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London - Tausende begeisterte Fans haben in der Nacht zum Montag das Comeback der britischen Popgruppe Take That gefeiert. Das Auftaktkonzert zu einer fast völlig ausverkauften Tournee - der ersten seit mehr als zehn Jahren - geriet für die einstige Boyband in der Metro Arena von Newcastle zum Triumph.
Sogar der frühere Take-That-Star Robbie Williams, der es im Gegensatz zu den anderen Bandmitgliedern zum Solo-Weltstar brachte, war dabei: Allerdings nur als überdimensionales Hologramm. "Could It Be Magic" war denn auch der erste, gleich mit riesigem Beifall bedachte Hit der Zweistunden-Show. Schon bald stand fest: Auch ohne Wiliams (32), können Gary Barlow (35), Howard Donald (37), Mark Owen (34) und Jason Orange (35) mit jeder Menge Selbstvertrauen weiter auf die Tour gehen, die insgesamt 29 Konzerte umfasst.
Die erfolgreichste britische Band der 90er Jahre hatte für die Tournee schon kurz nach der Ankündigung im Dezember vergangenen Jahres mehr als eine halbe Million Tickets verkaufen können. Zum Auftakt kamen nach Angaben der Veranstalter mehr als 9000 Fans. Junge Frauen, die noch einmal ihre Teenagerzeit nacherlebten, waren dabei deutlich in der Überzahl: Auf einen männlichen Konzertbesucher kamen zehn weibliche.
Die Fans sangen in Newcastle etliche Superhits mit, darunter "Back For Good", "Never Forget" und "How Deep Is Your Love". Zuletzt waren die - inzwischen nicht mehr taufrischen - "Pop-Jungs" aus Nordengland im August 1995 in London zu sehen - einen Monat, nachdem Robbie Williams die Band verlassen hatte. Im Februar 1996 hatten die Robbie- losen Take That die Gruppe schließlich aufgelöst.
"Ihre alten Muskeln arbeiten noch prima und es war wirklich toll, als sie anfingen zu tanzen", sagte Take-That-Fan Heather Nelson, eine 38-jährige IT-Beraterin. Ihre Freundin Kim Parker-Gray (35), eine Anwältin, fügte hinzu: "Das war definitiv die 35 Pfund Eintritt wert (rund 50 Euro). Es war fantastisch."
Super-Star Williams hatte trotz wiederholter Bitten eine Teilnahme an der Comeback-Tournee abgelehnt. Mark Owen sagte aber, die Tür stehe ihm immer offen. "Auf der Bühne wird es ein extra Mikrofon für Rob geben, für alle Fälle." Dazu ließen die Bandmitglieder auch das Riesenhologramm von Williams einblenden. "Ein wenig wirkt es wie eine Anklage", sagte eine Besucherin Reportern.
Während Williams nach der Trennung von Take That zum Weltstar aufstieg, hatten die anderen Band-Mitglieder mit Versuchen von Solo- Karriere nur mäßigen Erfolg. Mark Owen und Gary Barlow brachten Alben heraus, die aber nie an die Verkaufszahlen von Williams heranreichten. Howard Donald begann eine Karriere als DJ, und Jason Orange wechselte ins Schauspieler-Fach.
Vom Ruhm alter Tage können sie nun aber durchaus profitieren. Für die professionell inszenierte Comeback-Tour bekommt jeder nach britischen Medienberichten 1,5 Millionen Pfund (fast 2,2 Millionen Euro). Einst hatte sich die Band von einem Hitparadenerfolg zum anderen gespielt. Innerhalb von sechs Jahren landeten sie acht Nummer-Eins-Hits in den britischen Charts. Ein im vergangenen Jahr veröffentlichtes "Greatest Hits"-Album war sofort in die Spitzengruppe der britischen Charts gekommen.
Dass und wie sich die Welt verändert hat seit der letzten Live Show von Take That, war allerdings immer wieder zu spüren. Nicht nur an den Falten und leichten Speckansätzen, die Stars und etliche Fans inzwischen nicht mehr so richtig verbergen können, sondern auch an kleinen technologischen Details: Mit Kamera-Handys zum Beispiel wurde die Band damals noch nicht fotografiert.
Quelle
Sogar der frühere Take-That-Star Robbie Williams, der es im Gegensatz zu den anderen Bandmitgliedern zum Solo-Weltstar brachte, war dabei: Allerdings nur als überdimensionales Hologramm. "Could It Be Magic" war denn auch der erste, gleich mit riesigem Beifall bedachte Hit der Zweistunden-Show. Schon bald stand fest: Auch ohne Wiliams (32), können Gary Barlow (35), Howard Donald (37), Mark Owen (34) und Jason Orange (35) mit jeder Menge Selbstvertrauen weiter auf die Tour gehen, die insgesamt 29 Konzerte umfasst.
Die erfolgreichste britische Band der 90er Jahre hatte für die Tournee schon kurz nach der Ankündigung im Dezember vergangenen Jahres mehr als eine halbe Million Tickets verkaufen können. Zum Auftakt kamen nach Angaben der Veranstalter mehr als 9000 Fans. Junge Frauen, die noch einmal ihre Teenagerzeit nacherlebten, waren dabei deutlich in der Überzahl: Auf einen männlichen Konzertbesucher kamen zehn weibliche.
Die Fans sangen in Newcastle etliche Superhits mit, darunter "Back For Good", "Never Forget" und "How Deep Is Your Love". Zuletzt waren die - inzwischen nicht mehr taufrischen - "Pop-Jungs" aus Nordengland im August 1995 in London zu sehen - einen Monat, nachdem Robbie Williams die Band verlassen hatte. Im Februar 1996 hatten die Robbie- losen Take That die Gruppe schließlich aufgelöst.
"Ihre alten Muskeln arbeiten noch prima und es war wirklich toll, als sie anfingen zu tanzen", sagte Take-That-Fan Heather Nelson, eine 38-jährige IT-Beraterin. Ihre Freundin Kim Parker-Gray (35), eine Anwältin, fügte hinzu: "Das war definitiv die 35 Pfund Eintritt wert (rund 50 Euro). Es war fantastisch."
Super-Star Williams hatte trotz wiederholter Bitten eine Teilnahme an der Comeback-Tournee abgelehnt. Mark Owen sagte aber, die Tür stehe ihm immer offen. "Auf der Bühne wird es ein extra Mikrofon für Rob geben, für alle Fälle." Dazu ließen die Bandmitglieder auch das Riesenhologramm von Williams einblenden. "Ein wenig wirkt es wie eine Anklage", sagte eine Besucherin Reportern.
Während Williams nach der Trennung von Take That zum Weltstar aufstieg, hatten die anderen Band-Mitglieder mit Versuchen von Solo- Karriere nur mäßigen Erfolg. Mark Owen und Gary Barlow brachten Alben heraus, die aber nie an die Verkaufszahlen von Williams heranreichten. Howard Donald begann eine Karriere als DJ, und Jason Orange wechselte ins Schauspieler-Fach.
Vom Ruhm alter Tage können sie nun aber durchaus profitieren. Für die professionell inszenierte Comeback-Tour bekommt jeder nach britischen Medienberichten 1,5 Millionen Pfund (fast 2,2 Millionen Euro). Einst hatte sich die Band von einem Hitparadenerfolg zum anderen gespielt. Innerhalb von sechs Jahren landeten sie acht Nummer-Eins-Hits in den britischen Charts. Ein im vergangenen Jahr veröffentlichtes "Greatest Hits"-Album war sofort in die Spitzengruppe der britischen Charts gekommen.
Dass und wie sich die Welt verändert hat seit der letzten Live Show von Take That, war allerdings immer wieder zu spüren. Nicht nur an den Falten und leichten Speckansätzen, die Stars und etliche Fans inzwischen nicht mehr so richtig verbergen können, sondern auch an kleinen technologischen Details: Mit Kamera-Handys zum Beispiel wurde die Band damals noch nicht fotografiert.
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