Thurgood

US-Präsident Bush schwört seine Landsleute weiter auf Krieg ein: Der Feldzug gegen den Terror sei ein Kampf um die Zivilisation. In seiner Rede zum Gedenken an den 11. September 2001 verteidigte Bush den Krieg im Irak. An al-Qaida-Chef Bin Laden gerichtet sagte er: "Amerika wird Dich finden."
Vor George W. Bushs Ansprache hatte das ganze Land der fast 3000 Opfer gedacht, die vor fünf Jahren bei den Terroranschlägen vom 11. September getötet wurden. Bush rief Amerika zur Geschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus auf. "Das ist ein Kampf um die Zivilisation. Wir kämpfen für die Bewahrung der Lebensweise der freien Nationen", sagte er in einer Fernsehansprache an die Nation, die er im Weißen Haus hielt. "Diesen Krieg zu gewinnen, erfordert entschlossene Anstrengungen eines einigen Landes."
In seiner Rede verteidigte der Präsident den Krieg im Irak, der wegen der hohen Verluste der US-Armee das Land tief spaltet. "Amerika hat um diesen Krieg nicht gebeten, und jeder Amerikaner wünscht sich, dass er vorbei wäre", sagte Bush. "Das tue ich auch. Aber der Krieg ist noch nicht vorbei und wird nicht vorbei sind, bis entweder wir oder die Extremisten siegreich sind."
Bush räumte ein, dass der entmachtete irakische Staatschef Saddam Hussein nicht für die Anschläge vom 11. September verantwortlich sei. Das irakische Regime habe aber eine "klare Bedrohung" für die Welt bedeutet, der Einmarsch im März 2003 sei gerechtfertigt gewesen. "Egal welche Fehler im Irak gemacht wurden, der größte Fehler wäre es zu glauben, dass die Terroristen uns in Frieden lassen, wenn wir abziehen", sagte Bush.
"Die Sicherheit Amerikas hängt von dem Ausgang des Kampfes in den Straßen von Bagdad ab", fügte er hinzu. Werde der Feind jetzt nicht besiegt, "werden wir unseren Kindern einen Nahen Osten hinterlassen, der von terroristischen Staaten und radikalen Diktatoren bewaffnet mit Atomwaffen beherrscht wird". Der Krieg gegen den Terrorismus entscheide über das Schicksal von Millionen Menschen auf der ganzen Welt. "Wir werden unsere Feinde besiegen", sagte Bush.
Der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, Osama bin Laden, werde gefasst. Drahtzieher der Anschläge und andere Terroristen würden sich noch immer verstecken, aber "unsere Botschaft an sie ist klar: Egal, wie lange es dauert, Amerika wird dich finden und zur Rechenschaft ziehen".
Auch am Jahrestag war die Angst vor neuen Anschlägen gegenwärtig. Mehrere Sicherheitsalarme in den USA stellten sich jedoch als falsch heraus. Al-Qaida-Vizechef Aiman al-Sawahiri drohte Israel und den Golfstaaten in einer Videobotschaft mit Attentaten. Von Bin Laden fehlt bis heute jede Spur.
spiegel.de
Danke, du hast den Masterplan. Weil ich nicht an Loose Change glaube stehe ich hinter Bush?!