QuentinT
Eine internationale Gruppe von Investoren will in Norwegen ein Kohlekraftwerk errichten, das fast keine klimaschädlichen Gase ausstößt. Das Kraftwerk solle 2011 in Betrieb gehen und 400 Megawatt Strom produzieren, teilten die Unternehmen mit. Derzeit würden Angebote von Baufirmen eingeholt. Die Baukosten werden mit etwa 544 Millionen Euro veranschlagt. Zu der Investorengruppe gehören die französische Nickel-Bergbaufirma Eramet, der Aluminiumkonzern Alcan und Norsk Hydro.

In dem Kraftwerk werde eine neuartige Technologie eingesetzt, die 95 Prozent des ausgestoßenen Kohlendioxids in den Schornsteinen wieder einfange, hieß es in der Mitteilung. Das Gas soll in der Folge in Öl- oder Gasfeldern in der Nordsee unterirdisch gespeichert werden. "Wir denken, wir haben einen deutlichen Vorsprung -wir können jetzt mit dem Bau beginnen", sagte Henrik Fleischer, Chef des norwegischen Unternehmens Sargas, welches die Technologie entwickelt hat. Alle Bauteile seien bereits erprobt.
Norwegen hat seit einigen Jahren Erfahrung mit der Einlagerung von CO2. Pro Jahr werden etwa eine Million Tonnen Kohlendioxid in das Sleipnir-Gasfeld gepumpt. Der Bau eines Kohlekraftwerkes ist dagegen ein Novum in Norwegen, wo bislang der größte Teil des Stroms durch Wasserkraft erzeugt wird.
Angesichts des Klimawandels sind zahlreiche Staaten an Kohlekraftwerken interessiert, die kaum klimaschädliche Gase ausstoßen. Im Mai wurde in der Nähe von Spremberg in Deutschland mit dem Bau einer Pilotanlage eines CO2-freien Kraftwerks begonnen, das 2008 in Betrieb gehen soll. Nach 2020 soll die Kapazität in zwei Schritten bis auf 1000 Megawatt ausgebaut werden.
Herkömmliche Kohlekraftwerke gelten als besonders klimaschädlich und sind in Deutschland für einen großen Teil des Kohlendioxid-Ausstoßes verantwortlich. Die meisten Industriestaaten haben sich im Kyoto-Protokoll auf eine Begrenzung ihrer CO2-Emissionen geeinigt, um so das Klima zu schützen.
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n-tv

In dem Kraftwerk werde eine neuartige Technologie eingesetzt, die 95 Prozent des ausgestoßenen Kohlendioxids in den Schornsteinen wieder einfange, hieß es in der Mitteilung. Das Gas soll in der Folge in Öl- oder Gasfeldern in der Nordsee unterirdisch gespeichert werden. "Wir denken, wir haben einen deutlichen Vorsprung -wir können jetzt mit dem Bau beginnen", sagte Henrik Fleischer, Chef des norwegischen Unternehmens Sargas, welches die Technologie entwickelt hat. Alle Bauteile seien bereits erprobt.
Norwegen hat seit einigen Jahren Erfahrung mit der Einlagerung von CO2. Pro Jahr werden etwa eine Million Tonnen Kohlendioxid in das Sleipnir-Gasfeld gepumpt. Der Bau eines Kohlekraftwerkes ist dagegen ein Novum in Norwegen, wo bislang der größte Teil des Stroms durch Wasserkraft erzeugt wird.
Angesichts des Klimawandels sind zahlreiche Staaten an Kohlekraftwerken interessiert, die kaum klimaschädliche Gase ausstoßen. Im Mai wurde in der Nähe von Spremberg in Deutschland mit dem Bau einer Pilotanlage eines CO2-freien Kraftwerks begonnen, das 2008 in Betrieb gehen soll. Nach 2020 soll die Kapazität in zwei Schritten bis auf 1000 Megawatt ausgebaut werden.
Herkömmliche Kohlekraftwerke gelten als besonders klimaschädlich und sind in Deutschland für einen großen Teil des Kohlendioxid-Ausstoßes verantwortlich. Die meisten Industriestaaten haben sich im Kyoto-Protokoll auf eine Begrenzung ihrer CO2-Emissionen geeinigt, um so das Klima zu schützen.
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