Thurgood
Hannover/Bremen (dpa) - Nach einem ersten Todesfall am Wochenende rechnet das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) in diesem Jahr mit einem neuen Höchststand von Norovirus-Infektionen in Deutschland.
In der zweiten Meldewoche wurden 6178 neue Fälle der Magen-Darm-Krankheit registriert. Das ist der höchste Wochenwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001.
Bei der Verbreitung des ansteckenden Virus handele sich um eine Winterepidemie, wie es sie 2002 in ähnlicher Form gab, sagte die Sprecherin des Berliner Robert-Koch-Instituts, Susanne Glasmacher, am Montag. Der Brechdurchfall sei jedoch für die breite Bevölkerungsschicht nicht gefährlich. Nur sehr selten ende eine Infektion mit dem Virus tödlich.
In den Jahren 2005 und 2006 starben in Deutschland insgesamt 31 Menschen an Norovirus-Infektionen. Darunter waren 24 Patienten über 80, sechs weitere waren mindestens 67 Jahre alt. Ein Opfer der Krankheit war ein Säugling. Damit spielt die Krankheit in der Statistik gefährlicher Infektionskrankheiten nur eine kleine Rolle. Durchschnittlich sterben in Deutschland zum Beispiel jedes Jahr 10 000 Menschen an den Folgen einer Grippe.
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Seit Oktober 2006 sind beim RKI mehr als 49 700 Norovirus- Infektionen in Deutschland gemeldet wurden, heißt es im jüngsten Bulletin des Instituts. Die Dunkelziffer sei als hoch einzuschätzen.
Bei Ausbrüchen der Krankheit in Heimen rät das RKI zur Isolierung der Patienten in einem Zimmer mit eigenem WC. Kranke sollten sich ihre Hände mit Infektionsmitteln desinfizieren. Bei der Pflege sollten Einweghandschuhe benutzt werden. Auch zu Hause rät das RKI bei Krankheitsfällen zu verstärkter Hygiene. Neben sorgfältigem Händewaschen sollten Toiletten und verschmutze Flächen mit Gummihandschuhen gründlich gereinigt werden.
Die Gesundheitsämter in Niedersachsen und Bremen sehen allerdings bislang keine epidemieartige Verbreitung des hochinfektiösen Virus'.
"Ich sehe keinen Anlass zur Panik", sagte der Leiter des Landesgesundheitsamtes in Hannover, Matthias Pulz. Derzeit infizierten sich in Niedersachsen jede Woche etwa 300 bis 500 Menschen. Vor vier Jahren seien etwa doppelt so viele erkrankt. In Bremen lägen die Erkrankungszahlen wie in den Vorjahren "im völlig normalen Bereich", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsressorts.
Das nordöstliche Niedersachsen blieb bisher vom Norovirus weitgehend verschont. "Wir sind gut davon gekommen, das kann sich aber jederzeit ändern", sagte Friedericke Raithel vom Gesundheitsamt des Kreises Lüneburg. Am meisten betroffen sind nach Angaben von Pulz die Region um Oldenburg und das östliche Niedersachsen.
Die Infektion, die mit heftigem Erbrechen und starkem Durchfall sowie Kopf- und Bauchschmerzen einhergeht, tritt meist in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen und Kindergärten auf. Schließungen auf Grund von Noroviren hat es nach Angaben der Gesundheitsämter in diesem Jahr noch nicht gegeben. "Ende letzten Jahres mussten einzelne Krankenhaus-Stationen geschlossen werden", sagte eine Sprecherin des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover. In der Region gab es in den ersten vier Wochen des Jahres 160 bestätigte Fälle. Im Kreis Soltau-Fallingbostel hätten sich bisher nur maximal zehn Menschen in zwei Altenheimen angesteckt, sagte Amtsarzt Ulrich Kahmann. Das sei ein geringer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. "Wir haben sehr viele Stuhlproben untersucht aber nur selten Noroviren gefunden."
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Gegen den Norovirus gibt es nach Angaben der Mediziner weder einen Impfstoff noch ein zielgerichtetes Medikament. Bei ausreichender Händehygiene sei das Ansteckungsrisiko aber gering, sagte Pulz. "Einfachste Strategie zur Vermeidung von Infektionen ist der Verzicht auf das Händeschütteln", meinte die Geschäftsführerin der Apothekerkammer Bremen, Isabel Justus. Die Symptome klingen in der Regel nach 72 Stunden ab. Lebensgefährlich ist die Krankheit normalerweise nicht, kann aber für Kinder und ältere Menschen wegen des Flüssigkeitsverlustes bedrohlich werden.
web.de
In der zweiten Meldewoche wurden 6178 neue Fälle der Magen-Darm-Krankheit registriert. Das ist der höchste Wochenwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001.
Bei der Verbreitung des ansteckenden Virus handele sich um eine Winterepidemie, wie es sie 2002 in ähnlicher Form gab, sagte die Sprecherin des Berliner Robert-Koch-Instituts, Susanne Glasmacher, am Montag. Der Brechdurchfall sei jedoch für die breite Bevölkerungsschicht nicht gefährlich. Nur sehr selten ende eine Infektion mit dem Virus tödlich.
In den Jahren 2005 und 2006 starben in Deutschland insgesamt 31 Menschen an Norovirus-Infektionen. Darunter waren 24 Patienten über 80, sechs weitere waren mindestens 67 Jahre alt. Ein Opfer der Krankheit war ein Säugling. Damit spielt die Krankheit in der Statistik gefährlicher Infektionskrankheiten nur eine kleine Rolle. Durchschnittlich sterben in Deutschland zum Beispiel jedes Jahr 10 000 Menschen an den Folgen einer Grippe.
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Seit Oktober 2006 sind beim RKI mehr als 49 700 Norovirus- Infektionen in Deutschland gemeldet wurden, heißt es im jüngsten Bulletin des Instituts. Die Dunkelziffer sei als hoch einzuschätzen.
Bei Ausbrüchen der Krankheit in Heimen rät das RKI zur Isolierung der Patienten in einem Zimmer mit eigenem WC. Kranke sollten sich ihre Hände mit Infektionsmitteln desinfizieren. Bei der Pflege sollten Einweghandschuhe benutzt werden. Auch zu Hause rät das RKI bei Krankheitsfällen zu verstärkter Hygiene. Neben sorgfältigem Händewaschen sollten Toiletten und verschmutze Flächen mit Gummihandschuhen gründlich gereinigt werden.
Die Gesundheitsämter in Niedersachsen und Bremen sehen allerdings bislang keine epidemieartige Verbreitung des hochinfektiösen Virus'.
"Ich sehe keinen Anlass zur Panik", sagte der Leiter des Landesgesundheitsamtes in Hannover, Matthias Pulz. Derzeit infizierten sich in Niedersachsen jede Woche etwa 300 bis 500 Menschen. Vor vier Jahren seien etwa doppelt so viele erkrankt. In Bremen lägen die Erkrankungszahlen wie in den Vorjahren "im völlig normalen Bereich", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsressorts.
Das nordöstliche Niedersachsen blieb bisher vom Norovirus weitgehend verschont. "Wir sind gut davon gekommen, das kann sich aber jederzeit ändern", sagte Friedericke Raithel vom Gesundheitsamt des Kreises Lüneburg. Am meisten betroffen sind nach Angaben von Pulz die Region um Oldenburg und das östliche Niedersachsen.
Die Infektion, die mit heftigem Erbrechen und starkem Durchfall sowie Kopf- und Bauchschmerzen einhergeht, tritt meist in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen und Kindergärten auf. Schließungen auf Grund von Noroviren hat es nach Angaben der Gesundheitsämter in diesem Jahr noch nicht gegeben. "Ende letzten Jahres mussten einzelne Krankenhaus-Stationen geschlossen werden", sagte eine Sprecherin des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover. In der Region gab es in den ersten vier Wochen des Jahres 160 bestätigte Fälle. Im Kreis Soltau-Fallingbostel hätten sich bisher nur maximal zehn Menschen in zwei Altenheimen angesteckt, sagte Amtsarzt Ulrich Kahmann. Das sei ein geringer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. "Wir haben sehr viele Stuhlproben untersucht aber nur selten Noroviren gefunden."
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Gegen den Norovirus gibt es nach Angaben der Mediziner weder einen Impfstoff noch ein zielgerichtetes Medikament. Bei ausreichender Händehygiene sei das Ansteckungsrisiko aber gering, sagte Pulz. "Einfachste Strategie zur Vermeidung von Infektionen ist der Verzicht auf das Händeschütteln", meinte die Geschäftsführerin der Apothekerkammer Bremen, Isabel Justus. Die Symptome klingen in der Regel nach 72 Stunden ab. Lebensgefährlich ist die Krankheit normalerweise nicht, kann aber für Kinder und ältere Menschen wegen des Flüssigkeitsverlustes bedrohlich werden.
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oh jaaaaa und ich wette die haben mich auch schon angesteckt mit dem rumgekotze hier. wenn ich in meinem urlaub so richtig krank bin...
... naja kann man nix machen...
...
....könnte mich aber auch täuschen