Thurgood
Der Discount-Flieger Air Berlin hat seinen für morgen geplanten Börsengang verschoben. Die Angebotsfrist ende nun am kommenden Mittwoch, erklärte das Unternehmen heute Abend. Der Börsengang sei nun für den 11. Mai geplant. Angeblich soll die Aktie nun billiger werden.
Frankfurt - Die Billigfluggesellschaft Air Berlin hat ihren für Freitag geplanten Börsengang überraschend um knapp eine Woche verschoben. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird die Zeichnungsfrist bis zum nächsten Mittwoch, den 10. Mai verlängert. Die Erstnotiz sei nun für kommenden Donnerstag, 11. Mai, geplant. Gründe nannte das Unternehmen in der Pflichtmitteilung nicht.
Ebenso blieb offen, ob die bisherige Preisspanne bestehen bleibt. Aus den Finanzkreisen verlautete jedoch bereits kurz nach der Mitteilung , dass die Aktie offenbar billiger werden soll. Händler hatten zuvor kritisiert, dass das Preisniveau des Papiers zu hoch sei.
Bereits den ganzen Donnerstag über waren unter den Frankfurter Börsenhändlern Gerüchte über eine Verschiebung kursiert. Bis zur Pflichtmitteilung am Abend hatte das Unternehmen diese jedoch stets dementiert. Man werde den Börsengang wie geplant am Freitag starten, hatte ein Air-Berlin-Sprecher beteuert. Von einer geplanten Verschiebung oder Absage wisse man nichts.
In einem Zeitungsbericht vom Donnerstagmorgen hatte der Billigflieger angedeutet, seine Aktien am oberen Ende der Preisspanne von 15 bis 17,50 zuteilen zu wollen. "Wir gehen davon aus, dass die Zuteilung der Aktien am oberen Ende der Zeichnungsspanne erfolgt", sagte ein Air-Berlin-Sprecher der "Berliner Zeitung". Man rechne sogar damit, dass die Aktien überzeichnet sein würden.
Wahrscheinlicher ist angesichts der Verschiebung das Gegenteil. Durch die Verlängerung der Zeichnungsfrist gebe Air Berlin zu erkennen, dass das Orderbuch nicht voll geworden sei, sagten Händler nach der Bekanntgabe der Verschiebung.
Im vorbörslichen Handel auf Grauen Markt waren die Papiere am Donnerstag erstmals unter 15 Euro gerutscht. Am Abend notierten sie mit 14,80 Euro unter der Zeichnungsspanne.
spiegel.de
Frankfurt - Die Billigfluggesellschaft Air Berlin hat ihren für Freitag geplanten Börsengang überraschend um knapp eine Woche verschoben. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird die Zeichnungsfrist bis zum nächsten Mittwoch, den 10. Mai verlängert. Die Erstnotiz sei nun für kommenden Donnerstag, 11. Mai, geplant. Gründe nannte das Unternehmen in der Pflichtmitteilung nicht.
Ebenso blieb offen, ob die bisherige Preisspanne bestehen bleibt. Aus den Finanzkreisen verlautete jedoch bereits kurz nach der Mitteilung , dass die Aktie offenbar billiger werden soll. Händler hatten zuvor kritisiert, dass das Preisniveau des Papiers zu hoch sei.
Bereits den ganzen Donnerstag über waren unter den Frankfurter Börsenhändlern Gerüchte über eine Verschiebung kursiert. Bis zur Pflichtmitteilung am Abend hatte das Unternehmen diese jedoch stets dementiert. Man werde den Börsengang wie geplant am Freitag starten, hatte ein Air-Berlin-Sprecher beteuert. Von einer geplanten Verschiebung oder Absage wisse man nichts.
In einem Zeitungsbericht vom Donnerstagmorgen hatte der Billigflieger angedeutet, seine Aktien am oberen Ende der Preisspanne von 15 bis 17,50 zuteilen zu wollen. "Wir gehen davon aus, dass die Zuteilung der Aktien am oberen Ende der Zeichnungsspanne erfolgt", sagte ein Air-Berlin-Sprecher der "Berliner Zeitung". Man rechne sogar damit, dass die Aktien überzeichnet sein würden.
Wahrscheinlicher ist angesichts der Verschiebung das Gegenteil. Durch die Verlängerung der Zeichnungsfrist gebe Air Berlin zu erkennen, dass das Orderbuch nicht voll geworden sei, sagten Händler nach der Bekanntgabe der Verschiebung.
Im vorbörslichen Handel auf Grauen Markt waren die Papiere am Donnerstag erstmals unter 15 Euro gerutscht. Am Abend notierten sie mit 14,80 Euro unter der Zeichnungsspanne.
spiegel.de