Sterbehilfe: Unheilbar kranke Frau durfte den Tod wählen

Thurgood
Schlusspunkt eines langjährigen juristischen Kampfes um Sterbehilfe: Ärzte erfüllten einer unheilbar an Muskelschwund erkrankten Spanierin ihren sehnlichsten Wunsch: In Anwesenheit eines Priesters schalteten sie die Beatmungsgeräte ab.

Madrid - Inmaculada Echevarria wurde 51 Jahre alt. Sie war durch die Krankheit vollständig gelähmt und fast zehn Jahre lang in einer Klinik in Granada ans Bett gefesselt. Die Tageszeitung "El País" veröffentlichte heute ein Anfang März geführtes Interview mit Echevarria. Darin sagte die seit ihrer Kindheit an Muskelschwund leidende Frau, sie habe sich bereits seit 27 Jahren gewünscht zu sterben.

Die Regionalregierung von Andalusien hatte Echevarrias Sterbewunsch Anfang März nach jahrelangem Rechtsstreit stattgegeben, indem sie ihr das Recht auf Verweigerung der Behandlung zubilligte. Sterbehilfe ist in Spanien rechtswidrig.

spiegel.de
Pinklady
hmm.... also ich weiß nich was ich davon halten soll.
Einerseits hat sie nur gelitten und wollte sterben.
Ich würde so ein Leben auch nicht weiter führen wollen.
SunSh!ne
Zitat:
Original von Pinklady
hmm.... also ich weiß nich was ich davon halten soll.
Einerseits hat sie nur gelitten und wollte sterben.
Ich würde so ein Leben auch nicht weiter führen wollen.


und andererseits...?


ich kanns nachvollziehen. und ich finds auch richtig, meine güte, 27 jahre...
Krone
Jeder hat über sein eigenes Leben zu entscheiden und in diesem Fall ist der Fall für mich mehr als eindeutig. Für mich ist es absolut nachvollziehbar, dass sie so nicht mehr weiterleben wollte.

Das Recht auf Leben oder Sterben liegt immer in den eigenen Händen und niemals bei jemanden anderem.