Storm
Zürich. SDA/baz. Zu einer totalen Mondfinsternis kommt es in der Nacht auf Sonntag. Sie kann in ganz Europa gut beobachtet werden, wenn nicht dichte Wolken das Schauspiel verdecken.
Zur Finsternis kommt es, weil der Mond die Ebene der Erdbahn von Norden nach Süden überquert. Dies hat zur Folge, dass er den Erdschatten durchqueren muss.
Das Himmelsphänomen beginnt - vorerst unsichtbar - um 21.16 Uhr. In diesem Moment berührt der Mond den Halbschatten der Erde. Nach einer Weile breitet sich ein rauchiger Schleier vom unteren Rand her über die Mondscheibe.
Um 23.44 Uhr beginnt totale Phase
Um 22.30 Uhr berührt der Mond den Kernschatten der Erde an dessen unterem Rand. Nun beginnt die partielle Phase. Diese dauert bis 23.44 Uhr, wenn die totale Phase beginnt.
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Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt völlig in den Kernschatten eingetaucht. Um 0.21 Uhr ist die Mitte der Finsternis. Der Erdtrabant glimmt dann in einem rost- oder braunroten Licht. Um 0.58 Uhr endet die totale Phase am linken Mondrand.
Nun wandert der Mond langsam immer mehr aus dem Kernschatten und verlässt diesen um 2.12 Uhr. Mit dem völligen Austritt aus dem Erdhalbschatten endet um 3.25 Uhr die Mondfinsternis.
Die nächste totale Mondfinsternis findet am 28. August statt. Von Europa aus ist sie aber nicht sichtbar. Hier ist die nächste totale Mondfinsternis in rund einem Jahr, am 21. Februar 2008, zu sehen.
Eine Mondfinsternis ist ein astronomisches Ereignis, das eintritt, wenn der Mond durch den Schattenraum der Erde wandert. Dies kann allerdings nicht in jedem Monat vorkommen. Da die Erdbahn (Ekliptik) und die Mondbahn leicht gegeneinander geneigt sind, zieht der Mond meistens knapp über oder unter dem Erdschatten vorbei.

Nur an den Punkten 1 und 4 kann eine Mondfinsternis entstehen, bei 2 und 3 eine Sonnenfinsternis. An allen anderen Positionen zieht der Mond über oder unter der Ekliptik vorbei.
Zu einer Mondfinsternis kommt es, wenn
1. Vollmond ist und
2. der Mond sich ausreichend nahe am Mondknoten befindet, an dem die Mondbahn die Ekliptik schneidet
Eine Mondfinsternis gibt es daher nur zwei Mal im Jahr, selten drei mal: Das Zeitintervall zwischen zwei Durchgängen der Sonne durch denselben Mondknoten bezeichnet man als Finsternis-Jahr. Es dauert etwa 346 Tage und gibt den Rhythmus an, in dem sich Mondfinsternisse in einer Sarosperiode wiederholen.
Zur Finsternis kommt es, weil der Mond die Ebene der Erdbahn von Norden nach Süden überquert. Dies hat zur Folge, dass er den Erdschatten durchqueren muss.
Das Himmelsphänomen beginnt - vorerst unsichtbar - um 21.16 Uhr. In diesem Moment berührt der Mond den Halbschatten der Erde. Nach einer Weile breitet sich ein rauchiger Schleier vom unteren Rand her über die Mondscheibe.
Um 23.44 Uhr beginnt totale Phase
Um 22.30 Uhr berührt der Mond den Kernschatten der Erde an dessen unterem Rand. Nun beginnt die partielle Phase. Diese dauert bis 23.44 Uhr, wenn die totale Phase beginnt.
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Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt völlig in den Kernschatten eingetaucht. Um 0.21 Uhr ist die Mitte der Finsternis. Der Erdtrabant glimmt dann in einem rost- oder braunroten Licht. Um 0.58 Uhr endet die totale Phase am linken Mondrand.
Nun wandert der Mond langsam immer mehr aus dem Kernschatten und verlässt diesen um 2.12 Uhr. Mit dem völligen Austritt aus dem Erdhalbschatten endet um 3.25 Uhr die Mondfinsternis.
Die nächste totale Mondfinsternis findet am 28. August statt. Von Europa aus ist sie aber nicht sichtbar. Hier ist die nächste totale Mondfinsternis in rund einem Jahr, am 21. Februar 2008, zu sehen.
Eine Mondfinsternis ist ein astronomisches Ereignis, das eintritt, wenn der Mond durch den Schattenraum der Erde wandert. Dies kann allerdings nicht in jedem Monat vorkommen. Da die Erdbahn (Ekliptik) und die Mondbahn leicht gegeneinander geneigt sind, zieht der Mond meistens knapp über oder unter dem Erdschatten vorbei.

Nur an den Punkten 1 und 4 kann eine Mondfinsternis entstehen, bei 2 und 3 eine Sonnenfinsternis. An allen anderen Positionen zieht der Mond über oder unter der Ekliptik vorbei.
Zu einer Mondfinsternis kommt es, wenn
1. Vollmond ist und
2. der Mond sich ausreichend nahe am Mondknoten befindet, an dem die Mondbahn die Ekliptik schneidet
Eine Mondfinsternis gibt es daher nur zwei Mal im Jahr, selten drei mal: Das Zeitintervall zwischen zwei Durchgängen der Sonne durch denselben Mondknoten bezeichnet man als Finsternis-Jahr. Es dauert etwa 346 Tage und gibt den Rhythmus an, in dem sich Mondfinsternisse in einer Sarosperiode wiederholen.