Kämpfe im Libanon

Thurgood


Die explosive Lage in Nahost ist am Mittwoch dramatisch eskaliert. Nach der Entführung von zwei israelischen Soldaten durch Milizionäre der radikal-islamischen Hisbollah marschierten israelische Einheiten in den Libanon ein. Mit dem andauernden Einsatz im Gazastreifen kämpft die israelische Armee jetzt an zwei Fronten. Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen und bei den Kämpfen im Südlibanon starben im Laufe des Tages mindestens 24 Palästinenser, sieben israelische Soldaten und zwei Libanesen. Die USA, die UN und die EU verlangten die Freilassung der verschleppten Soldaten und riefen alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf.

Die pro-iranische Hisbollah-Miliz hatte die beiden israelischen Soldaten am Morgen bei einem Angriff auf Nordisrael aus dem Grenzgebiet verschleppt. Der israelische Regierungschef Ehud Olmert sprach von einem "Kriegsakt". Hisbollah-Führer Scheich Hassan Nasrallah verlangte die Freilassung von Häftlingen aus israelischen Gefängnissen. Er wünsche indirekte Verhandlungen. Zuvor hatte Israel betont, es werde keine Verhandlungen mit "Terroristen" geben.

Vier der sieben im Südlibanon getöteten israelischen Soldaten kamen ums Leben, als ihr Panzer im Grenzgebiet auf eine Mine fuhr. Unklar blieb, wie viele Hisbollah-Kämpfer starben. Die israelische Armee bereitete die Mobilisierung tausender Reservisten vor. Verteidigungsminister Amir Perez genehmigte bei einem Treffen mit der Militärspitze am Abend, weitere Operationen im Südlibanon. "Die Hisbollah wird solange unter Feuer genommen, bis sie den Moment bereut, an dem sie diese Aktion begonnen hat", sagte Perez in Tel Aviv.

Schwerste Kämpfe seit dem Abzug

Es ist das erste Mal seit dem Abzug der Israelis aus dem Südlibanon im Jahr 2000, dass die Armee wieder in dem Gebiet steht. Eine Armeesprecherin sprach von den schwersten Kämpfen seit dem damaligen Abzug. Hisbollah-Chef Nasrallah erklärte, es gebe keine israelische Invasion. Israelische Panzer seien nur an einer Stelle vorgerückt und zurückgeschlagen worden. Israel hatte zwischen 1978 Teile des Südlibanons besetzt.

Nach Angaben des israelischen Rundfunks operierte die israelische Armee am Boden, aus der Luft sowie von See aus. Die Luftwaffe habe mindestens 30 Ziele angegriffen, Kampfflugzeuge kreisten über der Hauptstadt Beirut. Bei der Bombardierung einer Brücke starben mindestens zwei libanesische Zivilisten, 15 weitere Menschen wurden bei Luftangriffen verletzt, darunter fünf libanesische TV-Journalisten. In Nordisrael erlitten 11 Israelis bei dem Hisbollah-Beschuss mit Katjuscha-Raketen und Granaten Verletzungen.

Unterdessen gingen israelische Operationen auch im Gazastreifen weiter, wo mindestens 24 Palästinenser getötet und der Chef des militärischen Arms der Hamas, Mohammed Deif, bei einem Luftangriff verletzt wurde. Israel hatte die Offensive in dem Autonomiegebiet begonnen, nachdem militante Palästinenser vor über zwei Wochen einen Soldaten in den Gazastreifen verschleppt hatten.

Olmert droht mit "sehr schmerzhaften Antwort"

Ministerpräsident Olmert machte die libanesische Regierung für die Angriffe an der Nordgrenze verantwortlich, sie müsse die Konsequenzen tragen. Die israelische Reaktion werde "zurückhaltend, aber sehr schmerzhaft" sein. Die Hisbollah ist in der Regierung in Beirut mit zwei Ministern vertreten sowie mit elf Abgeordneten im Parlament.

Das Weiße Haus verurteilte die Entführung der Soldaten als "grundlosen Terror-Akt". US-Außenministerin Condoleezza Rice erklärte, die Verschleppung untergrabe die Stabilität in der Region. Sie forderte das Nachbarland Syrien auf, seiner besonderen Verantwortung nachzukommen. Der ägyptische Präsident Husni Mubarak erörterte die Lage mit dem syrischen Staatsoberhaupt Baschir al-Assad in einem Telefongespräch. Ägypten bemüht sich bereits intensiv um Vermittlung im Gaza-Konflikt.

EU zeigt sich beunruhigt

Die Bundesregierung verurteilte die Verschleppung der israelischen Soldaten "auf das Schärfste". "Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung der beiden Soldaten", sagte der stellvertretende Außenamtssprecher Jens Plötner in Berlin. Die EU zeigte sich über die Lage "beunruhigt". Alle Seiten wurden zur Zurückhaltung aufgefordert. König Abdullah von Jordanien und der ägyptische Präsident Husni Mubarak forderten beide Seiten auf, die Eskalation des Konflikts zu beenden. Eine Verschärfung verringere die Chancen, den Frieden in der Region wiederherzustellen, immer mehr.

n-tv.de
Saladin
Die Israelis lassen sich nich erpressen, aber was sie jetzt da angezettelt haben wir ihnen wohl nich wirklich was bringen, is ja außerdem nicht das erste Mal, dass sie den Libanon besetzten. Ich denk mal an kein schnelles und suaberes Ende, wie im übrigen Nahen Osten auch.
Thurgood


Erstmals seit Beginn seiner Offensive gegen Libanon hat Israel das Zentrum Beiruts und Häfen im Norden des Landes ins Visier genommen. Die Menschen haben Angst: Hamsterkäufe in Beirut, verzweifelte Fluchtversuche von Tausenden im ganzen Land.

Beirut - Die zweite Angriffswille auf den Süden der libanesischen Hauptstadt begann pünktlich zum Nachmittagsgebet. Knapp vor halb fünf libanesischer Zeit schlugen die israelischen Kampfflieger zu: Das dumpfe Dröhnen der Einschläge in der Ferne legte sich unter die "Allah-u-Akbar"-Rufe von den vielen Minaretten. Wie schon am Freitag bombardierte die israelische Luftwaffe das Hauptquartier der schiitischen Hisbollah im vier Kilometer südlich des Zentrums gelegenen Stadtteil Haret Hreik.

Erstmals wurde auch die Zentrale der militanten sunnitischen Hamas angegriffen. Während der an Israel angrenzende Süden des Vier-Millionen-Einwohner-Landes schon am Morgen zum Ziel heftiger Luftangriffe wurde, verbrachten die Beiruter Bewohner einen ruhigen Vormittag. Waren die Straßen im Viertel rund um die Haupteinkaufsmeile Hamra am Freitag noch völlig verwaist, so wagten sich die Menschen am Morgen wieder auf die Straßen. Wie in der Nacht waren bis kurz vor halb zwei Uhr keine Einschläge zu hören gewesen.

In den Läden bildeten sich lange Schlangen. Literweise Wasser, Brot und andere Grundnahrungsmitteln gingen über die Ladentische. Auch an den Tankstellen war Geduld gefragt: Um die schon seit den Angriffen auf zwei Kraftwerke überall in Betrieb befindlichen Generatoren am Laufen zu halten und genügend Sprit für eine mögliche Flucht zu haben, decken sich die Menschen ein. In manchen Teilen Beiruts war die Stromversorgung am Freitag mehr als zwölf Stunden unterbrochen, auch am Samstag kam es zu Ausfällen.

Am vierten Tag des neuen Libanon-Krieges rückt eine Eindämmung des Konflikts in immer weitere Ferne. Wieder wurde der Beirut-Damaskus-Highway bombardiert, Ziele waren außerdem Brücken und Straßen im ganzen Land, die eine Flucht für viele fast unmöglich machen.

Zielte die israelischen Führung bislang offenbar lediglich darauf ab, die militärische und politische Infrastruktur der Hisbollah ("Partei Gottes") von Generalsekretär Hassan Nasrallah zu zerschlagen, so weitete sie die Angriffsziele am Samstagnachmittag aus: Der nahe der Innenstadt gelegene Hafen kam unter Beschuss, ebenso die überwiegend von christlichen Libanesen besiedelte Küstenstadt Jounieh. Seit Beginn des durch die Entführung zweier israelischer Soldaten durch Hisbollah-Einheiten am Mittwoch ausgelösten Konflikts sind im Libanon schon mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen, weit über 200 wurden verletzt.

Derweil versuchen Tausende Flüchtlinge, sich in Sicherheit zu bringen. Am zentralen Busbahnhof Beiruts, Charles Helou, kam es bereits am Freitag zu tumultartigen Szenen, als syrische Gastarbeiter und viele Libanesen versuchten, auf fahrende Busse aufzuspringen. Und auch die Ausländer fliehen: Mehr als hundert Deutsche hätten das Land seit Freitag verlassen, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Gemeinsam mit der Deutschen hatte die Schweizer Botschaft am Freitag einen Konvoi Richtung Damaskus auf den Weg gebracht: 54 Schweizer und 30 Deutsche erreichten am Samstagmorgen die syrische Hauptstadt. Die italienische Botschaft evakuierte 410 Menschen, die Mehrheit davon Italiener und andere Europäer.

Nach Angaben eines syrischen Zollbeamten haben seit Freitag etwa 18.600 Touristen die libanesisch-syrische Grenze passiert. Der Flughafen von Beirut ist nach den israelischen Luftangriffen der vergangenen Tage geschlossen. In den USA bereiten Pentagon und State Department bereits Evakuierungspläne für Ausreisewillige unter den rund 25.000 im Libanon lebenden US-Amerikanern vor.

Angaben des US-amerikanischen Think Tanks Stratfor zufolge sollen Einheiten der sechsten Flotte der US-Navy die Evakuierung durchführen. "Die Marines würden nicht einen Moment länger in Beirut bleiben als absolut notwendig und nur von gesicherten Landezonen für Hubschrauber nahe der Botschaft in Akwar operieren", sagte ein Stratfor-Mitarbeiter SPIEGEL ONLINE.

Ein der Hisbollah zugerechneter Anschlag auf das Marines-Hauptquartier während des Libanon-Krieges im Oktober 1983 forderte 241 Menschenleben, bereits im April des Jahres starben 63 Mitarbeiter der US-Botschaft bei einem Selbstomordattentat, für das der Islamische Dschihad die Verantwortung übernahm.

Allen Mäßigungsappellen von Uno-Diplomaten und politischen Führern zum Trotz eskaliert der Luftkrieg im Libanon weiter. Nach Reuters-Angaben kamen 20 aus dem südlibanesischen Dorf Marwahin fliehende Bewohner, darunter 15 Kinder, am Vormittag ums Leben. Tote und Verletzte auch im Norden und Osten des Landes: In der Küstenstadt Tripoli, die erstmals bombardiert wurde und bei Raketeneinschlägen auf die Hauptstraße zwischen Beirut und Damaskus.

Die auf einen sofortigen Waffenstillstand drängende Regierung von Premierminister Fouad Siniora gerät immer weiter unter Druck. Heute forderte Siniora einen sofortigen und vollständigen Waffenstillstand unter Aufsicht der Vereinten Nationen. Israel müsse die "kollektive Bestrafung" seines Volkes beenden, sagte der Regierungschef in einer landesweit übertragenen Ansprache.

Schon jetzt sieht sie sich in der schwierigen Lage, zwei Hisbollah-Minister in ihren Reihen zu haben, den eigenen Koalitionspartner aber nicht zum Einstellen des Katjuscha-Raktenbeschusses auf Israel bewegen zu können.

Auch die Angriffe auf das mehrheitlich christlich bewohnte, nur zwanzig Kilometer nördlich von Beirut gelegene Jounieh birgt enorme innenpolitische Sprengkraft unter sich: Der anhaltende Beschuss Israels und die als Alleingang empfundene Entführungsaktion der Hisbollah wird in christlichen Kreisen heftig kritisiert. Generalsekretär Nasrallah habe dafür gesorgt, die gesamte libanesische Bevölkerung zur Geisel ihrer Politik zu machen.

spiegel.de
Saladin
Sollte es so weiter gehen, könnten sogar noch Syrien und der Iran in den Konflikt eintreten, da sie ein Interesse daran haben, Israel zu schwächen, wenn nicht gar zu vernichten
Thurgood


Einige Straßenzüge Beiruts sind schon jetzt in Schutt und Asche gebombt. Doch es könnte noch schlimmer kommen: Im Libanon droht ein Bürgerkrieg. Premier Siniora will die Regierungskontrolle auch über den Süden wiederherstellen - das Hisbollah-Gebiet.

Wohin man auch kommt in Beirut an diesem fünften Kriegstag, die Menschen sitzen vor den Fernsehern. In Kebab-Buden, vor den wenigen am Sonntag geöffneten Lebensmittelläden oder in den kleinen Häuschen der Parkplatzwächter. Al-Arabija, al-Dschasira, der Hisbollah-Sender al-Manar (Leuchtturm) und der mit Geldern des vor anderthalb Jahren ermordeten libanesischen Ex-Premierministers Rafik Hariri gegründete Sender al-Mustaqbal (Future TV) berichten ununterbrochen über den anhaltenden Dauerbeschuss libanesischer Städte, Dörfer, Kraftwerke, Häfen, Brücken und Straßen. Bilder der Zerstörung, Bilder von panisch fliehenden Bewohnern auf dem Weg in die Hauptstadt oder ins noch sichere Syrien.

Vor den Bildschirmen saßen viele Libanesen auch am Samstagabend: Premierminister Fuad Siniora hielt eine emotionale Rede, in der er die Vereinten Nationen zur Vermittlung eines Waffenstillstandes für diese "Katastrophen-geschüttelte Nation" aufforderte. Politisch noch entscheidender aber dürfte die Aussage des gemäßigten Sunniten gewesen sein, die Regierungskontrolle über das gesamte libanesische Territorium wiederherzustellen. Ohne es offen auszusprechen, hieße das, den Einheiten der militanten schiitischen Hisbollah ("Partei Gottes") in den an Israel angrenzenden südlibanesischen Gebieten offen die Stirn zu bieten.

Ein gefährliches Unterfangen. Denn trotz des Abzuges israelischer Truppen aus dem Südlibanon im Mai 2000 hat sich die nach eigenen Angaben über 70.000 Kämpfer verfügende Partei mit paramilitärischem Flügel nie der staatlichen Souveränität untergeordnet. Im Gegenteil. Erst im Frühjahr dieses Jahres, als ein sogenannter Nationaler Dialog der wichtigsten libanesischen Politiker über die Zukunft des bewaffneten Arms der Hisbollah beraten sollte, blockierte Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah jeden Einigungsversuch. Unterstützt wurde er darin vom christlich-maronitischen Präsidenten Emile Lahoud, vom schiitischen Parlamentspräsidenten Nabih Berri und dem potenziellen maronitischen Nachfolger Lahouds an der Spitze des Staates, Ex-General Michel Aoun.

Was die Unterstützer Nasrallahs eint, ist ihre Treue zu Syrien. Während Premier Siniora gemeinsam mit dem Sohn des ermordeten Ex-Premiers, Saad Hariri, und dem Chef der Progressiven Sozialistischen Partei (PSP), Walid Dschumblat, den Abzug syrischer Truppen im April 2005 als Schritt auf dem Weg zu voller Unabhängigkeit und Souveränität feierten, nisteten sich Nasrallah, Berri und Lahoud zunächst ein. Zu groß war der internationale Druck: Schon in seiner Resolution 1559 von September 2004 hatte der Uno-Sicherheitsrat den Rückzug der seit 1976 im Libanon stationierten Truppen der Protektoratsmacht gefordert. Auch die Forderung nach Entwaffnung der Einheiten Nasrallahs findet sich in der Resolution.

In welcher Zwickmühle der libanesische Premierminister steckt zeigte sich gestern: Israels stellvertretender Regierungschef Shimon Peres begrüßte die Ankündigung Sinioras zur Wiederherstellung der libanesischen Souveränität - stellte aber zugleich klar: "Wir müssen sehen, was sie tun, und nicht, was sie sagen".

Vor allem unter sunnitischen und christlichen Libanesen herrscht Ärger über die als Alleingang empfundene Entführung zweier israelischer Soldaten der Hisbollah am vergangenen Mittwoch. Der dürfte noch wachsen: Am Samstag bombardierte die israelische Luftwaffe den Hafen von Jounieh. Sollten die vor allem von Christen bewohnte Küstenstadt oder andere Orte in den mehrheitlich christlich besiedelten Gebieten nördlich von Beirut erneut Ziele von Angriffen werden, könnten die christlichen Gruppierungen militante Aktionen in Erwägung ziehen. Über ausreichend Waffen verfügen sie - und, die militärischen Wurzeln existieren: Sie haben sich erst nach dem Bürgerkrieg von Milizen zu Parteien gewandelt.

Eine Rückkehr libanesischer Truppen in den Süden des Landes würde deshalb wohl unweigerlich zu innerlibanesischen Auseinandersetzungen führen. Die prosyrischen Kräfte haben anderthalb Jahre nach dem Mord an Hariri längst wieder die Oberhand gewonnen. Auch die rund 500.000 in Lagern im Libanon lebenden Palästinenser stehen in der Mehrheit auf Seiten Nasrallahs. Sollte Siniora seine Soldaten tatsächlich in den Süden schicken, stünde ihm eine mächtige Koalition entgegen. Seine ohnehin fragile Regierung, in der die Hisbollah mit zwei Ministern vertreten ist, wäre dann am Ende.

Der politische Kopf der Drusen im Libanon, PSP-Chef Dschumblat, warnte am heutigen Sonntag zudem vor dem neben Syrien und Israel dritten gefährlichen externen Akteur, dem eine weitere Destabilisierung des Mittelmeeranrainers durchaus zupass käme: die iranische Regierung Präsident Mahmud Ahmadinedschads. "Dieser Krieg ist längst kein libanesischer Krieg mehr", sagte er dem Fernsehsender al-Arabija. "Es ist ein iranischer Krieg." Mit der Hisbollah als Hilfstruppe Teherans trage Ahmadinedschad den Atomkonflikt mit dem Westen nun in den Libanon. "Libanon ist zum Schlachtfeld geworden."

spiegel.de
McManaman
26.07.2006, 04:48 Uhr

Bei Luftangriff auf UN-Posten sterben vier Beobachter

Beirut (dpa) - Durch einen israelischen Luftangriff auf einen UN- Posten im Südlibanon sind vier UN-Beobachter ums Leben gekommen. Der Posten liegt in der Nähe der Stadt Khiam im Grenzgebiet zu Israel. Die Stadt gilt als Hochburg der Hisbollah. UN-Generalsekretär Kofi Annan verurteilte den Angriff scharf und forderte eine Untersuchung. Die israelische Regierung brachte ihr «tiefes Bedauern» zum Ausdruck. Die Kämpfe im Südlibanon gingen derweil weiter, nach israelischen Angaben wurde ein ranghoher Hisbollah-Führer getötet.


QUELLE: ARCOR.DE


*tja.... Manche dürfen halt einfach Alles..........
Krone
Zitat:
Original von McManaman
*tja.... Manche dürfen halt einfach Alles..........


Genau damit bringst Du es auf den Punkt!

Für mich persönlich entwickeln sich die Israelis langsam aber sicher zum Feind Nr. 1!
McManaman
THEMA DES TAGES
26. Juli 2006, 17:12

Israel politisch und militärisch unter Druck


Rom/Tel Aviv/Beirut (dpa) - Zwei Wochen nach Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im Libanon gerät Israel unter zunehmenden militärischen und politischen Druck. Im Südlibanon erlitt die israelische Armee am Mittwoch ihre bisher höchsten Verluste bei Kämpfen mit der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz.

Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen starben neun israelische Soldaten, 20 weitere wurden verletzt. Heftige Kämpfe gab es auch im Gazastreifen, wo mindestens 14 Palästinenser getötet wurden.

Scharfer internationaler Kritik sah sich die israelische Regierung wegen des Angriffs auf einen UN-Posten am Dienstagabend im Südlibanon ausgesetzt, bei dem vier Beobachter - ein Österreicher, ein Finne, ein Kanadier und ein Chinese - getötet wurden.

Die Teilnehmer einer internationalen Libanon-Konferenz aus 20 Staaten und internationalen Organisationen forderten am Mittwoch in Rom von Israel und der Hisbollah schnellstmöglich eine Waffenruhe. Außerdem solle eine internationale Truppe unter dem Mandat der Vereinten Nationen (UN) stationiert werden. Bis zum Eintreffen internationaler Truppen will Israel nach Medienberichten im Südlibanon eine zwei Kilometer breite «Sicherheitszone» einrichten. Mit der Lage im Nahen Osten wollte sich Mittwochabend in New York auch der Weltsicherheitsrat befassen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Situation im Nahen Osten als «extrem ernst». Die Bundesregierung werde «alles in ihrer Macht stehende» tun, um dazu beizutragen, «dass die Waffen schweigen», berichtete Vize-Regierungssprecher Thomas Steg nach der Kabinettssitzung. Die Regierung halte die Debatte über die deutsche Beteiligung an einer internationalen Friedenstruppe für verfrüht. «Erst wenn das Mandat der Vereinten Nationen feststeht, kann man darüber nachdenken, welche Kräfte benötigt werden und wer diese Kräfte stellen kann», sagte Steg.

Mit der Konferenz in Rom, an der allerdings weder Israel noch seine radikal-islamischen Gegner Hisbollah und Hamas teilnahmen, unternahm die internationale Gemeinschaft erstmals nach Ausbruch der schweren Kämpfe im Libanon einen gemeinsamen Anlauf zur Krisenlösung. Einen Durchbruch gab es nach der rund vierstündigen Arbeitssitzung aber nicht. In einer italienisch-amerikanischen Erklärung wurde angekündigt, zum wirtschaftliche Wiederaufbau Libanons solle eine Geberkonferenz einberufen werden.

Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora forderte von Israel Entschädigung für «barbarische Zerstörungen» in seinem Land gefordert. «Israel kann nicht weiterhin internationales Recht ignorieren», sagte Siniora in Rom.

UN-Hilfsorganisationen brachten am Mittwoch erstmals einen Konvoi für den wegen der israelischen Angriffe schwer erreichbaren Südlibanon auf den Weg. Die Lastwagen mit Weizenmehl und anderen Hilfsgütern sollten der Notversorgung von 165 000 Menschen dienen, die allein innerhalb des Südlibanons auf der Flucht sind.

Das Deutsche Rote Kreuz will an diesem Donnerstag eine erste Hilfslieferung von 20 Tonnen Babynahrung in den Libanon schicken. Die EU-Kommission schnürte ein Hilfspaket für den Libanon im Wert von insgesamt 50 Millionen Euro. Davon sollen 10 Millionen Euro umgehend bereitgestellt werden, um das Leid der Flüchtlinge zu lindern. Die Kommission hatte schon in der vergangenen Woche 10 Millionen Euro Nothilfe gewährt. Am kommenden Dienstag beraten die EU-Außenminister auf einer Krisensitzung in Brüssel über die Lage in Nahost.

Der Gazastreifen erlebte einen der blutigsten Tage der israelischen Offensive «Sommerregen», die vor rund einem Monat nach der Entführung eines israelischen Soldaten begonnen hatte. Die Armee war am Morgen mit Panzern erstmals seit dem Truppenabzug aus dem Gazastreifen vor fast einem Jahr bis in den Nordosten der Stadt Gaza vorgestoßen, wo es heftige Schießereien mit Palästinensern gab.


Aus den Ruinen eines von der israelischen Luftwaffe zerstörten Wohnhauses im Süden Beiruts steigen Rauchwolken.

Israel setzte den Aufmarsch an seiner Nordgrenze dort. Es seien zusätzliche Truppen verlegt worden, beobachtete ein Journalist. Unterdessen flog Israel mindestens 47 Luftangriffe auf den Süden Libanons. Die Hisbollah feuerte erneut Raketen auf den Norden Israels ab.

Die Tötung von vier UN-Soldaten im Südlibanon durch die israelische Luftwaffe löste scharfe internationale Proteste aus. UN- Generalsekretär Kofi Annan unterstellte der Armee sogar, die Soldaten «offenbar absichtlich» und in einem «koordinierten» Angriff getötet zu haben. Bei ihren Kämpfen mit der Hisbollah hatte die israelische Luftwaffe am Dienstagabend einen Beobachtungsstützpunkt der UN- Libanontruppe UNTSO bombardiert und die vier UN-Mitarbeiter tödlich getroffen. Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert entschuldigte sich am Mittwoch förmlich für den «Fehler» der eigenen Armee.


QUELLE: ARCOR.DE




**** tja..und weiter gehts mit den ach so verständnisvollen Lieben Menschen.....****
McManaman

26. Juli 2006, 15:27

Analyse: Verbitterung zwischen Annan und Israel



New York (dpa) - Selten hat sich der sanfte Kofi Annan so hart gezeigt wie jetzt nach dem israelischen Beschuss eines UN-Postens im Libanon. Der «Chefdiplomat der Welt», wie er sich selbst nennt, warf Israel einen «offenbar absichtlichen» und «koordinierten» Angriff auf die UN-Beobachter vor.


UN-Generalsekretär Annan findet harte Worte gegen Israel nach dem Beschuss eines UN-Postens im Südlibanon.

Der israelische UN-Botschafter Dan Gillerman verurteilte diese Äußerungen umgehend als «voreilig» und «falsch». Der Schlagabtausch ist Ausdruck eines zerrütteten Verhältnisses zwischen Israel und den Vereinten Nationen.

Der israelische Regierungschef Ehud Olmert bedauerte die Bombardierung in einem Telefongespräch mit Annan, drückte aber auch sein «Befremden» über dessen Vorwürfe aus. Die Israelis halten Annan vor, dass er zwar eine eingehende Untersuchung des Vorfalls verlange, das Ergebnis aber offenbar schon kenne: Schließlich unterstelle er Israel, mit Vorsatz gehandelt zu haben.

Ein UN-Sprecher sagte dazu, die israelischen Streitkräfte hätten das direkte Umfeld des UN-Postens während des ganzen Tages immer wieder unter Feuer genommen. Mehrfach hätten die UN-Beobachter einen israelischen Verbindungsoffizier beschworen, den Beschuss einstellen zu lassen. Stattdessen seien schließlich vier Beobachter durch einen Volltreffer getötet worden. Insofern sei Annans Kritik am israelischen Militär nur zu begreiflich, hieß es aus UN-Kreisen.

Kaum ein Thema hat die Vereinten Nationen in ihrer über 60-jährigen Geschichte so sehr beschäftigt wie der Nahostkonflikt. Der Weltsicherheitsrat hat dazu etwa 260 Resolutionen erlassen - die Israel meist kalt ließen. Versuche, sie durchzusetzen, scheiterten am Veto Amerikas. Arabische Staaten, aber auch viele Entwicklungsländer, werfen den USA deshalb vor, mit zweierlei Maß zu messen: Im Fall des Iraks werde die Missachtung einer Resolution mit der Besetzung eines ganzen Landes bestraft, Israel dagegen könne sich der Weltgemeinschaft offen widersetzen.

Es ist lange her, seit der Jude Albert Einstein den Ausbau der UN zu einer echten Weltregierung mit einer durchsetzungsfähigen Polizeitruppe forderte. Heute nehmen israelische Politiker die Organisation oft als Gegner wahr. Sie verweisen auf wiederholte Versuche, Israel auszuschließen.

Doch gerade in den vergangenen Jahren haben die UN einiges getan, um den Vorwurf der Israel-Feindlichkeit zu entkräften. So führte die Vollversammlung einen internationalen Holocaust-Gedenktag ein. UN- Generalsekretär Annan verurteilte den Aufruf des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zur Vernichtung Israels ebenso klar wie jede Leugnung des Holocaust.

Doch Israel und Amerika strafen die UN nach Überzeugung vieler Mitgliedstaaten und UN-Funktionäre nach wie vor mit Verachtung. Als mehrere Mitglieder des Sicherheitsrates das israelische Vorgehen gegen die Hisbollah kürzlich als unverhältnismäßig kritisierten, höhnte der amerikanische UN-Botschafter John Bolton, der Sicherheitsrat drohe zur «Schwatzbude» zu verkommen. Es sind solche Äußerungen, die bei vielen UN-Mitgliedern - und wohl auch bei Kofi Annan - zu tiefer Verbitterung geführt haben.




**** Ja sagt mal, spinnt der Annan ?! Wie kann er es wagen, den
UNSCHULDIGEN Staat Israel zu beleidigen ?? Die UN Soldaten sind doch mit ABSICHT in die Schusslinie sicher gefahren.......***



QUELLE: ARCOR.DE
McManaman
26.07.2006, 19:08 Uhr

Zwei palästinensische Mädchen bei israelischem Beschuss getötet



Gaza (dpa) - Beim israelischen Beschuss von Zielen im Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben zwei Mädchen getötet worden. Die beiden Kinder im Alter von zwei und neun Jahren starben, als ihr Haus von Panzergeschossen getroffen wurde. Die Mutter und die zwölf Jahre alte Schwester der Mädchen seien schwer verletzt worden. Heute kamen bei Angriffen der israelischen Luftwaffe insgesamt 18 Palästinenser ums Leben, darunter vier Kinder. Israelische Medien hatten von 16 getöteten Palästinensern gesprochen.



QUELLE: ARCOR.DE


***** ja....was soll man noch sagen ?...Ist ja schließlich SELBSTVERTEIDIGUNG ! *****
McManaman
LIVE-TICKER
26.07.2006, 19:16 Uhr


Getötete UN-Beobachter baten zehn Mal um Einstellung des Feuers


New York (dpa) - Nach dem Tod von vier UN-Beobachtern im Libanon durch israelischen Beschuss kommen jetzt Einzelheiten des Vorfalls ans Licht. Laut UN hatten die Opfer das israelische Militär über Stunden beschworen, das Feuer einzustellen. Demnach gab es Stunden vor dem tödlichen Einschlag 14 Explosionen im Umfeld des UN-Postens. Etwa zehn Mal kontaktierten die vier unbewaffneten Beobachter einen israelischen Verbindungsoffizier. Dieser versprach, die Bombardierung beenden zu lassen. Kurz darauf wurde das UN-Gebäude völlig zerstört.


QUELLE: ARCOR.DE


**** ..wahrscheinlich haben Sie antisemitisch darum gebeten.... ***
McManaman
30.07.2006, 15:03 Uhr
Dringlichkeitssitzung zu Libanon im Weltsicherheitsrat


New York (dpa) - Der Weltsicherheitsrat hat auf Drängen des libanesischen Ministerpräsidenten Fuad Siniora für Abend 17.00 Uhr deutscher Zeit eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Anschließend will UN-Generalsekretär Kofi Annan nach Angaben einer UN-Sprecherin mit Journalisten sprechen. Siniora hatte an den Sicherheitsrat appelliert, nach der Tötung von 51 Zivilisten bei einem israelischen Luftangriff auf das südlibanesische Dorf Kana «der Gewalt im Libanon ein Ende zu setzen».


QUELLE: ARCOR.DE
McManaman
30.07.2006, 15:09 Uhr
Nach Luftangriffen im Libanon verseucht Ölpest Meer und Strände


Beirut (dpa) - Nach israelischen Luftangriffen auf Öltanks an der libanesischen Mittelmeerküste droht eine Umweltkatastrophe von noch nicht absehbarem Ausmaß. Ein mehr als 100 Kilometer langer Ölteppich verseuche Meer und Strände, erklärte ein libanesischer Umweltexperte in Beirut. Vor einer Woche waren nach einem Luftangriff mindestens 15 000 Tonnen Schweröl aus den Tanks eines Kraftwerks ins Mittelmeer geflossen. Die Umweltstiftung WWF befürchtet eine Umweltkatastrophe mit vielfältigen Auswirkungen.


QUELLE: ARCOR.DE


JETZT REICHTS !!!! MITTELFINGER

Bei allem geschichtlichem Hintergrund, Arschlecken Freunde der Nacht, jetzt übertreibt Ihr und das Maß ist voll !!!! Was meint Ihr wer Ihr seit?
Ich "sch...s" nen Haufen auf die Vergangenheit, ich lebe im JETZT und HIER und nicht vor 60 Jahren, dat gejammer kann ich nicht mehr hören, IHR macht JETZT den Scheiss !!!! Wundert Euch nicht wenn die
Welt sich langsam aber sicher mit Unverständnis und Ärger gegen Euch stellt !
McManaman
30.07.2006, 16:08 Uhr
Zahl der Toten bei israelischem Angriff auf 56 gestiegen


Beirut (dpa) - Die Zahl der Toten bei dem israelischen Angriff auf das südlibanesische Dorf Kana ist auf 56 gestiegen. Das bestätigten Krankenhausquellen in Tyrus. Unter den Toten seien 28 Kinder, hieß es. Zunächst waren 51 Tote gemeldet worden. 14 Menschen erlitten Verletzungen. Ein israelisches Geschoss hatte ein dreistöckiges Wohnhaus in Kana getroffen, worauf dieses einstürzte und die im Keller befindlichen Menschen unter sich begrub.


QUELLE: ARCOR.DE
McManaman
30.07.2006, 17:02 Uhr
Weltweit Entsetzen und Empörung nach israelischem Angriff auf Dorf


Paris (dpa) - Der verheerende israelische Angriff auf das Dorf Kana im Südlibanon hat weltweit Entsetzen und Empörung ausgelöst. Frankreich nannte den Angriff mit 56 Toten «unentschuldbar». Außenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich wie seine britische Kollegin Margaret Beckett entsetzt über die vielen zivilen Opfer. US- Außenministerin Condoleezza Rice äußerte ihr Bedauern. Dies seien «furchtbare Konsequenzen» der Kriegshandlungen. Papst Benedikt XVI. rief in einem eindringlichen Appell zum Frieden im Nahen Osten auf.


QUELLE: ARCOR.DE


.....und die ganze Welt sieht zu....UN Weltsicherheitsrat?? KASPER VEREIN !!!! LACH NUMMER !!! und die ach so dolle Weltpolizei USA?
tsssss...ja der Konflikt stört Euch nicht, ist ja Selbstverteidigung...??
Und, der ein oder andere Israeli wird doch sicher bei Euch auch in der
Politik sittzen..........au man
u4u|Wizz
Ja, so langsam sollte jetzt wirklich mal etwas eingeschritten werden. Und gerade durch die Bombardierung des Dorfes und den vielen Kindern unter den Opfern, wird der Hass nur noch mehr geschürt. Das könnte die Stimmung jetzt wieder extrem kippen, wenn sogar Christen in Beirut mit Hisbollah-Flaggen protestieren.

Israel schießt sich seit Tagen nur noch Eigentore und jetzt ein ganz gewaltiges Eigentor dazu.
McManaman
30.07.2006, 18:20 Uhr
Annan dringt auf sofortige Waffenruhe


New York (dpa) - Nach dem verheerenden israelischen Luftangriff auf das südlibanesische Dorf Kana mit 56 Toten hat UN-Generalsekretär Kofi Annan mit Nachdruck eine sofortige Waffenruhe verlangt. Annan verurteilte den Angriff scharf und appellierte mit bewegter Stimme an den Weltsicherheitsrat, sich seiner Forderung anzuschließen. Der Vorfall löste weltweit Entsetzen aus. Frankreich nannte den Angriff «unentschuldbar». Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich entsetzt über die vielen zivilen Opfer.

QUELLE: ARCOR.DE


...hey...also Bitte, Israel und Usa haben pauschal immer Recht..und wie kann man diese Menschen kritisieren, schließlich sind DIE DOCH die OPFER !!!!
Rhymin Simon
Dieser ganze Konflikt ist viel zu komplex als dass man ihn hier in so einem kleinen Beitrag bewerten kann.

Die Sache ist ja die, dass bevor der Staat Israel gegründet wurde, in diesem Land quasi nur Wüste war. Das Gebiet gehörte den Engländern und die haben es quasi beiden Seiten versprochen...

Natürlich ist das was die Israelis dort machen nicht richtig, aber sie sind dort quasi umzingelt von völkern, die sie hassen. Sie können aus ihrer Sicht keine Schwäche zeigen und reagieren deshalb auf so eine Sache wie zwei entführte Soldaten übertrieben...

Auf jeden Fall muss da nun eingeschritten und vermittelt werden, denn sonst droht eine riesen Katastrophe!
Dickes B(ass)
ich bleib bei meiner immerwährenden meinung ..... weg mit israel und alle wieder dahin wo se herkamen ...
Masterpiece
du weisst schon, dass du dich mit dieser Aussage strafbar machst?