Thurgood
Ein Erdbeben hat am Samstagmorgen den Süden Englands erschüttert und die örtliche Bevölkerung in Panik versetzt. Es gab Sachschäden - Menschen wurden ersten Berichten zufolge aber nicht verletzt. Der Strom fiel aus und Schornsteine stürzten ein.
Dem Seismologischen Institut für Europa und den Mittelmeerraum in Paris zufolge hatte das Beben eine Stärke von 5,0 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag demnach 30 Kilometer westlich von Dover. Ein britischer Wissenschaftler sagte der BBC dagegen, das Epizentrum habe etwa 12 Kilometer südlich von Dover im englischen Kanal gelegen. Zunächst hatte es deshalb die Sorge gegeben, der Kanaltunnel könnte von dem Beben betroffen sein.
Augenzeugen aus der Region Folkstone berichteten in zahlreichen Anrufen bei den Rettungsdiensten von eingestürzten Schornsteinen und breiten Rissen in ihren Häusern. Der Erdstoß habe nur einige Sekunden gedauert, sagte der 27-jährige Hendrick van Eck aus Canterbury. Es habe sich angefühlt, als ob jemand an seinem Bettende auf- und niederhüpfe.
Die BBC berichtete, dass in dem Erdbebengebiet der Strom ausgefallen sei. Die Behörden prüften derzeit, ob Gaslecks entstanden seien. In Folkstone hätten Anwohner von Gasgeruch berichtet. Der Kanaltunnel und die darin verkehrenden Züge sind aber offenbar nicht betroffen.
David Booth von der British Geological Survey sagte BBC News, das Beben, habe eine für die Region beachtliche Größe gehabt: "Es war mit Sicherheit das stärkste im Vereinigten Königreich seit dem Erdbeben in den West Midlands und Dudley im Jahr 2002. Also ein sehr bedeutsames Beben."
spiegel.de
Dem Seismologischen Institut für Europa und den Mittelmeerraum in Paris zufolge hatte das Beben eine Stärke von 5,0 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag demnach 30 Kilometer westlich von Dover. Ein britischer Wissenschaftler sagte der BBC dagegen, das Epizentrum habe etwa 12 Kilometer südlich von Dover im englischen Kanal gelegen. Zunächst hatte es deshalb die Sorge gegeben, der Kanaltunnel könnte von dem Beben betroffen sein.
Augenzeugen aus der Region Folkstone berichteten in zahlreichen Anrufen bei den Rettungsdiensten von eingestürzten Schornsteinen und breiten Rissen in ihren Häusern. Der Erdstoß habe nur einige Sekunden gedauert, sagte der 27-jährige Hendrick van Eck aus Canterbury. Es habe sich angefühlt, als ob jemand an seinem Bettende auf- und niederhüpfe.
Die BBC berichtete, dass in dem Erdbebengebiet der Strom ausgefallen sei. Die Behörden prüften derzeit, ob Gaslecks entstanden seien. In Folkstone hätten Anwohner von Gasgeruch berichtet. Der Kanaltunnel und die darin verkehrenden Züge sind aber offenbar nicht betroffen.
David Booth von der British Geological Survey sagte BBC News, das Beben, habe eine für die Region beachtliche Größe gehabt: "Es war mit Sicherheit das stärkste im Vereinigten Königreich seit dem Erdbeben in den West Midlands und Dudley im Jahr 2002. Also ein sehr bedeutsames Beben."
spiegel.de