QuentinT
Deutschland ist in der diesjährigen Liste der lebenswertesten Länder um einen Platz auf Rang 21 abgerutscht. Das ergibt sich aus dem am Donnerstag veröffentlichten Human Development Index der Vereinten Nationen.

Am besten lebt man demnach in Norwegen. Es folgen Island, Australien, Irland und Schweden. Schlusslicht ist Niger hinter Sierra Leone und Mali. Deutschland wurde von Spanien überholt, das sich von Platz 21 auf Rang 19 verbessern konnte. In Afrika verschlechterte sich die Lebensqualität wegen der Immunschwächekrankheit Aids.
Der Human Development Index wird seit 1990 jährlich im Auftrag des UN-Entwicklungsprogramms erstellt und misst anhand verschiedener Variablen die Lebensqualität in 177 Mitgliedsländern. Neben der Wirtschaftskraft der Staaten werden auch Faktoren wie das Gesundheitssystem, die Lebenserwartung und die Bildungschancen bewertet. Traditionell landen die Industrienationen auf den vorderen Plätzen.
Einige Länder schafften es in diesem Jahr dennoch, auch reichere Länder zu überholen. Bahrain liegt in der Rangliste beispielsweise trotz eines fast doppelt so hohen Einkommens hinter Chile, weil dem Golfstaat Mängel in der Bildungspolitik bescheinigt wurden.
Insgesamt stürzte die Lebensqualität in den Ländern Afrikas wegen der Ausbreitung von Aids in diesem Jahr weiter ab. In den 31 Ländern am Ende der Liste, die als wenig entwickelt gelten, beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung nur 46 Jahre - 32 Jahre weniger als in den reichen Staaten.
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n-tv
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Norwegen ist n tolles Land, solang man nit nur von der Hand im Mund lebt

Am besten lebt man demnach in Norwegen. Es folgen Island, Australien, Irland und Schweden. Schlusslicht ist Niger hinter Sierra Leone und Mali. Deutschland wurde von Spanien überholt, das sich von Platz 21 auf Rang 19 verbessern konnte. In Afrika verschlechterte sich die Lebensqualität wegen der Immunschwächekrankheit Aids.
Der Human Development Index wird seit 1990 jährlich im Auftrag des UN-Entwicklungsprogramms erstellt und misst anhand verschiedener Variablen die Lebensqualität in 177 Mitgliedsländern. Neben der Wirtschaftskraft der Staaten werden auch Faktoren wie das Gesundheitssystem, die Lebenserwartung und die Bildungschancen bewertet. Traditionell landen die Industrienationen auf den vorderen Plätzen.
Einige Länder schafften es in diesem Jahr dennoch, auch reichere Länder zu überholen. Bahrain liegt in der Rangliste beispielsweise trotz eines fast doppelt so hohen Einkommens hinter Chile, weil dem Golfstaat Mängel in der Bildungspolitik bescheinigt wurden.
Insgesamt stürzte die Lebensqualität in den Ländern Afrikas wegen der Ausbreitung von Aids in diesem Jahr weiter ab. In den 31 Ländern am Ende der Liste, die als wenig entwickelt gelten, beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung nur 46 Jahre - 32 Jahre weniger als in den reichen Staaten.
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Norwegen ist n tolles Land, solang man nit nur von der Hand im Mund lebt