Thurgood
Nach 16 Jahren wird eine Ära im Breisgau zu Ende gehen. Wenn sich der SC Freiburg im nächsten Sommer auf die neue Saison vorbereitet, wird Volker Finke nicht mehr Trainer des Zweitligisten sein.
Zu einem Rauswurf konnte sich das Präsidium trotz der anhaltenden Talfahrt des Tabellen-14. nicht durchringen. "Es ist die richtige Lösung, weil es für diesen Verein, der unter schwierigen Bedingungen existiert, darum geht, dass alles erhalten bleibt", sagte Finke mit wenig begeisterter Miene. "Notfalls gehen wir mit ihm in die Regionalliga", sagte Präsident Achim Stocker.
"Das Gremium ist zu der Überzeugung gekommen, dass Volker Finke mehr als jeder andere geeignet ist, mit der Mannschaft des SC die derzeit schwierige sportliche Situation zu meistern", hieß es in der Erklärung des Sportclubs. Gleichzeitig habe man sich darauf verständigt, gemeinsam mit Finke dessen Nachfolger für die kommende Saison zu suchen.
Die Entscheidung, so Stocker, sei "unumstößlich" - sowohl für den Fall, dass Finke in der Rückrunde eine Siegesserie hinlegt als auch für den Fall, dass die Mannschaft in die Regionalliga absteigt: "Ich gehe davon aus, dass es die richtige Entscheidung ist, eine Garantie hat man natürlich nicht."
Dienstältester Profi-Trainer
Der frühere Oberstudienrat Finke aus Nienburg/Weser ist seit dem 1. Juli 1991 beim Sportclub tätig und damit der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Er war mit den Breisgauern insgesamt zehn Jahre in der 1. Bundesliga, geriet aber nach dem dritten Abstieg aus dem Oberhaus 2005 zunehmend in die Kritik. Dennoch war sein Vertrag bis zum Ende dieser Saison verlängert worden. Nach der 0:4-Niederlage im badischen Derby gegen den Karlsruher SC schlossen jedoch erstmals Stocker und Vizepräsident Fritz Keller eine Trennung nicht aus. Die Mannschaft um Kapitän Soumaila Coulibaly trennt derzeit nur das bessere Torverhältnis von einem Abstiegsplatz.
"Ich habe die Dinge hier immer vorangetrieben, damit der Verein in der Zeit nach Finke Substanz und eine vernünftige Perspektive haben kann", sagte Finke. Er leitete am Donnerstagnachmittag wie gewohnt das Training seiner Krisen gebeutelten Mannschaft, die am Sonntag beim TuS Koblenz antritt. Über seine persönliche Zukunft konnte Finke noch nicht viel sagen.
Abschied aus dem Breisgau
"Es ist durchaus vorstellbar, nicht mehr hierher zu kommen", sagte er, meinte aber auch: "Ich werde sicherlich meine Ideen noch mit einbringen." Stocker erklärte auf Nachfrage, er gehe nicht davon aus, dass der Fußball-Lehrer in einer anderen Funktion bei den Breisgauern tätig sein werde.
Um Finke angesichts seiner Verdienste einen würdevollen Abgang zu bereiten, hat der Verein auf einen branchenüblichen Rauswurf verzichtet. "Bei solchen Strukturen, die wir haben, da kann nicht ohne weiteres jemand einsteigen und damit umgehen. Gerade bei einer Mannschaft, die auf ihn fixiert ist. Die Chancen sind mit Volker Finke ungleich größer, dass wir da wieder rauskommen", erklärte Stocker zudem.
Offen ließ der Präsident, was mit Finkes Assistenten Achim Sarstedt, Karsten Neitzel und Damir Buric passiert. Dies hänge vom künftigen Coach ab. Das Trio darf sich jedoch keine Hoffnung darauf machen, in Finkes große Fußstapfen zu treten. Stocker: "Ich gehe davon aus, dass es keine interne Lösung geben wird." Nicht in Frage gestellt wird offenbar Manager Andreas Bornemann, der keinen Hehl daraus machte, "dass ich mir gewünscht habe, dass der Trainer weitermacht".
Quelle
Ich als bekennender Freiburg Fan finde die Entscheidung sehr gut. Der Aufstieg ist längst verspielt und der Abstieg ist trotz der Krise kein Thema. Finke bekommt den Respekt den er sich in den vergangenen 15 Jahren erarbeitet hat. Freiburg hat einmal mehr bewiesen dass sie einer der wenigen Proficlubs sind, die ein vernünftiges Management besitzen!!
Zu einem Rauswurf konnte sich das Präsidium trotz der anhaltenden Talfahrt des Tabellen-14. nicht durchringen. "Es ist die richtige Lösung, weil es für diesen Verein, der unter schwierigen Bedingungen existiert, darum geht, dass alles erhalten bleibt", sagte Finke mit wenig begeisterter Miene. "Notfalls gehen wir mit ihm in die Regionalliga", sagte Präsident Achim Stocker.
"Das Gremium ist zu der Überzeugung gekommen, dass Volker Finke mehr als jeder andere geeignet ist, mit der Mannschaft des SC die derzeit schwierige sportliche Situation zu meistern", hieß es in der Erklärung des Sportclubs. Gleichzeitig habe man sich darauf verständigt, gemeinsam mit Finke dessen Nachfolger für die kommende Saison zu suchen.
Die Entscheidung, so Stocker, sei "unumstößlich" - sowohl für den Fall, dass Finke in der Rückrunde eine Siegesserie hinlegt als auch für den Fall, dass die Mannschaft in die Regionalliga absteigt: "Ich gehe davon aus, dass es die richtige Entscheidung ist, eine Garantie hat man natürlich nicht."
Dienstältester Profi-Trainer
Der frühere Oberstudienrat Finke aus Nienburg/Weser ist seit dem 1. Juli 1991 beim Sportclub tätig und damit der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Er war mit den Breisgauern insgesamt zehn Jahre in der 1. Bundesliga, geriet aber nach dem dritten Abstieg aus dem Oberhaus 2005 zunehmend in die Kritik. Dennoch war sein Vertrag bis zum Ende dieser Saison verlängert worden. Nach der 0:4-Niederlage im badischen Derby gegen den Karlsruher SC schlossen jedoch erstmals Stocker und Vizepräsident Fritz Keller eine Trennung nicht aus. Die Mannschaft um Kapitän Soumaila Coulibaly trennt derzeit nur das bessere Torverhältnis von einem Abstiegsplatz.
"Ich habe die Dinge hier immer vorangetrieben, damit der Verein in der Zeit nach Finke Substanz und eine vernünftige Perspektive haben kann", sagte Finke. Er leitete am Donnerstagnachmittag wie gewohnt das Training seiner Krisen gebeutelten Mannschaft, die am Sonntag beim TuS Koblenz antritt. Über seine persönliche Zukunft konnte Finke noch nicht viel sagen.
Abschied aus dem Breisgau
"Es ist durchaus vorstellbar, nicht mehr hierher zu kommen", sagte er, meinte aber auch: "Ich werde sicherlich meine Ideen noch mit einbringen." Stocker erklärte auf Nachfrage, er gehe nicht davon aus, dass der Fußball-Lehrer in einer anderen Funktion bei den Breisgauern tätig sein werde.
Um Finke angesichts seiner Verdienste einen würdevollen Abgang zu bereiten, hat der Verein auf einen branchenüblichen Rauswurf verzichtet. "Bei solchen Strukturen, die wir haben, da kann nicht ohne weiteres jemand einsteigen und damit umgehen. Gerade bei einer Mannschaft, die auf ihn fixiert ist. Die Chancen sind mit Volker Finke ungleich größer, dass wir da wieder rauskommen", erklärte Stocker zudem.
Offen ließ der Präsident, was mit Finkes Assistenten Achim Sarstedt, Karsten Neitzel und Damir Buric passiert. Dies hänge vom künftigen Coach ab. Das Trio darf sich jedoch keine Hoffnung darauf machen, in Finkes große Fußstapfen zu treten. Stocker: "Ich gehe davon aus, dass es keine interne Lösung geben wird." Nicht in Frage gestellt wird offenbar Manager Andreas Bornemann, der keinen Hehl daraus machte, "dass ich mir gewünscht habe, dass der Trainer weitermacht".
Quelle
Ich als bekennender Freiburg Fan finde die Entscheidung sehr gut. Der Aufstieg ist längst verspielt und der Abstieg ist trotz der Krise kein Thema. Finke bekommt den Respekt den er sich in den vergangenen 15 Jahren erarbeitet hat. Freiburg hat einmal mehr bewiesen dass sie einer der wenigen Proficlubs sind, die ein vernünftiges Management besitzen!!