist die Kamera verdreht, so das die Akteure auf dem Kopf stehen, oder auf der Seite. Nur selten erkennt man etwas. Man verfolgt einen Mann, man weiß jedoch nichts über ihn (ich verrate jetzt einfach mal das er Marcus heißt, dann ist meine weitere Beschreibung besser zu verstehen), ausser das er jemanden sucht und ziemlich aggressiv ist. Nach einigen Minuten hat er ihn dann gefunden, man weiß nicht wieso, doch Marcus fängt eine Schlägerei an. Er wirft seinen Gegner auf den Boden, dann wird zuerst sein Arm gebrochen, und danach folgt eine der Szenen die diesen Film so skandalös machen. Marcus nimmt einen Feuerlöscher und schlägt damit mehrmals kräftig auf den Kopf seines Gegners ein. Die Kamera hält die ganze Zeit drauf. Deutlich erkennt man die Gewalt.Knochen brechen, Zähne werden ihm ausgeschlagen, es gibt weder ein entkommen für ihn, noch für den Zuschauer. Im weiteren Verlauf erfährt man warum Marcus so wütend ist. Seine Freundin Alex wurde vergewaltigt. Was uns zu der zweiten Szene bringt, die diesen Film so skandalös macht. Die Vergewaltigung ansich. Sie findet in einer Straßenunterführung statt, wieder einmal hält die Kamera voll drauf, doch dazu kommt noch das sie sich keinen Millimeter bewegt. Und das schlimmste ist das diese Szene ganze 10 Minuten geht! Auch wenn man zu diesem Zeitpunkt nahezu nichts über Alex weiß, so ist diese Vergewaltigungsszene so unglaublich intensiv und daher so unglaublich brutal, ich würde sogar sagen Menschenverachtend. Es ist wirklich sehr schwer zu beschreiben was man fühlt, wenn man diese Szene sieht. Man hat das Gefühl hilflos zu sein. Die Kamera bleibt starr, es gibt keine Schnitte (es gibt übrigens im gesamten Film keine Schnitte), man ist einfach nur Zuschauer. Zuschauer einer unglaublich realistischen Szene. Ich behaupte jetzt einfach mal das man diese Szene nicht so schnell vergessen wird.
Kurz nach dieser Szene haben wir beide den Film dann aus gemacht, denn wir konnten und wollten ihn einfach nicht weiter ansehen. Denn man erfährt mehr und mehr über Marcus und Alex, und umso brutaler und intensiver sind dann die beiden Gewaltszenen. Bisher kann ich keinem diesen Film empfehlen. Doch es wird vielleicht die Zeit kommen an der ich mir diesen Film nochmal anschauen werde, vielleicht wird sich meine Meinung ein wenig ändern, wenn ich den kompletten Film gesehen habe.

Fazit: -entfällt-

unbewertet
xoey


ein wunderschöner tag im sommer 68 :
4 jungen erlauben sich einen streich und klauen einen fahrbaren hot-dog stand. sie ahnen nicht, dass das ihr leben verändert. das gefährt entgleitet ihnen und ein mann wird dabei schwer verletzt. dafür müssen die 4 ins jugendgefängnis, wo sie von dem wächter nokes und seinen kollegen brutal gefoltert und vergewaltigt werden.
13 jahre später rächen sich zwei von den vier jungs und erschießen nokes kaltblütig vor zeugen. da die beiden anderen juristen geworden sind, beschließen sie, ihre leidensgefährten vor dem elektrischen stuhl zu bewahren. ob ihnen das gelingen wird?
diesen film wollte ich immer schon sehen, nur immer hab ich ihn verpasst wenn er mal im tv lief. am freitag haben efze und ich ihn aus der videothek mitgenommen, weil ich diesmal nicht erwarten konnte, ihn zu sehen.
es handelt sich hier um ein unterhaltsames drama, dass sehr realistisch dargestellt wird. die schauspieler erbringen eine erstklassige leistung. was soll man anderes erwarten in einem film mit robert deniro, dustin hoffman, kevin bacon und brad pitt? auch die weniger berühmten schauspieler wie die jungdarsteller stellen ihre rollen realistisch und glaubwürdig dar.
und wer meint nicht, dass ein 147 minütiges drama langweilig werden könnte? ich! dieser film hat mich vom absoluten gegenteil überzeugt.
mit tiefschürfenden szenen fühlt man sich direkt ins geschehen hineinversetzt. wer hat früher keine streiche gespielt? und bei wem kann sowas harmloses das leben so schnell dermaßen verändern? man fühlt sich einfach betroffen, da dies mit viel pech jedem hätte passieren können -> realitätsgetreu.
auch die handlung ist spannend und nicht vorraussehbar, sie hält den zuschauer dauernd auf trab.
ich vergebe 9,5 punkte für ein ausgezeichnetes drama ohne überraschende wendungen.

fazit: mitreißendes drama für ruhige filmabende!


9,5 / 10
u4u|Daywalker


Viel kann ich zu dem Film gar nicht sagen. Es gibt viele, für die dieser Film Kunst darstellt, für mich ist es Schund. Er vermag es durchaus starke Gefühle zu wecken, aber ist es eher ekel als irgendwas anderes. Gewalt als Stilmittel ist nichts Neues, aber so wie sie hier gezeigt wird, habe ich es noch nicht gesehen und kann in Zukunft auch darauf verzichten. Zwei Szenen prägen und zerstören meiner Meinung nach den Film.

Fazit: fast unerträglich "pseudokünstlerischer" Film

0/10
efze


Der erste Teil war gut, er bot interessante Charactere, die keinesfalls aufgesetzt gewirkt haben, eine Interessante Story, Witz, Action und Romantik. Der zweite Teil bietet das alles, und das sogar in noch besserer Form. Die Charactere haben sich alle weiterentwickelt, so hat man das Gefühl wirklich eine Fortsetzung zu sehen, und nicht nur einen zweiten Teil. Man fühlt mit den Characteren mit, und dabei bekommt man die volle Bandbreite geliefert, man lacht in fröhlichen und lustigen Momenten, man ist bedrückt in traurigen Situationen und man ärgert sich sogar darüber wenn eine Person etwas offensichtlich falsch macht. Dieser Film hat wirklich Gefühl. Gerade das unterscheidet Spiderman auch von anderen Superhelden, er ist ein normaler Mensch, mit typischen Problemen, er ist keinesfalls ein perfekter Superheld. Die Actionszenen sind ebenfalls alle liebevoll umgesetzt, auch wenn ich sagen muss das sie manchmal ein wenig zu hektisch sind, aber ich behaupte mal das nur so die Eleganz, die Spiderman nunmal hat, auch wirklich rübergebracht werden kann. Ich wurde wirklich die ganze Zeit über wunderbar unterhalten, und das schafft bei weitem nicht jeder Film mit Überlänge. Ich kann eigentlich jedem diesen Film empfehlen.

Fazit: Sehr Unterhaltsamer Film mit Herz

9/10
xoey


mit diesem thriller wird man gut auf trab gehalten.
eine spannende story lockt den zuschauer ins kino, und er wird gut unterhalten.
doch gibt es auch unfreiwillig komische und übertriebene szenen und man weiß manchmal nicht, ob dies absicht ist oder doch eher nicht.
val kilmer und christian slater können den film leider nicht sehr mit ihren schauspielerischen fähigkeiten pushen, da man von ihnen leider viel zu wenig mitbekommt.
außerdem werden einem die typischen charaktere geboten:
die zerbrechliche und labile blonde, die zur powerfrau motiert, der quoten-schwarze, der immer alle beschützt und seine mukkis zeigt und der querschnittsgelähmte tapfere cop, der immer sein bestes gibt. natürlich beschudligt jeder nach einer weile jeden, da man ja nie sicher kann wer jetzt wirklich der killer ist. das scheint manchmal eben vielzu lächerlich, besonders wenn nach einer weile wirklich jeder jeden beschuldigt hat.
es wird einem also das bekannte drehbuch eines thrillers serviert. doch finde ich die ideen des serienkillers seine opfer zu töten sehr interessant und mit leichtem innovativem ansatz.
zwar wird man gut unterhalten, doch auch das verwirrspiel wird nach einer weile duchschaubar.

fazit:
unterhaltsamer thriller mit dem zehn-negerlein-spannungsprinzip.

7/10