BenQ streicht fast 2000 Stellen

Thurgood


Beim insolventen Handy-Hersteller BenQ ist die Entscheidung über die Zukunft gefallen - und für zwei Drittel der Belegschaft sieht sie nicht rosig aus: 1950 Arbeiter brauchen ab Montag nicht mehr zur Arbeit kommen.

Beim insolventen deutschen Handy-Hersteller BenQ Mobile sollen 1950 Stellen gestrichen werden. Das teilte Insolvenzverwalter Martin Prager jetzt in München mit. 1100 von 1800 Stellen sollen in Kamp-Lintfort entfallen und rund 850 von rund 1300 in München. "Nach drei Wochen intensiver Prüfung ist klar, dass dies die einzige Chance ist, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten", sagte Prager. Die ehemalige Siemens-Handysparte wird damit zwei Drittel der Belegschaft entlassen.

Insolvenzverwalter Martin Prager habe dies am Donnerstag mitgeteilt, erklärte die Gewerkschaft. Die ehemalige Konzernmutter Siemens dürfe angesichts dieser Entwicklung nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Siemens müsse „endlich verlässlich zu Lösungen für alle Beschäftigten beitragen“, sagte der zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Berthold Huber. Der nordrhein-westfälische IG-Metall-Vorsitzende Detlef Wetzel forderte, Siemens müsse noch in dieser Woche ein 200 Millionen Euro umfassendes Nothilfeprogramm für die BenQ-Beschäftigten auflegen.

Die Mitarbeiter würden von ihrer Anwesenheitspflicht entbunden, hieß es. Nach Informationen des Bayrischen Rundfunks müssten die Betroffenen ab Montag nicht mehr in den Betrieb kommen. Ihnen sollen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden. Auch bleiben Ihre Arbeitsverträge erhalten. Es handele sich weder um Entlassungen noch um Kündigungen oder Freistellungen.

Der taiwanische Mutterkonzern BenQ, der die Handysparte vor einem Jahr von Siemens samt mehreren hundert Millionen Euro Mitgift übernommen hatte, hatte Ende September überraschend die Zahlungen an die deutsche Tochter eingestellt und Insolvenz angemeldet.

stern.de
Krone
Wirklich überraschend sind die Zahlen leider nicht.

Aber es war doch vorher klar wohin der Weg der Handy-Sparte gehen würde, wenn Siemens BenQ noch Millionen in den Rachen schiebt um die Sparte loszuwerden.
SnakePlisken
Zitat:
Original von Krone
Wirklich überraschend sind die Zahlen leider nicht.

Aber es war doch vorher klar wohin der Weg der Handy-Sparte gehen würde, wenn Siemens BenQ noch Millionen in den Rachen schiebt um die Sparte loszuwerden.


ja aber damit hat sich auch Siemens einen Imageschaden verpasst an dem es noch lange zu knabbern hat.

Schlechtes Managment sag ich da nur, schade um die Mitarbeiter mal schauen wie es weiter geht mit der Wirtschaft.

Snake
Krone
Zitat:
Original von SnakePlisken
Zitat:
Original von Krone
Wirklich überraschend sind die Zahlen leider nicht.

Aber es war doch vorher klar wohin der Weg der Handy-Sparte gehen würde, wenn Siemens BenQ noch Millionen in den Rachen schiebt um die Sparte loszuwerden.


ja aber damit hat sich auch Siemens einen Imageschaden verpasst an dem es noch lange zu knabbern hat.

Schlechtes Managment sag ich da nur, schade um die Mitarbeiter mal schauen wie es weiter geht mit der Wirtschaft.

Snake


Den Imageschaden haben sie schon vorher gehabt, als Sie die Handy-Sparte verkaufen mussten, weil aufgrund des Debakels der 55er Modellreihe die Absatzzahlen soweit nach unten gingen, dass Sie tiefrote Zahlen geschrieben haben.

Von dieser 30 %igen Gehaltserhöhung, die man sich noch versucht vorher aufn Zahn zu tun und jetzt noch meint als man dann doch gemerkt hat was man da ins Rollen gebracht hat sich als Heilsbringer aufzustellen widert einen nur noch an und zeigt auf extremer Art und Weise was in unserem Land mehr als schief läuft.
SnakePlisken
Zitat:
Original von Krone
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Original von SnakePlisken
Zitat:
Original von Krone
Wirklich überraschend sind die Zahlen leider nicht.

Aber es war doch vorher klar wohin der Weg der Handy-Sparte gehen würde, wenn Siemens BenQ noch Millionen in den Rachen schiebt um die Sparte loszuwerden.


ja aber damit hat sich auch Siemens einen Imageschaden verpasst an dem es noch lange zu knabbern hat.

Schlechtes Managment sag ich da nur, schade um die Mitarbeiter mal schauen wie es weiter geht mit der Wirtschaft.

Snake


Von dieser 30 %igen Gehaltserhöhung, die man sich noch versucht vorher aufn Zahn zu tun und jetzt noch meint als man dann doch gemerkt hat was man da ins Rollen gebracht hat sich als Heilsbringer aufzustellen widert einen nur noch an und zeigt auf extremer Art und Weise was in unserem Land mehr als schief läuft.


das Problem ist ja gewesen, die meisten Manager haben Aktienanteile und da ja nach dieser Abstoßung der Handysparte wieder schwarze Zahlen geschrieben worden sind, stieg auch dementsprechend der Aktienwert. Dementsprechend stieg deren Gehalt welches mit an den AKtien gebunden war mit und sowas muss offiziell bekannt gegeben werden. War halt zur falschen Zeit und zum falschen ORt. Denn wegen der BenQ-GEschichte sollte halt ein Sündenbock gefunden werden. UNd der SIemens-Vorstand musste halt in den sauren Apfel beißen um den Imageschaden zu minimieren.

SO schauts aus wenn man es aus betriebswirtschaftlicher Sicht ansieht.

Snake
Krone
Zitat:
Original von SnakePlisken
das Problem ist ja gewesen, die meisten Manager haben Aktienanteile und da ja nach dieser Abstoßung der Handysparte wieder schwarze Zahlen geschrieben worden sind, stieg auch dementsprechend der Aktienwert. Dementsprechend stieg deren Gehalt welches mit an den AKtien gebunden war mit und sowas muss offiziell bekannt gegeben werden. War halt zur falschen Zeit und zum falschen ORt. Denn wegen der BenQ-GEschichte sollte halt ein Sündenbock gefunden werden. UNd der SIemens-Vorstand musste halt in den sauren Apfel beißen um den Imageschaden zu minimieren.

SO schauts aus wenn man es aus betriebswirtschaftlicher Sicht ansieht.

Snake


Gar keine Frage. Rein rechtlich gesehen war dies auch vollkommen in Ordnung, aber darum ging es jetzt nicht. In meiner Aussage spielten mehr moralische Aspekte eine Rolle, was aber in unserer heutigen Gesellschaft leider nicht mehr zählt.

Betriebsiwrtschaftlich gesehen bin ich auch etwas auf der Höhe. ZWINKER
SnakePlisken
Zitat:
Original von Krone
Zitat:
Original von SnakePlisken
das Problem ist ja gewesen, die meisten Manager haben Aktienanteile und da ja nach dieser Abstoßung der Handysparte wieder schwarze Zahlen geschrieben worden sind, stieg auch dementsprechend der Aktienwert. Dementsprechend stieg deren Gehalt welches mit an den AKtien gebunden war mit und sowas muss offiziell bekannt gegeben werden. War halt zur falschen Zeit und zum falschen ORt. Denn wegen der BenQ-GEschichte sollte halt ein Sündenbock gefunden werden. UNd der SIemens-Vorstand musste halt in den sauren Apfel beißen um den Imageschaden zu minimieren.

SO schauts aus wenn man es aus betriebswirtschaftlicher Sicht ansieht.

Snake


Gar keine Frage. Rein rechtlich gesehen war dies auch vollkommen in Ordnung, aber darum ging es jetzt nicht. In meiner Aussage spielten mehr moralische Aspekte eine Rolle, was aber in unserer heutigen Gesellschaft leider nicht mehr zählt.

Betriebsiwrtschaftlich gesehen bin ich auch etwas auf der Höhe. ZWINKER


ja das mit dem sozialen Aspekt ist wirklich das Letzte was in vielen Firmen wichtig ist, liegt aber leider auch an den Shareholdern, denn nach denen müssen sich ja leider viele Unternehmen richten. Aber stimmt schon das es heutzutage kaum noch deutsche Firmen gibt die eher darauf bedacht sind soziale Aspekte und Mitarbeiter zu den Hauptzielen des Unternehmens zu machen. Gibt aber viele ausländische Firmen die es machen und trotzdem erfolgreich sind, sollten die sich mal ne Scheibe abschneiden.

Snake