Soldat soll Totenschändung gestanden haben

Thurgood
Bei der Aufklärung der Totenschändung in Afghanistan gibt es erste Erfolge. Sechs der beteiligten Bundeswehrsoldaten seien identifiziert, teilte Verteidigungsminister Franz Josef Jung mit. Einer von ihnen soll die Tat beim Verhör bereits gestanden haben.

Berlin - "Wir sind auf Hochtouren bei unseren Ermittlungen", sagte Jung im ZDF-"heute journal". Sechs Beteiligte der Leichenschändungen in Afghanistan seien identifiziert. "Vier sind nicht mehr bei der Bundeswehr, bei zwei weiteren werden wir die entsprechenden Konsequenzen ziehen", kündigte der CDU-Politiker an. Jung hatte zuvor schonungslose Aufklärung zugesagt und den betroffenen Soldaten mit Entlassung gedroht.

Nach Informationen des Deutschlandfunks hat einer der Vernommenen die Tat gestanden. Die Männer kamen vermutlich aus dem bayerischen Standort Mittenwald, wie die Nachrichtenagentur dpa aus gut informierten Kreisen erfahren haben will. Die "Bild"-Zeitung hatte die Affäre mit der Veröffentlichung von Fotos ins Rollen gebracht, auf denen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan mit zum Teil obszönen Gesten einen Totenschädel präsentieren.

Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, Bernhard Gertz, befürchtet in Folge des Vorfalls eine wachsende Gefahr von Anschlägen auf deutsche Soldaten in Afghanistan. "Dieses Vorgehen ist in der Tat geeignet, die ganze arabische, muslimische Welt gegen uns aufzubringen", sagte Gertz dem Fernsehsender "Phoenix". "Die Kommandeure vor Ort werden sich überlegen müssen, mit welchen Reaktionen sie zu rechnen haben."

Gertz kritisierte die bisherige Ausbildung der Soldaten. "Es gibt ein Problem bei der Vermittlung der ethischen Seite des Soldatenberufs", sagte Gertz der "Leipziger Volkszeitung". Er betonte: "Wir sind stolz auf unsere Tradition der Inneren Führung, auf das Leitbild vom Staatsbürger in Uniform." Aber das zentrale Motiv müsse der Respekt vor der Würde des Menschen sein. Es gebe offenbar einige Soldaten, die das so deutlich nicht begriffen hätten.

Der Skandal wird heute voraussichtlich auch im Bundestag zur Sprache kommen. Das Parlament berät über den weiteren Einsatz der Streitkräfte gegen den internationalen Terrorismus und über das neue Weißbuch zur deutschen Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr. Dazu gibt Verteidigungsminister Jung eine Regierungserklärung ab.

Der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Hans-Christian Ströbele sagte im Hessischen Rundfunk, er fürchte, dass die bisher bekannten Fälle nicht die einzigen bleiben werden: "Soweit ich gehört habe, soll es noch viel mehr Fotos geben aus Afghanistan". Auf den Fotos seien auch Mitglieder der Elitetruppe KSK zu sehen.

Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer sagte dem "Tagesspiegel", das Fehlverhalten der deutschen Soldaten sei "inakzeptabel". Es gefährde aber den Einsatz in Afghanistan insgesamt nicht.

Der frühere Bundeswehr-General Klaus Reinhardt warnte in der "Berliner Zeitung" davor, den Afghanistan-Einsatz infrage zu stellen. "Wir dürfen das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Die Soldaten der Bundeswehr, die in Auslandseinsätze gehen, sind so intensiv ausgebildet wie in keiner anderen Armee", sagte Reinhardt, der 1999 Kommandeur der internationalen Friedenstruppe im Kosovo war.

Der Präsident des Reservistenverbandes, Ernst-Reinhard Beck, nannte die Vorfälle einen "Einzelfall". In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" warnte er jedoch davor, die gesamte Bundeswehr in Verruf zu bringen. "Ich verwahre mich dagegen, jetzt zu sagen: Das ist symptomatisch für unsere Soldaten im Auslandseinsatz."

spiegel.de
Flappo Fatzke
irgendwelche Soldaten finden nen Totenschädel in der Wüste, machen faxen damit und Fotos !!! 3 Jahre später puschen die Medien das extrem hoch !!! vollkommen übertrieben die ganze Sache
Und genau so machst doch erst die Fanatiker drauf aufmerksam
Die Amis mischen sich da jetzt auch noch ein !!!! als ob die wegen solcher Dinge nicht viel größere Problem haben
Krone
Zitat:
Original von Flappo Fatzke
Die Amis mischen sich da jetzt auch noch ein !!!! als ob die wegen solcher Dinge nicht viel größere Problem haben


Um es Mal auf den Punkt zu bringen.

Gerade die müssen ihr Maul aufreißen!! MITTELFINGER
Huberty
Zitat:
Original von Krone
Zitat:
Original von Flappo Fatzke
Die Amis mischen sich da jetzt auch noch ein !!!! als ob die wegen solcher Dinge nicht viel größere Problem haben


Um es Mal auf den Punkt zu bringen.

Gerade die müssen ihr Maul aufreißen!! MITTELFINGER


Ist doch das beste was denen passieren konnte....gezz können se schön von ihren Problemen ablenken und die anderen an den Pranger stellen !!! BÖSE
u4u|Wizz
Zitat:
Original von Flappo Fatzke
irgendwelche Soldaten finden nen Totenschädel in der Wüste, machen faxen damit und Fotos !!! 3 Jahre später puschen die Medien das extrem hoch !!! vollkommen übertrieben die ganze Sache
Und genau so machst doch erst die Fanatiker drauf aufmerksam


das sehe ich genauso.
also klar, das bild mit dem penis und dem totenschädel ist wirklich etwas sehr daneben, aber die anderen... naja. es ist ein totenschädel... kann ja auch sein, dass es ein russischer schädel ist. wer weiß wie alt das ding ist.

und ich finde es vor allem toll von der BILD-zeitung, die diesen skandal ja offenbar aufgedeckt hat. die bild-zeitung sollte eigentlich schon längst gesehen haben, was ein kleines dummes bild alles anstellen kann.
wenn nun die lage im norden afghanistans, den wir deutschen kontrollieren, ebenfalls die gewalt ausbricht. dann ist die ganze mission in afghanistan gescheitert. denn die lage im süden in den griff zu bekommen wird schon schwierig genug sein, nun aber auch noch eventuell den norden und wohl auch den osten. das kann man dann vergessen.
und dank der bild-zeitung werden dann wohl auch viele deutsche soldaten ihr leben lassen, wenn es dazu kommen sollte.

danke bild
Thurgood
Der Skandal um Totenschändungen durch deutsche Soldaten wird immer unappetitlicher: Laut "Bild"-Zeitung ist nun eine dritte umfangreiche Bilderserie aufgetaucht. Darin soll unter anderem eine nachgestellte Hinrichtung an einem Skelett zu sehen sein.

Berlin - Der "Bild"-Zeitung liegen "dutzende neuer Bilder" vor, die deutsche ISAF-Soldaten beim makaberen Umgang mit Leichenteilen zeigen. Das Blatt will einige der Fotos morgen veröffentlichen. Darauf soll unter anderem zu sehen sein, wie ein Soldat einem aus verschiedenen menschlichen Knochen zusammengesetzten Skelett wie bei einer Hinrichtung eine Pistole an den Totenschädel halte. Auf einem anderen Foto wurde einem Totenschädel ein Bundeswehr-Barett aufgesetzt. Ein weiteres Bild zeigt den aus Menschenknochen gebildeten Schriftzug "CSR-Team". Die Abkürzung steht für "campside reconnaissance" (Gelände-Aufklärung), die Patrouillen rund um das deutsche Camp.

Ein Soldat habe der Zeitung bestätigt, dass Bundeswehr-Patrouillen regelmäßig an der Fundstelle der Leichenteile vorbeigefahren seien und dort angehalten hätten. Zuvor hatte bereits ein Augenzeuge berichtet, es handele sich nicht um einen Freidhof. Das Gelände "kann man sich vorstellen wie eine große Kiesgrube", sagte der Mann.

Der neue Zeuge sagte nun aus, in der Regel seien die deutschen Soldaten etwa einmal pro Woche an dieser Lehm- und Sandgrube im Süden Kabuls vorbeigefahren. Dabei hätten Soldaten die makabren Bilder aus menschlichen Knochen zusammengesetzt und fotografiert. Unter anderem hätten Soldaten aus den Knochen Buchstaben ihrer Namen zusammengelegt.

Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat inzwischen als Konsequenz aus den Totenschändungen zwei Bundeswehr- Soldaten vom Dienst suspendiert. Die beiden Männer gehörten zu einer Gruppe von sechs Soldaten, denen die Totenschändungen im Jahr 2003 zur Last gelegt wurden. Im zweiten Fall, der gestern durch neue Bilder belegt worden war, seien drei Tatverdächtige ermittelt worden.

Die Bundeswehrführung geht weiterhin von Einzelfällen aus. Angesichts von insgesamt 10.000 Soldaten im Auslandseinsatz könne man bei jetzt neun Beteiligten noch immer von Einzelfällen sprechen, sagte Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft München II hat heute ihre Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen. "Wir haben die Unterlagen aus Potsdam auf dem Tisch", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Rüdiger Hödl. Ihr Umfang sei jedoch noch gering. Vorerst richteten sich die Ermittlungen gegen einen Soldaten aus Oberbayern. "Es wird aber geprüft, ob sich der Tatverdacht auf weitere Soldaten ausdehnt."

Zunächst hatte die Potsdamer Justiz Ermittlungen wegen Störung der Totenruhe eingeleitet, da alle deutschen Soldaten in Afghanistan vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam befehligt werden.

Hödl stellte klar, seine Behörde untersuche bislang lediglich den ersten auf das Jahr 2003 zurückgehenden Komplex der mutmaßlichen Totenschändung, den die "Bild"-Zeitung ins Rollen gebracht hatte. Die auf den Fotos abgelichteten Soldaten sind bei den Gebirgsjägern im oberbayerischen Mittenwald stationiert. Ob die Münchner Staatsanwaltschaft auch die Ermittlungen zu den neuen Fällen von Totenschändung übernimmt, ist noch unklar.

spiegel.de
Strulli
Zitat:
Original von Flappo Fatzke
irgendwelche Soldaten finden nen Totenschädel in der Wüste, machen faxen damit und Fotos !!! 3 Jahre später puschen die Medien das extrem hoch !!! vollkommen übertrieben die ganze Sache
Und genau so machst doch erst die Fanatiker drauf aufmerksam
Die Amis mischen sich da jetzt auch noch ein !!!! als ob die wegen solcher Dinge nicht viel größere Problem haben


ich finde das thema auch mehr als hochgepusht! lass sie doch mit den schädeln spielen. vielleicht ist ihnen gerade das bier ausgegangen und sie hatten langeweile!

ich finde da nix dabei. es ist ja niemand zu schaden gekommen denn der schädel spürt ja kein schmerz mehr!
Flappo Fatzke
vorallem wurden keine religiösen Symbole verunglimpft....geschweige denn das man überhaupt weiß zu wem der Schädel tatsächlich gehört !!!!.....falls sich die radikalen Moslems wirklich angegriffen gefühlt hätten, wär längst was passiert

Störung der Totenruhe ROLLEYES ....mitten in einer Kriegsregion klingt das ziemlich albern !!! gibt genügend andere Dinge zu tun als son Firlefanz
Thurgood
Zitat:
Original von u4u|Wizz
kann ja auch sein, dass es ein russischer schädel ist. wer weiß wie alt das ding ist.


Es ist doch völlig egal wem die Köpfe gehören - es kann nicht sein, dass Bundeswehr Soldaten, die ja besondere Repräsentierfunktion innehaben, irgendwelche Spiele mit menschlichen Totenschädeln machen.

Zitat:
Original von u4u|Wizz
und ich finde es vor allem toll von der BILD-zeitung, die diesen skandal ja offenbar aufgedeckt hat. die bild-zeitung sollte eigentlich schon längst gesehen haben, was ein kleines dummes bild alles anstellen kann.
wenn nun die lage im norden afghanistans, den wir deutschen kontrollieren, ebenfalls die gewalt ausbricht. dann ist die ganze mission in afghanistan gescheitert. denn die lage im süden in den griff zu bekommen wird schon schwierig genug sein, nun aber auch noch eventuell den norden und wohl auch den osten. das kann man dann vergessen.
und dank der bild-zeitung werden dann wohl auch viele deutsche soldaten ihr leben lassen, wenn es dazu kommen sollte.

danke bild


Dann lieber einfach verschweigen? Ich finde es ein bisschen sehr einfach hier den schwarzen Peter der Bild zuzuschieben. Es ist nunmal ein Skandal und über diesen gehört berichtet, denn in erster Linie kann hier keine Zeitung und kein Verlag was dafür, sondern die einzelnen Soldaten selbst und somit auch die Bundeswehr. Das ist nunmal Fakt.

Die deutsche Bevölkerung hat das recht zu erfahren, was ihre Bundeswehr im Ausland so veranstaltet, weil sie ja dadurch repräsentiert werden. Hätte der Spiegel die Fotos in einem 5-seitigen Special, ein bisschen pseudointellektueller verpackt, würde sich hier auch keiner aufregen.

Zitat:
Original von Flappo Fatzke
falls sich die radikalen Moslems wirklich angegriffen gefühlt hätten, wär längst was passiert


Sehe ich nicht so. Bei den Mohammed Karikaturen hat es auch über einen Monat gedauert bis sich Widerstand in der muslimischen Welt geregt hat. Das sind einfach Länder die nicht über Massenmedien verfügen, da dauert es schon eine gewisse Zeit bis die Bevölkerung davon Kenntnis nehmen kann.

Es ist äußerst ernüchternd daß grade ein Teil der Leute, die wir dafür bezahlen wenns drauf ankommt in unserem Interesse zu morden, so einen Mangel an Respekt vor den Toten zeigen.
u4u|Wizz
Zitat:
Original von Thurgood
Zitat:
Original von u4u|Wizz
kann ja auch sein, dass es ein russischer schädel ist. wer weiß wie alt das ding ist.


Es ist doch völlig egal wem die Köpfe gehören - es kann nicht sein, dass Bundeswehr Soldaten, die ja besondere Repräsentierfunktion innehaben, irgendwelche Spiele mit menschlichen Totenschädeln machen.


Es ist ja offenbar auch völlig egal, ob das Deutsche Soldaten betrifft oder jegliche Länder die im Großraum Kabul stationiert sind. Es sind ja nicht NUR Deutsche, sondern auch viele ausländische Soldaten, die an solchen Foto-Sessions beteiligt waren. Und ganz im Ernst, Afghanistan ist ein Kriegsgebiet, dort wird täglich von zig getöteten Rebellen etc. gesprochen. Ich frage mich ob es da nichts Schlimmeres gibt über das man berichten sollte, als irgendwelche Fotos von jahrzehnte alten nicht zuordenbaren Totenköpfe?

Es gibt darum, dass dieses Skandälchen dazu führen kann, dass sehr viele Soldaten sterben, die auch "für uns" in Afghanistan dienen. Diese paar läppischen Bilder können die komplette Isaf-Mission gefährden, denn wenn es auch im Norden und im Westen zu Aufständen kommt, dann gute Nacht. Der Süden ist die reinste Hölle und wenn es auch die vergleichsweise ruhigen Ländesteile werden, dann ist das Ganze nicht mehr kontrollierbar.

Darum geht es mir ja in erster Linie. Natürlich gehört sowas aufgedeckt, aber sowas kann man dem Verteidigungsministerium zuspielen und mit Veröffentlichung drohen. Das Verteidigungsministerium und vor allem die Bundeswehr ist da ruckzuck dabei solche Leute mit disziplinarischen Strafen vollzudonnern, darauf ist Verlass. Aber sowas öffentlich zu machen, mit dem Wissen, was so etwas auslösen kann, das ist für mich verantwortungslos.
Shu
Klar, es ist alt, und auch klar, es wird gerade groß aufgezogen.

Trotzdem ist sowas eine unglaubliche Sauerei und wer da was mit zu tun hatte soll zur Rechenschaft gezogen werden.

Sowas etwas mit einen Hoheitszeichen auf dem Arm, unglaublich, respektlos, so nicht hinnehmbar.

Ob das andere auch machen, ist mir egal, ein dt. Soldat tut sowas nicht. Keine Ahnung was da schief gelaufen ist.

Sicherlich wäre es nicht richtig die Soldaten die da unten sind oder waren alle über einen Kamm zu scheren. Sicherlich sind die, die sowas machen schwarze Schafe. Aber das ist auch kein Grund soetwas tot zu schweigen. Sowas gehört in die Öffentlichkeit, dass unter dessen Druck etwas geschieht um sowas dann ausschließen zu können.

Im Endeffekt ist es doch in jedem Krieg so, dass Unschuldige für das Fehlverhalten von "schwarzen Schafen" sterben.


Zitat:
Original von Flappo Fatzke
vorallem wurden keine religiösen Symbole verunglimpft....geschweige denn das man überhaupt weiß zu wem der Schädel tatsächlich gehört !!!!.....falls sich die radikalen Moslems wirklich angegriffen gefühlt hätten, wär längst was passiert

Störung der Totenruhe ROLLEYES ....mitten in einer Kriegsregion klingt das ziemlich albern !!! gibt genügend andere Dinge zu tun als son Firlefanz


Im Krieg ist also alles erlaubt?

Finde ich nicht. Man kann doch auch dort "menschlich" oder zumindest "korrekt" bleiben.

Zumal ich nicht denke dass das welche getan haben die schlimme Kriegsszenarien durchlebt haben. Ich tippe eher darauf, dass es denen da unten "zu langweilig" war, sie es "witzig" fanden prinzipiell nimmer alle an der Klatsche haben.
Flappo Fatzke
Zitat:
Original von Shu
Zitat:
Original von Flappo Fatzke
vorallem wurden keine religiösen Symbole verunglimpft....geschweige denn das man überhaupt weiß zu wem der Schädel tatsächlich gehört !!!!.....falls sich die radikalen Moslems wirklich angegriffen gefühlt hätten, wär längst was passiert

Störung der Totenruhe ROLLEYES ....mitten in einer Kriegsregion klingt das ziemlich albern !!! gibt genügend andere Dinge zu tun als son Firlefanz


Im Krieg ist also alles erlaubt?


im Krieg ist nicht alles erlaubt, aber es gelten andere Regeln.

wenn einer 2 Uhr morgens ne MG-Salve abfeuert, gibts auch keine Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung !! ZWINKERLACH
ein offenes Massengrab mit herumliegenden Knochen wo sich vermutlich garnicht bestimmen lässt um wen es sich handelt, dabei zugegebener Weise peinliche Fotos zu machen, erfüllt für mich keinen Strafbestand sondern ist eher eine Frage der Moral und des Anstands.....sprich: son Scheiß macht man normalerweise nich ZWINKER ....das weiß jetzt vermutlich jeder beim Bund und gut is
Shu
Zitat:
Original von Flappo Fatzke
im Krieg ist nicht alles erlaubt, aber es gelten andere Regeln.


Einverstanden.

Zitat:
Original von Flappo Fatzke
wenn einer 2 Uhr morgens ne MG-Salve abfeuert, gibts auch keine Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung !! ZWINKERLACH


Schönes Beispiel für die nicht existiente "Regeläquivalenz" ( LACHEN )

Zitat:
Original von Flappo Fatzke
ein offenes Massengrab mit herumliegenden Knochen wo sich vermutlich garnicht bestimmen lässt um wen es sich handelt, dabei zugegebener Weise peinliche Fotos zu machen, erfüllt für mich keinen Strafbestand sondern ist eher eine Frage der Moral und des Anstands.....sprich: son Scheiß macht man normalerweise nich ZWINKER ....das weiß jetzt vermutlich jeder beim Bund und gut is


Nun, ich verstehe nicht ganz warum es so wichtig ist, von dem die Knochen sind. Es heißt immer: "vielleicht wars auch der Schädel von einem Russen!". Scheißegal! Es war ein menschlicher Schädel und ganz richitg, Anstand und Moral verbieten es einem. Und zukünftig sollte einem noch etwas sowas verbieten, denn Anstand und Moral reichen offensichtlich beim aktuellen geistigen Zustand nicht aus.
Eigentlich eine Schande, dass man für sowas ein "Verbot" braucht, denn im Grunde sollte man an sowas nicht mal denken. Da es welche tun, ist auch das Verbot in Ordnung und ein Straftatbestand ist das für mich allemal, auch wenn die nur nicht gerade die Leuchten sind und evtl die Bilder mit Restalk geschossen haben.
Flappo Fatzke
Zitat:
Original von Shu
Nun, ich verstehe nicht ganz warum es so wichtig ist, von dem die Knochen sind. Es heißt immer: "vielleicht wars auch der Schädel von einem Russen!". Scheißegal! Es war ein menschlicher Schädel ....


Die Strafvorschrift des § 168 StGB findet sich im elften Abschnitt des besonderen Teils des Strafgesetzbuches innerhalb der Straftaten, welche sich auf Religion und Weltanschauung beziehen. Die Vorschrift ist strafrechtlich problematisch. Nach herrschender Ansicht ist das verletzte Rechtsgut das Pietätsgefühl der Angehörigen sowie der Gesellschaft durch das fortwirkende Persönlichkeitsrecht des Verstorbenen über den Tod hinaus (postmortales Persönlichkeitsrecht).


Quelle: Wikipedia

vielleicht ein Stück weit hier erklärt warum es nicht ganz so unwichtig ist von wem der Schädel ist
Shu
Zitat:
Original von Flappo Fatzke
vielleicht ein Stück weit hier erklärt warum es nicht ganz so unwichtig ist von wem der Schädel ist


Rein strafrechtlich! Richtig. Menschlich bzw. moralsich -> scheißegal. ZWINKER
u4u|Wizz
Ich seh es ja genauso, dass sich sowas nicht gehört und das unterbindet werden muss. Die Leute müssen zur Rechenschaft gezogen etc. pp. Dieses ganze Tamtam eben.

ABER: Ich bin der Meinung, dass die Aufdeckung solcher Dinge die nationale Sicherheit gefährdet ist. Absolut gefährdet. Und sowas sollte ebenso unterbunden werden.
bonnain
Zitat:
Original von u4u|Wizz
Ich seh es ja genauso, dass sich sowas nicht gehört und das unterbindet werden muss. Die Leute müssen zur Rechenschaft gezogen etc. pp. Dieses ganze Tamtam eben.

ABER: Ich bin der Meinung, dass die Aufdeckung solcher Dinge die nationale Sicherheit gefährdet ist. Absolut gefährdet. Und sowas sollte ebenso unterbunden werden.


nationale sicherheit ?
siehst du afghanistan als deutschland

ich hab mich noch ne genau damit befasst, was da jetzt genau geschrieben wurde, nur eine frage..was machen überhaupt unsere soldaten da unten ?..achja krieg gegen den terror MÜDE
u4u|Wizz
Zitat:
Original von bonnain
Zitat:
Original von u4u|Wizz
Ich seh es ja genauso, dass sich sowas nicht gehört und das unterbindet werden muss. Die Leute müssen zur Rechenschaft gezogen etc. pp. Dieses ganze Tamtam eben.

ABER: Ich bin der Meinung, dass die Aufdeckung solcher Dinge die nationale Sicherheit gefährdet ist. Absolut gefährdet. Und sowas sollte ebenso unterbunden werden.


nationale sicherheit ?
siehst du afghanistan als deutschland

ich hab mich noch ne genau damit befasst, was da jetzt genau geschrieben wurde, nur eine frage..was machen überhaupt unsere soldaten da unten ?..achja krieg gegen den terror MÜDE


ja, absolut nationale sicherheit.

oder wie siehst du es, wenn vllt in ein paar wochen die deutschen botschaften angegriffen werden und es vllt zu anschlägen in deutschland kommt?! ist das nicht nationales gebiet?

wer erinnert sich noch an die "kofferbomber" aus nrw? die u.a. die mohammed-karikaturen, die nur in deutschen zeitung abgedruckt waren, nicht als erstes veröffentlich wurden, als einen der gründen nahmen um viele menschen zu töten.

für mich ist das absolut die gefährdung der nationalen sicherheit.

und was unsere jungs dort unten machen? auf jeden fall nicht kampf gegen den terror. die isaf-mission gehört zwar zur operation enduring freedom, aber die isaf ist eine internationale schutztruppe. INTERNATIONAL SECURITY ASSISTANCE FORCE.

die kämpfe im süden sind nicht die kämpfe von isaf-truppen.

die deutschen bauen infrastruktur auf, schulen, kindergärten, bauen straßen, etc. pp. das machen die soldaten dort unten. und einige haben leider zuviel zeit und kommen auf dumme gedanken.
Shu
Ja, dann ist es ja spitze, wenn die sehen wie Deutschland auf solche reagiert! Wir prangern die Soldaten an, genau wie es sich gehört, nachdem die sowas gemacht haben.

Es ist ein Skandal wir haben Pressefreiheit, und das ist imo auch gut so.

Wenn es um die nationale Sicherheit geht, dann hätte man sich aufregen müssen als der Einsatz vor einiger Zeit mal so nebenbei verlängert wurde. Aber wir wollen ja die Finger drin haben.

Und wenn wir sie drin haben wollen und uns dann so im ausland verhalten, auch wenns nur Ausnahmen sind dann müssen wir mit den Konsequenzen leben.

Über Foltermethoden der Amis haben sich hier alle auch das Maul zerissen, war das nicht auch nur "schwarze Schafe"?

Sind alle Taliban schlecht? Wir glauben doch genau wie alle anderen auch nur das was uns eben vogespielt wird. Wir werden nicht weniger beeinflußt als alle anderen auch.
u4u|Wizz
Naja, ich sag mal so. Es spricht meiner Meinung nach nichts gegen einen Friedenseinsatz. Imo ist das in Afghanistan im Grunde genommen genauso der Fall wie es im Kosovo ist bzw. in Bosnien. Auch diese Einsätze sind sinnvoll und sind keine Kampfeinsätze. Die Deutschen waren bisher auch immer sehr angesehen in Afghanistan, eben aufgrund des kulturellen Trainings vor den Einsätzen. Das trug viel dazu bei, dass die Deutschen bisher sehr geachtet waren da unten. Klar, es gab immer Kleinigkeiten, die nicht so gut waren, wie zum Beispiel die Geschichte um Abdul Rahman oder auch eben die Mohammed-Geschichte, aber all das war nicht so extrem, wie eben diese Bilder jetzt.

Das mit den Amis ist auch wiederum eine andere Sache. Du kannst ja Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Ich sehe schon einen Unterschied darin, ob ein lebendiger Mensch gequält oder vergewaltigt oder getötet wird, oder mit Knochen gespielt wird die in einer Kiesgrube rumliegen.

Wie gesagt, ich finde das auch absolut nicht ok und es muss Konsequenzen haben, aber die Art und Weise missfällt mir einfach.

Und zur Taliban-Sache. Ich finde schon, dass die Taliban allgemein schlecht ist. Nicht, dass alle Terroristen wären, aber alleine die Unterdrückung der Frauen und der Kinder ist schon schlimm genug.