QuentinT
Schumacher, Alonso, Massa: Der Sensations-GP von Brasilien war symbolisch für die aktuelle Formel-1 - eine Supershow der drei Champions von gestern, von heute und von morgen. Schon jetzt beginnt der Erbfolgekrieg, auch wenn Michael Schumacher bekräftigt: "Ich sehe keinen Nachfolger, ich sehe nur eine neue Situation."

Dies gilt ganz besonders für sein langjähriges Superteam Ferrari. Das künftige Organigramm der "Traumfabrik für Rennwagen" sieht so aus: Jean Todt rückt auf zum Generaldirektor. Darunter entsteht eine Doppelspitze: Mario Almondo wird Technikchef, Stefano Domenicali, der bei der ganzen Truppe sehr beliebt ist, Sportchef. "Superhirn" Ross Brawn wird technischer Berater und nimmt zumindest ein Jahr Auszeit. Natürlich nicht, ohne seine Visionen zu verraten: "Felipe Massa ist die Zukunft von Ferrari", sagte Brawn in Interlagos - klingt fast wie ein Fehdehandschuh, den er dem Neuankömmling Kimi Räikkönen zuwirft. Der Finne ist sicher klug genug, bei Ferrari keinen Stallkrieg zu entfesseln.
Unterdessen freut sich Mercedes-Sportchef Norbert Haug, 2006 erstmals seit zehn Jahren ohne GP-Sieg, "darauf, 2007 gegen Kimi zu kämpfen." Fernando Alonso bringt dafür die Startnummer eins des Weltmeisters mit, die seit Mika Häkkinen auf keinem Silberpfeil mehr geglänzt hat. Auch wenn Alonsos McLaren-Zukunft momentan nicht gerade goldig aussieht, nimmt der Spanier die Herausforderung an: "Ich habe bei Renault viel gelernt."
Das "Jahr eins nach Schumi" hat, genau genommen, schon in der Nacht zum Montag begonnen. In der "Casa Fasano" im Herzen von Sao Paulo stieg die exklusive, sentimentale Ferrari-Abschiedsparty für Schumacher und die stürmische Siegesfeier für Massa anfangs mit gemischten Gefühlen, als Jean Todt allen aus der Seele sprach: "Wir alle hätten Michael gewünscht, dass seine Karriere anders endet. Aber das Schicksal hatte andere Pläne. Ferrari war 2006 trotzdem das Team mit den meisten Siegen, sieben für Michael, zwei für Felipe, und nach schwachem Saisonstart haben wir ganz vorne mitgefightet. 2007 wird ein Jahr mit neuen Fahrern, neuen Regeln, doch darüber reden wir ein andermal." Die fünf Überraschungsgäste bei dieser exklusiven Party hörten aufmerksam zu: Außer Räikkönen auch McLaren-Mitbesitzer Mansour Ojjeh, Massa-Entdecker und Schumachers früherer Sporwagen-Teamchef Peter Sauber, BMW-Rennchef Dr. Mario Theissen, bei dem sich Michael für die Glückwünsche auf den Heckflügeln von Kubica und Heidfeld bedankte - und Schumis jahrelanger Leutnant Barrichello.
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kicker
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gibt es eurer Ansicht nach jemanden der in Schumis Fußstapfen treten kann?

Dies gilt ganz besonders für sein langjähriges Superteam Ferrari. Das künftige Organigramm der "Traumfabrik für Rennwagen" sieht so aus: Jean Todt rückt auf zum Generaldirektor. Darunter entsteht eine Doppelspitze: Mario Almondo wird Technikchef, Stefano Domenicali, der bei der ganzen Truppe sehr beliebt ist, Sportchef. "Superhirn" Ross Brawn wird technischer Berater und nimmt zumindest ein Jahr Auszeit. Natürlich nicht, ohne seine Visionen zu verraten: "Felipe Massa ist die Zukunft von Ferrari", sagte Brawn in Interlagos - klingt fast wie ein Fehdehandschuh, den er dem Neuankömmling Kimi Räikkönen zuwirft. Der Finne ist sicher klug genug, bei Ferrari keinen Stallkrieg zu entfesseln.
Unterdessen freut sich Mercedes-Sportchef Norbert Haug, 2006 erstmals seit zehn Jahren ohne GP-Sieg, "darauf, 2007 gegen Kimi zu kämpfen." Fernando Alonso bringt dafür die Startnummer eins des Weltmeisters mit, die seit Mika Häkkinen auf keinem Silberpfeil mehr geglänzt hat. Auch wenn Alonsos McLaren-Zukunft momentan nicht gerade goldig aussieht, nimmt der Spanier die Herausforderung an: "Ich habe bei Renault viel gelernt."
Das "Jahr eins nach Schumi" hat, genau genommen, schon in der Nacht zum Montag begonnen. In der "Casa Fasano" im Herzen von Sao Paulo stieg die exklusive, sentimentale Ferrari-Abschiedsparty für Schumacher und die stürmische Siegesfeier für Massa anfangs mit gemischten Gefühlen, als Jean Todt allen aus der Seele sprach: "Wir alle hätten Michael gewünscht, dass seine Karriere anders endet. Aber das Schicksal hatte andere Pläne. Ferrari war 2006 trotzdem das Team mit den meisten Siegen, sieben für Michael, zwei für Felipe, und nach schwachem Saisonstart haben wir ganz vorne mitgefightet. 2007 wird ein Jahr mit neuen Fahrern, neuen Regeln, doch darüber reden wir ein andermal." Die fünf Überraschungsgäste bei dieser exklusiven Party hörten aufmerksam zu: Außer Räikkönen auch McLaren-Mitbesitzer Mansour Ojjeh, Massa-Entdecker und Schumachers früherer Sporwagen-Teamchef Peter Sauber, BMW-Rennchef Dr. Mario Theissen, bei dem sich Michael für die Glückwünsche auf den Heckflügeln von Kubica und Heidfeld bedankte - und Schumis jahrelanger Leutnant Barrichello.
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