Juve droht im Moggi-Skandal Zwangsabstieg

QuentinT
Kurz vor seinem 29. Titelgewinn wird Juventus Turin immer tiefer in den Strudel des italienischen Fußball-Skandals gerissen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Neapel den Rekordmeister selbst mit acht weiteren Erst- und Zweitligisten ins Visier genommen.



Sollte Juve-Manager Luciano Moggi tatsächlich mit Hilfe von korrupten Schiedsrichtern und Verbandsfunktionären in der Saison 2004/2005 Serie-A-Spiele manipuliert haben, droht Italiens berühmtestem Fußball-Club laut der «Gazzetta dello Sport» der Zwangsabstieg. Die Vorfreude auf das Saisonfinale ist dahin. Dabei würde Juve (88) bei Reggina Calcio schon ein Punkt reichen, um vor Verfolger AC Mailand (85/daheim gegen AS Rom) durch das Ziel zu gehen.

Verliert das vom Skandal verunsicherte Juve, wäre Milan mit einem Heimsieg wegen der Erfolge im direkten Vergleich Meister. Seit Wochen befindet sich Juventus im Presseboykott. Kein Wort dringt heraus, das Chaos aber ist auch mit bloßem Auge erkennbar: Kapitän Alessandro Del Piero verließ nach einem Streit mit Trainer Fabio Capello das Training. Capello scheint auf dem Absprung Richtung Inter Mailand.

Das Team zerfällt, die Führungsriege steht unter Beschuss und kurz vor der Abberufung durch die entsetzte Besitzerfamilie der Agnellis. Nun wurde auch noch bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Turin schon seit Monaten gegen Juve-Geschäftsführer Antonio Giraudo wegen Bilanzfälschung ermittelt. Täglich neue Enthüllungen stürzen Juventus immer tiefer in die Krise und reißen den halben italienischen Fußball mit sich: Nach dem Präsidenten des Fußballverbands FIGC, Franco Carraro, ist nun auch dessen Stellvertreter Innocenzo Mazzini zurückgetreten. Knapp einen Monat vor dem Start der Weltmeisterschaft in Deutschland ist Italiens Fußballverband enthauptet.

«Das ist wie Tangentopoli», sagte der in die Politik gewechselte Mailänder Staatsanwalt Antonio Di Pietro. Mit seinen Schmiergeld-Ermittlungen brachte er Anfang der 90er Jahre das gesamte Parteiensystem Italiens zu Fall. Nun kündigt sich eine ähnliche Revolution im italienischen Fußball-Systems an: Neben Juventus hat Staatsanwalt Giorandomenico Lepore in Neapel auch Florenz, Lazio Rom, Udinese, Siena, Messina, Arezza, Crotone und Avellino ins Fadenkreuz genommen. Drei Clubs droht eine Anklage wegen Sportbetrugs und damit auch der Zwangsabstieg, berichtetet die «Gazzetta dello Sport».

Alle Clubs hatten ebenso wie die in den Skandal verstrickten Referees, Funktionäre, Spielervermittler und Fußballer engen Kontakt zu Moggi. Dessen von der Staatsanwaltschaft Turin 2004 abgehörten Telefongespräche brachten die Staatsanwälte in Rom und Neapel sowie die FIGC-Ermittler auf die Spur der mutmaßlichen Betrüger. In Neapel sollen weitere rund 50 Ermittlungsbescheide bereitliegen.

Bei vielen Verdächtigten wird sich später wohl ihre Unschuld herausstellen. Ihr Ruf ist dennoch ruiniert, beklagen vor allem die betroffenen Referees wie WM-Schiedsrichter Massimo De Santis. Er sprach bereits mit der Staatsanwaltschaft Neapel, schweigt aber wie alle Verdächtigten. Der Weltfußball-Verband FIFA steht vor einem großen Problem: Die Ermittlungen gegen De Santis wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung erschüttern dessen Glaubwürdigkeit. Ein Verzicht auf De Santis aber käme einer Vorverurteilung gleich.
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yahoo!
Flappo Fatzke
Italien will ja die EM 2012.....so wird das nie was
Godfather
ich glaub nicht dran dass juve dann in die 2. liga muss, in italien ist das alles bisschen lasch geregelt, sonst müssten vereine wie parma oder lazio ja schon längst verbandsligisten sein, hat mit den finanzen zwar andere gründe, zeigt aber den stellenwert von regeln in italien
kiffolero
ohh
korruption und manipulationen im italienischne fussball...
was ganz was neues BIG GRIN

naja. hat dort eben lange jahre niemand gejuckt. und jetzt kommt alles raus.
wobei es am ende wohl wie immer is.
ein paar kleine nonames müssen ihren hut nehemn und weiter gehts.
MrWhite1893
Zitat:
Original von kiffolero
ohh
korruption und manipulationen im italienischne fussball...
was ganz was neues BIG GRIN

naja. hat dort eben lange jahre niemand gejuckt. und jetzt kommt alles raus.
Und wird wieder keine Sau jucken.
Flappo Fatzke
Zitat:
Original von MrWhite1893
Zitat:
Original von kiffolero
ohh
korruption und manipulationen im italienischne fussball...
was ganz was neues BIG GRIN

naja. hat dort eben lange jahre niemand gejuckt. und jetzt kommt alles raus.
Und wird wieder keine Sau jucken.


bloss kurzfristig denjenigen der die Gesetze zum Wohl der Vereine ändert MÜDE
QuentinT
Die komplette Juve-Führungsriege ist dann heute Abend zurückgetreten..
Krone
Zitat:
Original von QuentinT
Die komplette Juve-Führungsriege ist dann heute Abend zurückgetreten..


Das sagt alles. ROLLEYES
QuentinT
Die italienische Fußballmeisterschaft ist nach Vermutungen der Staatsanwaltschaft Neapel in der vergangenen Saison zu Gunsten von Meister Juventus Turin im großen Stil manipuliert worden. Juve-Manager Luciano Moggi soll in Absprache mit Italiens Schiedsrichter-Koordinator Pierluigi Pairetto 29 von 38 Serie A-Spielen beeinflusst haben, berichtete die "La Gazzetta dello Sport" am Freitag.


Vier Wochen vor Beginn der WM in Deutschland ist auch Nationaltrainer Marcello Lippi in den Strudel der Verdächtigungen geraten. Der Coach soll auf Druck von Moggi Spieler aus der Agentur von Moggi-Sohn Alessandro in die "Squadra Azzurra" berufen haben, um den Wert der Profis zu steigern.

Darüber hinaus haben die Behörden ihre Ermittlungen, die zum Zwangsabstieg der "alten Dame" führen könnten, auf Turins Torhüter Gianluigi Buffon sowie drei Ex-Profis des Rekordchampions wegen des Verdachts von Wettmanipulationen ausgedehnt. Außerdem stellte die Polizei am Freitag bei Razzien beim Nationalverband FIGC und der "Schiri"-Vereinigung AIA auf der Suche nach Beweismaterial vor allem gegen Moggi zahlreiche Unterlagen sicher.

Unabhängig vom weiteren Verlauf der Affäre wartet auf Juventus nach dem Rücktritt des Vorstands am vergangenen Donnerstag für den Fall seines 29. Titelgewinns in der Serie A am Sonntag die wohl traurigste Meister-Feier seiner glorreichen Geschichte. "Der Zusammenbruch der Spitze bedeutet das Ende einer Ära", kommentierte die römische Zeitung La Repubblica die Verwerfungen beim Nobel-Klub.

Auf dem Apennin fürchten die Tifosi inzwischen auch negative Auswirkungen auf Italiens WM-Auftritt: "Es wird immer schlimmer. Über der Nazionale liegt kurz vor der WM ein Schatten. Der italienische Fußball versinkt im Schlamm wie noch nie", schrieb die Sportzeitung Corriere dello Sport.

Lippi wies den Verdacht der Absprachen mit Moggi, dem Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Meister Bayern München vor Monaten schon wegen diverser Abwerbeversuche von Profis "Mafia-Methoden" vorgeworfen hatte, scharf zurück. "Ich habe immer korrekt gehandelt. Jeder weiß, dass ich nach Leistungskriterien die Spieler für die Nazionale nominiert habe", erklärte der frühere "Juve"-Coach.

Buffon sowie seine Ex-Kollegen Mark Kuliano, Enzo Maresca und Anonio Chimenti haben angeblich in der vergangenen Saison trotz eines Wettverbots über Strohmänner hohe Summen auf Serie-A-Spiele gesetzt. Wegen eines Anfangverdachts hatten die Behörden über drei Monate lang die Telefonate der Spieler abgehört. Einer der vier Verdächtigen soll bei den Wetten im Verlauf der vergangenen Spielzeit 1,6 Millionen Euro gesetzt haben.

Für den Skandal, in dem Neapels Staatsanwaltschaft gegen acht weitere Klubs und rund 50 Personen wegen Sportbetrugs ermittelt, interessiert sich auch der Weltverband FIFA. "Wir haben die Unterlagen aus Italien angefordert", hieß es am Freitag in der FIFA-Mediendirektion.

Kurzfristig für die FIFA besonders interessant ist die angebliche Verwicklung von Schiedsrichter Massimo De Santis, der zu den nominierten WM-Referees gehört, in den Skandal. "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen. Aber die WM fängt bald an, so dass wir um baldige Zustellung der Berichte aus Italien gebeten haben", ließ die FIFA weiter verlauten.

Nach den Rücktritten der Führung von "Juve", deren Aktien von Mittwoch bis Freitagmittag über 15 Prozent verloren, und bereits zuvor von FIGC-Präsident Franco Carraro als ersten Konsequenzen aus dem Skandal kehren unterdessen die Verantwortlichen die Scherben zusammen. Bei "Juve", das zum Saisonfinale im Fernduell mit dem AC Mailand gegen Reggina Calcio noch einen Punkt zur erfolgreichen Titelverteidigung benötigt, will der Unternehmer-Clan Agnelli als Mehrheits-Aktionär offenbar Fiat-Vizepräsident John Elkann bei der eilig einberufenen Aktionärs-Versammlung am 29. Juni mit dem Neuaufbau betrauen lassen. Für Carraros Nachfolge an der FIGC-Spitze gilt Italiens Torwart-Idol Dino Zoff als aussichtsreicher Kandidat.
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n-tv
Thurgood
Das liegt an dieser dubiosen Geldverschieberei, die Italien in den letzten 10 Jahren dominiert: man darf Einnahmen für Transfers sofort als Gewinn abschreiben, Ausgaben für Spieler müssen aber erst nach mehreren Jahren verrechnet werden; deshalb kann jeder Provinzverein, weil bestimmte Spieler für Unsummen von Verein zu Verein transferiert werden n Haufen für Spieler ausgeben; Italien is die korrupteste Scheißliga, die es überhaupt gibt; deshalb schau ich mir die Kacke auch gar net mehr an; jedes Jahr gibt es Schlagzeilen, dass Spielverschiebungen laufen (letztes Jahr Seria B), dass einn Verein pleite ist (Parma, Florenz) usw. Das is ne ganz dreckige Sache, was da läuft und in der Uefa-Wertung sind sie auf Platz 2 oder so: das stinkt doch. Durch so ne Scheiße verliert man als Fußballfan die Freude an dem Sport.
u4u|Wizz
Zitat:
Original von Thurgood
Das liegt an dieser dubiosen Geldverschieberei, die Italien in den letzten 10 Jahren dominiert: man darf Einnahmen für Transfers sofort als Gewinn abschreiben, Ausgaben für Spieler müssen aber erst nach mehreren Jahren verrechnet werden; deshalb kann jeder Provinzverein, weil bestimmte Spieler für Unsummen von Verein zu Verein transferiert werden n Haufen für Spieler ausgeben; Italien is die korrupteste Scheißliga, die es überhaupt gibt; deshalb schau ich mir die Kacke auch gar net mehr an; jedes Jahr gibt es Schlagzeilen, dass Spielverschiebungen laufen (letztes Jahr Seria B), dass einn Verein pleite ist (Parma, Florenz) usw. Das is ne ganz dreckige Sache, was da läuft und in der Uefa-Wertung sind sie auf Platz 2 oder so: das stinkt doch. Durch so ne Scheiße verliert man als Fußballfan die Freude an dem Sport.


komplettes dito ZWINKER
Thurgood


Schon vor Beginn des größten Manipulations-Prozesses
in der Geschichte des italienischen Fußballs scheint Juventus Turins
Schicksal besiegelt. Dem Rekordmeister werden die letzten beiden
Meistertitel aberkannt und das eigentlich Drittplatzierte Inter
Mailand wahrscheinlich zum Meister 2006 erklärt. So lautete die
Einschätzung der «La Gazzetta dello Sport». AC Mailand, AC Florenz
und Lazio Rom dagegen kämen in dem am Donnerstag in Rom beginnenden
Prozess mit einem blauen Auge davon. Unter Anklage stehen neben den
vier Spitzenclubs noch 26 Club- und Verbands-Funktionäre sowie
Schiedsrichter und Linienrichter.

Juristen rechnen nach dem Studium der Anklageschrift damit, dass
die Tabelle der vergangenen Saison auf den Kopf gestellt wird. Zudem
werde Juve als direkt Verantwortlicher für die Schiedsrichter-
Manipulationen seiner Funktionäre Luciano Moggi und Antonio Giraudo
in die Serie B geschickt. Moggi und Giraudo seien zusammen mit den
Schiedsrichter-Koordinatoren Paolo Bergamo und Pierluigi Pairetto
sowie Schiedsrichterverbandschef Tullio Lanese und Star-Schiri
Massimo De Santis der Kopf der geradezu mafiösen Vereinigung gewesen,
behauptet die Anklage.

Milan würden rund 20 Punkte abgezogen, so dass der Club zumindest
noch in die Champions-League-Qualifikation einziehen würde. Anders
als Juve wird Milan keine direkte Manipulation von Spielen
vorgeworfen. Milan habe jedoch Druck auf die Schiedsrichter ausgeübt.
Der AC Florenz und Lazio Rom dürfen auf mildere Strafen hoffen:
Florenz habe sich lange gegen Moggi gewehrt, sich dann aber mit ihm
arrangiert, lautet der Vorwurf. Für Florenz erwarten die Juristen
eine Zurückstufung von der Champions League in der UEFA-Pokal.

Auch Lazio würde durch Punktabzüge zwar aus dem UEFA-Cup fliegen,
aber zumindest in der Serie A bleiben, schätzen die Experten ein. Die
Römer haben sich nie an Moggi und seinen Clan gewandt, sondern bei
den mittlerweile zurückgetretenen und ebenfalls angeklagten
Verbandspräsidenten Franco Carraro und Innocenzo Mazzini um «Hilfe im
Abstiegskampf gebeten».

Eine Bitte um faire oder gar wohlwollende Behandlung sei zwar
nicht statthaft, aber noch keine kriminelle Manipulation. Nutznießer
der zu erwartenden Urteile, sind neben Inter auch AS Rom und Chievo
Verona, die in die Champions League einziehen würden.

Quelle
bonnain
nunja, ic würde es super finden, wenn die liga verantwortlichen das wirklich duchziehen würden, ohne angts vor große namen, dass wär mal was

wär aber auch interessant, für die entwicklung des internationalen transfermarktes BIG GRIN
I.Bot
Zitat:
Original von bonnain
nunja, ic würde es super finden, wenn die liga verantwortlichen das wirklich duchziehen würden, ohne angts vor große namen, dass wär mal was

wär aber auch interessant, für die entwicklung des internationalen transfermarktes BIG GRIN


Sehe ich ähnlich. Vor nen paar Wochen hätt ich nicht gedacht, dass man sich in Italien traut, Juve in die zweite Liga zu schicken, aber es wäre auch nur gerecht.

Könnte dann auch noch ein sehr, sehr interessanter Sommer werden, wenn 20 Topstars einen neuen Verein suchen ... BIG GRIN
u4u|Wizz
Zitat:
Original von MrBVB
Zitat:
Original von bonnain
nunja, ic würde es super finden, wenn die liga verantwortlichen das wirklich duchziehen würden, ohne angts vor große namen, dass wär mal was

wär aber auch interessant, für die entwicklung des internationalen transfermarktes BIG GRIN


Sehe ich ähnlich. Vor nen paar Wochen hätt ich nicht gedacht, dass man sich in Italien traut, Juve in die zweite Liga zu schicken, aber es wäre auch nur gerecht.

Könnte dann auch noch ein sehr, sehr interessanter Sommer werden, wenn 20 Topstars einen neuen Verein suchen ... BIG GRIN


dito

sehe es wie ihr auch.

ich finde, dafür sollte man juve unbedingt in die serie b schicken. sie würden eh in einem jahr wieder oben dabei sein.
Dickes B(ass)
Zitat:
Original von u4u|Wizz
ich finde, dafür sollte man juve unbedingt in die serie b schicken. sie würden eh in einem jahr wieder oben dabei sein.


wenn se noch das nötige kleingeld haben ja BIG GRIN
u4u|Wizz
Zitat:
Original von Dickes B(ass)
Zitat:
Original von u4u|Wizz
ich finde, dafür sollte man juve unbedingt in die serie b schicken. sie würden eh in einem jahr wieder oben dabei sein.


wenn se noch das nötige kleingeld haben ja BIG GRIN


die werden sicher irgendwie geld haben um wieder hochzukommen, da bin ich mir sicher. vllt klappt es nicht direkt im ersten jahr, aber spätestens in 2 sind sie dann wieder da.
I.Bot
Zitat:
Original von u4u|Wizz
Zitat:
Original von Dickes B(ass)
Zitat:
Original von u4u|Wizz
ich finde, dafür sollte man juve unbedingt in die serie b schicken. sie würden eh in einem jahr wieder oben dabei sein.


wenn se noch das nötige kleingeld haben ja BIG GRIN


die werden sicher irgendwie geld haben um wieder hochzukommen, da bin ich mir sicher. vllt klappt es nicht direkt im ersten jahr, aber spätestens in 2 sind sie dann wieder da.


Ich schätze schon, dass sie schnell wieder nach oben kommen werden, hat Florenz ja auch recht zügig geschafft, auch nach dem großen Ausverkauf. Wird aber auch interessant sein, wer (außer del Piero) Juve die Treue hält. Ich bin mal gespannt, wie lang die alte Dame dann brauchen wird, um wieder in Europas Spitze mitzumischen.
dede
Zitat:
Original von MrBVB
Zitat:
Original von u4u|Wizz
Zitat:
Original von Dickes B(ass)
Zitat:
Original von u4u|Wizz
ich finde, dafür sollte man juve unbedingt in die serie b schicken. sie würden eh in einem jahr wieder oben dabei sein.


wenn se noch das nötige kleingeld haben ja BIG GRIN


die werden sicher irgendwie geld haben um wieder hochzukommen, da bin ich mir sicher. vllt klappt es nicht direkt im ersten jahr, aber spätestens in 2 sind sie dann wieder da.


Ich schätze schon, dass sie schnell wieder nach oben kommen werden, hat Florenz ja auch recht zügig geschafft, auch nach dem großen Ausverkauf. Wird aber auch interessant sein, wer (außer del Piero) Juve die Treue hält. Ich bin mal gespannt, wie lang die alte Dame dann brauchen wird, um wieder in Europas Spitze mitzumischen.




Ich denke weil sie für die stars auch noch kaum Geld kriegen werden,wird das fizanelle loch sehr groß sein.Aber Juve ist der beliebteste Klub in Italien und ich denke der Verein wird wieder kommen.
Thurgood
Rom - Drastische Strafen für Juventus Turin, AC Florenz und Lazio Rom - Gnade für den AC Mailand.

Fünf Tage nach dem WM-Triumph der Squadra Azzurra folgte zumindest für drei der vier in den italienischen Manipulationsskandal verwickelten Klubs das böse Erwachen.
Schon vor der offiziellen Urteilsverkündung, die am Freitagabend erwartet wurde, wurden Details über das Strafmaß bekannt.
Besonders für Juve kommt es wohl knüppeldick, obwohl der "alten Dame" der Abstieg in die Serie C offenbar erspart bleiben sollte.
Juventus, Lazio und Florenz in die Serie B
Nach einem Bericht der Gazzetta dello Sport soll Juventus künftig in der Serie B an den Start gehen und vor der Saison mit 20 Minuspunkten belegt werden.
Während Milan lediglich auf einen Start in der Champions League verzichten muss und mit zehn Minuspunkten in die Serie-A-Saison geht, sollen der AC Florenz und Lazio Rom ebenfalls in die zweite Liga absteigen und mit Punktabzügen von bis zu zehn Zählern bestraft werden.
Berufungsverfahren bis spätestens 25. Juli
In der kommenden Woche haben die Klubs noch die Möglichkeit zur Berufung.
Dieser Prozess soll schnell abgewicket werden, denn bis zum 25. Juli muss der Europäischen Fußball-Union (UEFA) die endgültige Liste aller Starter in den internationalen Wettbewerben vorliegen.
Nach derzeitigem Stand würden damit Inter Mailand, AS Rom, Chievo Verona und US Palermo für Italien in der Champions Legaue starten.
Palazzi forderte härtere Strafen
Staatsanwalt Stefano Palazzi hatte wesentlich strengere Strafen gefordert: Für Juventus den Zwangsabstieg in die dritte Liga, Abzug von sechs Punkten bei Saisonbeginn und die Aberkennung der Meistertitel der vergangenen beiden Jahre.
Vizemeister AC Mailand sollte laut Palazzi in die zweite Liga zwangsversetzt werden und mit drei Minuspunkten an den Start gehen. Für den AC Florenz und Lazio Rom forderte Palazzi ebenfalls den Abstieg in die Serie B, zusätzlich aber den Abzug von 15 Zählern.
13 Weltmeister sind betroffen
Für die vier Klubs, die allesamt an Manipulationen von Meisterschaftsspielen in den vergangenen beiden Spielzeiten beteiligt gewesen sein sollen, hat zumindest das lange Warten ein Ende.
Nun können die Planungen vorangetrieben werden. 13 von 23 Fußball-Weltmeistern stehen bei den vier Skandalklubs unter Vertrag.
Top-Stars auf Arbeitssuche
Die Liste der betroffenen Profis ließt sich wie ein Who-is-Who des europäischen Spitzenfußballs: Die Franzosen Lilian Thuram, Patrick Vieira, David Trezeguet sowie unter anderem die Weltmeister Fabio Cannavaro, Gianluigi Buffon, Gianluca Zambrotta, Mauro Camoranesi und Luca Toni werden sich nun wohl neue Klubs suchen.
Wohl nur der alternde Mittelfeldstar Alessandro Del Piero wird Juve in die Niederungen des italienischen Fußballs begleiten. Die europäischen Spitzenklubs reiben sich die Hände.
An Zambrotta und Cannavaro ist Real Madrid interessiert, Manchester United hat seine Fühler bereits nach Buffon und Camoranesi ausgestreckt.
Milan aus Mangel an Beweisen verschont
Dass der AC Mailand wohl von einem Zwangsabstieg verschont bleibt, soll mit der wenig wasserdichten Beweislage zusammenhängen.
Der Medienfeldzug von Milan-Boss Silvio Berlusconi, der in den vergangenen Wochen fast täglich die Unschuld seines Klubs beteuert und im Falle eines Zwangsabstiegs über sein Medienunternehmen Mediaset sogar eine Schadensersatzklage angedroht hatte, soll bei der Urteilsverkündung keine Rolle gespielt haben.
Berlusconi und Mastella forderten Amnestie
Neben Ex-Ministerpräsident Berlusconi hatten sich vor allem nach dem WM-Triumph zahlreiche Politiker, unter anderem Justizminister Clemente Mastella, für eine Amnestie beziehungsweise relativ harmlose Strafen eingesetzt.
Der kommissarische Präsident des italienischen Fußball-Verbandes (FIGC), Guido Rossi, verlangte dagegen vehement eine konsequente Bestrafung. Gegen die Amnestie sprachen sich auch der italienische Regierungschef Romano Prodi und Sportministerin Giovanna Melandri aus.

sport1.de