Impfstoff könnte Allergien verhindern

QuentinT
Die Zahl der Menschen mit Allergien wächst. Eine Impfung könnte die überaktive Körperabwehr dauerhaft unter Kontrolle bringen.



Deutsche Mediziner wollen in den nächsten zehn Jahren einen Impfstoff gegen Allergien entdecken. «Wir müssen es bis 2017 geschafft haben, eine Prävention zu finden, sonst haben wir versagt», sagt Ulrich Wahn, Allergologe an der Berliner Charité. Doch bis dahin ist es ein langer Weg.

Denn für die Forscher bleibt es ein Rätsel: Warum reagieren Millionen Männer und Frauen auf harmlose Alltagsbegleiter mit Niesanfällen, verquollenen Augen und schließlich Asthma? Hausstaubmilben etwa, spinnenartige Tiere, die sich in Matratzen einnisten, sind zwar unappetitlich, aber harmlos. Dennoch entwickeln immer mehr Menschen eine allergische Reaktion. Ausgelöst werden die grippeähnlichen Symptome durch den Kot der Milben. Einmal ausgebrochen, lässt sich die Allergie heute nur durch eine aufwändige Hyposensibilisierung, eine Therapie mit Spritzen oder Tabletten, in den Griff kriegen.

Mediziner, wie Regina Treudler, Leiterin des Bereiches Allergologie an der Leipziger Hautklinik, wissen, dass Allergien seit den 1970er Jahren auf dem Vormarsch sind. Tendenz steigend. Die Spezialistin geht davon aus, dass im Jahr 2020 schon jeder zweite Europäer darunter leiden wird. Betroffen sind vor allem Kinder. Das Robert-Koch-Institut testete jüngst über 17.000 Kinder und stellte bereits bei 40 Prozent der Mädchen und Jungen eine sich entwickelnde Allergie fest. Die Mediziner hatten im Blut dieser Kinder Antikörper gegen die Allergie auslösenden Stoffe nachgewiesen.

Bei der Suche nach den Ursachen, tappen die Forscher im Dunkeln. «Ganz bestimmt handelt es sich um eine Zivilisationskrankheit», sagt Ludger Klimek, Leiter des Allergiezentrums in Wiesbaden. Fehlende Krankheiten, warme, saubere Wohnungen, neue Ernährungsstoffe oder Fernreisen – der Wohlstand lässt das gelangweilte Immunsystem verrückt spielen und auf die harmlosen Pollen, Milbenexkremente oder Nüsse losgehen.

Ziel der Wissenschaft ist es, die fehlgesteuerten Abwehrkräfte per Ablenkung wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben zu trimmen. An der Charité verfolgen die Forscher zurzeit eine Studie mit genetisch belasteten Säuglingen, denen einen halbes Jahr lang bakterielle Zellwände in Tropfenform verabreicht werden. Der Zusatz dient quasi als Sparring- Partner, als Zielscheibe für die Körperabwehr des Babys. «Die Studie erscheint viel versprechend», sagt Wahn. Die Hoffnung ist, dass bei den Säuglingen die Fehlreaktion des Körpers verzögert und im besten Falle verhindert wird. Wenn alle 600 Babys allergiefrei bleiben ist der Traum vom Allergie-Impfstoff vielleicht ein Stück weit wahr geworden.
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netzeitung
James
bist dabei danijel? BIG GRIN
QuentinT
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Original von James
bist dabei danijel? BIG GRIN


aber sicher BIG GRIN aber ab nächster Woche stehen aber erstmal Experimente mit Viren und Hühnereiern auf dem Programm AFRO
James
willst nicht lieber am menschen testen? nur so ne flappsige idee BIG GRIN
QuentinT
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naja, da kann ratzfatzke was schiefgehen - hm, wieso auch nicht!? BIG GRIN
James
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Original von QuentinT
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naja, da kann ratzfatzke was schiefgehen - hm, wieso auch nicht!? BIG GRIN


die hoffnung besteht jedenfalls BIG GRIN
Flappo Fatzke
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Original von James
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willst nicht lieber am menschen testen? nur so ne flappsige idee BIG GRIN


naja, da kann ratzfatzke was schiefgehen - hm, wieso auch nicht!? BIG GRIN


die hoffnung besteht jedenfalls BIG GRIN


das seh ich ja jetzt erst BIG GRIN - aber schön das ihr beide euch in kreativen Wortspielen übt LACHEN allemal besser als grober Unfug der sonst euren Hirnen entspringt BIG GRIN