John Cole
Spieltag 5: VfL Wolfsburg (1) – Hamburger SV (2)
Aufstellung:
|1| Benaglio (2,75)
|20| Riether (4,75) |6| Simunek (2,75) |43| Barzagli (4,50) |4| Schäfer (3,50)
|7| Josué (3,00) |14| Santana (4,00)
|24| Dejagah (3,00) |10| Misimovic (3,00) |8| Gentner [C] (3,00)
|23| Grafite (2,75)
Eingewechselt: 55. Minute |13| Hasebe (3,50) für Sanatana, 70. Minute |17| Madlung (3,50) und |9| Dzeko (2,75) für Simunek und Grafite
Reservebank: |12| Lenz (Tor), |5| Costa, |18| Krzynowek, |22| Wolze
Tor: 1:2 Gentner (52. Minute, Eckball Misimovic)
Gelb-Rote Karte: Riether, 83. Minute
Zuschauer: 30 170
Personal & Taktik
Zum zweiten mal in Folge versuchte es der VfL mit einem offensiven 4-5-1 mit Grafite als einzigem Angreifer. Etwas überraschend verteidigte Jan Simunek für Costa neben Barzagli, im Mittelfeld erhielt Santana der Vorzug vor Hasebe. In der 70. Minute kam Alexander Madlung zu seinem ersten Saisoneinsatz.
Spielverlauf
Das gute vorweg: es wurde wieder ein Tor geschossen! Allerdings warten die Wölfe weiterhin auf ihren ersten "Dreier". Die Hamburger begannen offensiv und sehr zielstrebig, setzten die kompakte Defensive der Hausherren unter Druck. Torhüter Benaglio musste bereits in der ersten Hälfte mehrmals sein ganzes Können aufbieten. Der Rückstand dann eine Frage der Zeit, in der Entstehung aber sehr unglücklich: Ivica Olic ließ erst Sascha Riehter, dann den hinzu geeilten Barzagli aussteigen und hatte keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. Bezeichnend, dass in den ersten 45 Minuten ausgerechnet der jüngste Spieler in der Abwehrkette, Simunek, die besten Zweikampfwerte aufweisen konnte und wenigstens versuchte, etwas Ordnung rein zu bringen. Direkt nach der Pause folgte dann der nächste Rückschlag, der HSV konnte auf 0:2 erhöhen. Der VfL gab nicht auf und kam wenig später zum etwas glücklichen Anschlusstreffer, der den einzigen Fehler des HSV-Keepers Rost nutzen konnte. In der Folgezeit änderte sich allerdings nicht viel am Spielverlauf, der HSV weiter Druckvoll, die Wolfsburger auch nach einigen Auswechslungen nicht gefährlich genug und defensiv gebunden. Negativer Höhepunkt: der unnötige Platzverweis, des heute schwachen Sascha Riether. Am Ende steht ein verdienter Auswärtssieg und die Erkenntnis, das noch viel abriet vor John Cole und seiner Mannschaft liegt. Auch der Systemwechsel scheint zwar vergleichsweise hohe Torgefahr zu bringen, was aber wohl zu Lasten der abwehr geht.
Stimmen zum Spiel
Christan Gentner: Über mein Tor kann ich mich nicht wirklich freuen. Es läuft im Moment einfach alles gegen uns. Ich denke, wir brauchen einfach mal ein Erfolgserlebnis und das werden wir uns hart erarbeiten müssen.
Wolf des Tages: Diego Benaglio
Der Torhüter war auch heute wieder bester Wolfsburger und bewahrte seine Mannschaft mit einigen teilweise überragenden Paraden vor einer höheren Niederlage. Besonders beim ersten Gegentreffer von seinen Vorderleuten im Stich gelassen.
John Cole
Spieltag 6: Karlsruher SC (2) – VfL Wolfsburg (1)
Aufstellung:
|1| Benaglio (3,25)
|6| Simunek (3,75) |5| Costa (3,25) |4| Schäfer (4,25)
|7| Josué (3,75) |13| Hasebe (3,50)
|24| Dejagah (3,00) |10| Misimovic (3,00) |8| Gentner [C] (3,50)
|23| Grafite (2,50) |9| Dzeko (3,75)
Eingewechselt: 70. Minute |2| Zaccardo (3,00) für Defagah, 80. Minute |22| Wolze (2,75) für Hasebe
Reservebank: |12| Lenz (Tor), |17| Madlung, |14| Santana, |18| Krzynowek, |16| Saglik
Tor: 1:1 Grafite (43. Minute, Vorarbeit Dejagah)
Rote Karte: Dzeko (37. Minute, absichtliches Handspiel)
Zuschauer: 28 721
Personal & Taktik
Der VfL reagierte auf die Sperre von Sascha Riether mit einer Taktikänderung und stellte auf ein 3-5-2 um. Edin Dzeko sollte Grafite an vorderster Front unterstützen. Neu im Team waren ausserdem Costa für Barzagli und im defensiven Mittelfeld Hasebe für Santana. Der 18jährige U19 Nationalspieler Wolze absolvierte zum Spielende seine ersten Bundesligaminuten.
Spielverlauf
Der Absturz des VfL Wolfsburg geht unaufhaltsam weiter, auch gegen den KSC konnte der langersehnte "Dreier" nicht eingefahren werden. Wieder einmal war man in allen Belangen unterlegen. Eine weitere Durchschnittliche Leistung reicht halt nicht, wenn man keine Tore schiesst, und gleichzeitig den Gegner durch eingene Fehler (Schäfer vor dem 1:0, Josué greift Franz vor dem 2:0 nicht energisch genug an) aufbaut. Da ist dann natürlich auch ein früher Platzverweis alles andere als Hilfreich. Es spricht für die Mannschaft, dass sie sich nicht aufgibt, nach Dzekos Hinausstellung sogar überraschend ausgleichen konnte. Jedoch vermisst man den letzten Funken Einsatz.
Bezeichnend für die Situation der Wölfe, dass der heute wieder schwächere Simunek in der 30. Minute seinen eigenen Torschuss sensationell abwehrt, oder sich kurz vor Spielende der schon ausgewechselte Dejagah von einem Gegenspieler an der Seitenlinie vorführen lässt.
Stimmen zum Spiel
Nach dem Spiel stand keiner der Beteiligten für einen Kommentar zur Verfügung. Man wolle sich "erstmal in Ruhe mit dem Spiel auseinander setzen" Für heute (Sonntag) ist eine Krisensitzung in Wolfsburg vorgesehen.
Wolf des Tages: Grafite
Einziger Lichblick und unermüdlicher Arbeiter. Der Top-Torjäger der Wölfe agierte auch heute wieder gewohnt kaltschnäuzig und konnte seinen 2. Saisontreffer erzielen. Ansonsten nach Dzekos Platzverweis zwar von Misimovic und Dejagah nach besten Kräften unterstützt, meist jedoch auf verlorenem Posten.
John Cole
Spieltag 7: FC Schalke 04 (1) – VfL Wolfsburg (0)
Aufstellung:
|1| Benaglio (3,00)
|2| Zaccardo (3,25) |6| Simunek (3,50) |43| Barzagli (3,25) |4| Schäfer (3,75)
|7| Josué (2,75)
|24| Dejagah (3,75) |10| Misimovic (2,75) |8| Gentner [C] (3,00)
|23| Grafite (2,25) |11| Caiuby (2,25)
Eingewechselt: 60. Minute |18| Krzynowek (2,75) für Dejagah und |16| Saglik (3,00) für Cayubi, 80. Minute |13| Hasebe (3,00) für Misimovic
Reservebank: |35| Hitz (Tor), |17| Madlung, |20| Riehter, |22| Wolze
Tor: Fehlanzeige
Zuschauer: 61 313
Personal & Taktik
Nach dem "Experiment" gegen den KSC kehrte der VfL zur Viererkette zurück, in der Zaccardo rechts statt des wieder verfügbaren Riehter verteidigte. Gar sein erste Bundesligaspiel bestritt Cayubi, der überraschend als 2. Spitze aufgeboten wurde.
Spielverlauf
Die Überraschung blieb aus, der VfL bleib natürlich auch gegen Schalke ohne Sieg. Dabei zeigten sich die Wölfe bissiger zweikampfstärker, bleiben aber auch weiterhin vor dem Tor absolut Zahnlos. Erschwerend kam hinzu, dass die Mannschaft von John Cole fast die gesamte Spielzeit dem frühen Gegentreffer hinterher laufen musste, bei dem die gesamte Abwehr nicht gut aussah. Überzeugen konnten im ansatz vor allem die beiden Angreifer, beweglich, bemüht, aber letzlich auch erfolglos. Es wird dunkel über Wolfsburg, das nächste Schicksalsspiel steht vor der Tür: Der VfL erwartet die favorisierten Bielefelder und hofft auf ein Törchen und wenigstens ein paar schmerzfreie Zuschauer...
Wolf des Tages: Grafite
Wieder auffälligster Wolfsburger. Doch was bringt es? Der Angreifer wird für seinen Fleiß nicht belohnt...
John Cole
Spieltag 8: VfL Wolfsburg (2) – Arminia Bielefeld (0)
Aufstellung:
|1| Benaglio (2,00)
|20| Riether (3,00) |17| Madlung (3,00) |43| Barzagli (3,25) |4| Schäfer (4,25)
|7| Josué (3,25) |8| Gentner [C] (2,50)
|24| Dejagah (3,75) |10| Misimovic (3,25) |18| Krzynowek (3,00)
|23| Grafite (2,75)
Eingewechselt: 65. Minute |14| Santana (2,50) für Krzynowek, 70. Minute |6| Simunek (3,00) für Madlung, 80. |16| Saglik (3,00) für Dejagah
Reservebank: |35| Hitz (Tor), |2| Zaccardo, |13| Hasebe, |22| Wolze
Tor: 1:0 Grafite (75. Minute, Vorarbeit Gentner), 2:0 Grafite (84., Santana)
Zuschauer: 30 100
Personal & Taktik
John Cole nahm Caiuby raus und stellte wieder auf ein offensives 4-5-1 mit Grafite als einzigem Stürmer um. DasmMittelfeld komplettierte Krzynowek, Gentner rückte dafür von links ins defesive Mittelfeld neben Josué. In der Abwehr spielten Riether und Madlung für Zaccardo und Simunek.
Spielverlauf
Es geht doch! Das fast schon vergessene Gefühl eines Pflichtspielsieges (nach zuletzt 2 gewonnen Freundschaftsspielen) ist nach Wolfsburg zurück gekehrt!
Der VfL begann verständlich nervös, verlor viele Zweikämpfe, zeigte sich jedoch auch engagiert und insgesamt solide. Mit viel Geduld und zweier später Tore konnte die Mannschaft endlich ihren ersten "Dreier" einfahren.
In der 75. Minute fasste sich Sturmtank Grafite, bis dahin bemüht, aber glücklos, ein Herz und legte nach einem schönen Querpass von Gentner all seinen Frust in einen Schuß. Der Ball ging aus 17 Metern unhaltbar ins Netz!. Nur neun Minuten später war es wieder der Brasilianer, der ein Zuspiel des eingewechselten Santana zum entscheidenden 2:0 nutzte. So warens es dann neben dem Torschützen auch die beiden Vorlagengeber, die am meisten zu gefallen wussten. Endlich zeigte auch der Kapitän eine Leistung, die man aus der Voraison gewohnt war. Mehr erwartet wird aber weiterhin von den Aussenverteidigern. riehter rechtefertigte seinen Einsatz mit einer soliden Defensicleistung, Marcel Schäfer läuft aber weiterhin seiner Form hinterher.
Stimmen zum Spiel
Alexander Madlung: Das Vertrauen des Trainers hat mich sehr gefreut. Ich hab hart gearbeitet und stand sicher auch verdient heute in der Startelf. Viel wichtiger ist aber, dass wir endlich mal gewonnen haben. Dieser Sieg muss uns jetzt neuen Schwung geben. Insgesamt müssen wir aber hinten konzentrierter Spielen und torgefährlicher werden.
Wolf des Tages: Diego Benaglio
Im Geduldspiel war der Schweizer der Ruhende Pol. Benaglio hielt seine Mannschaft im Spiel, war stets da wenn er gebrauht wurde.
John Cole
Spieltag 9: FC Bayern München (2) - VFL Wolfsburg (1)
Aufstellung:
|1| Benaglio (3,00)
|20| Riether (4,00) |6| Simunek (3,75) |5| Costa (3,75) |4| Schäfer (4,25)
|7| Josué (3,25) |8| Gentner [C] (3,00)
|14| Santana (3,75) |10| Misimovic (3,25) |18| Krzynowek (3,50)
|23| Grafite (2,50)
Eingewechselt: 46. Minute |17| Madlung (3,00) für Costa, 70. |13| Hasebe (2,75) für Santana, 80. |9| Dzeko (2,75) für Krzynowek
Reservebank: |12| Lenz (Tor), |2| Zaccardo, |24| Dejagah, |11| Caiuby
Tor: 1:1 Grafite (29. Minute, Vorarbeit Gentner)
Zuschauer: 66 600
Personal & Taktik
Auch in München wollte sich der VfL nicht vertecken und setzte auf das zuletzt erfolgreiche offensive 4-2-3-1. Personell gab es jedoch einige Änderungen. Im Mittelfeld erhielt der defensiv stärkere Santana den Vorzug vor Dejagah, zudem gab es einen euen Innenverteidigung. Neben dem nicht mitgereisten Barzagli nahm der Manager überraschend auch Alexander Madlung (zur Pause eingewechselt) aus dem Team. Neu in die Elf rückten dafür Ricardo Costa und Jan Simunek. Für die letzten 10 Minuten stellte der VfL mit der Einwechslung Dzekos auf ein 4-4-2 um.
Spielverlauf
Es bleibt dabei, dass für den VfL in München nichts zu holen ist, jedoch ist das Ergebnis erfreulich knapp ausgefallen. Die Gastgeber setzten die Wölfe von Beginn an unter Druck, der aber größtenteils aufgefangen werden konnte. Nach einem der wenigen Vorstöße und Schäfers Ballverlust wurde der VfL jedoch in der 25. Minute geschickt ausgekontert und geriet in Rückstand. Die Mannschaft ließ sich dadurch glücklicherweise nicht entmutigen und konnte bereits wenige Minuten später durch Grafite ausgleichen. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Manager John Cole brachte Madlung für Costa um die nicht immer sicher wirkende Abwehrkette zu verstärken, sowie später Hasebe. Eine Maßnahme, die bis zur 79 Minute aufging, der Abwehrturm zeigte eine sehr solide Leistung, der Japaner belebte das Spiel und war bissig im Zweikampf. Doch in eben dieser Minute war es wieder einmal ein gegnerischer Verteidiger, der den Wölfen mit einem Traumtor den Todesstoß versetzte. Die letzten Offensivbemühungen mit 2. Stürmer blieben letztlich wirkungslos.
Neben den eingewechselten Spielern ist vor allem auch die Mittelfeldzentrale positiv aufgefallen. Negativ ein weiteres mal, die beiden Aussenverteidiger, die ihrer Form weit hinterher laufen, den nötigen Biss vermissen lassen und ihre gewohnten Vorstösse nicht mal im Ansatz zeigen.
Stimmen zum Spiel
John Cole: Das war heute sicher kein Spiel, das man gewinnen muss. Der FC Bayern hat sehr stark gespielt und auch verdient gewonnen. Aber ich konnte auch heute in unserem Spiel Fortschritte erkennen. Wir konzentrieren uns jetzt voll auf unser nächstens Heimspiel, wo wir unseren 2. "Dreier" einfahren müssen
Wolf des Tages: Grafite
Der Brasilianer kommt in Fahrt und erzielte sein 5. Saisontor. Man sieht, dass er sich als einzige Spitze nicht wohl fühlt. Aber er zeigt Einsatz, kämpft um jeden Ball und belohnt sich.
John Cole
Abwehrchef verlässt Wölfe - John Cole kauft schon wieder Engländer...
Der VfL kann nach langer Zeit nun auch seinen ersten "großen" Transfer vermelden. Der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Innenverteidiger Andrea Barzagli verlässt Wolfsburg bereits wieder. Der italienische Weltmeister enttäuschte zwar nicht, konnte die ihm angedachte Rolle aber auch (noch) nicht ausfüllen. Barzagli bat nach kurzen Verhandlungen um die Freigabe und wechselt nach Sunderland. Sein Nachfolger wird ein Spieler, den Teammanager John Cole bereits seit einigen Jahren beobachtet: der 23jährige Anton Ferdinand wird ab sofort in Grün-Weiß auflaufen. Zusätzlich konnte der Ire Andy Reid verpflichtet werden, der auf der linken Außenbahn für neuen Schwung sorgen soll. Ob die beiden bereits am kommenden Wochenende für den VfL auflaufen werden, wird spontan entschieden.
John Cole
Spieltag 10: VfL "Grafite" (1) - Borussia Mönchengladbach (1)
Aufstellung:
|1| Benaglio (2,25)
|20| Riehter (3,00) |6| Simunek (3,50) |17| Madlung (3,25) |4| Schäfer (3,25)
|7| Josué (4,00)
|13| Hasebe (3,00) |10| Misimovic (3,75) |8| Gentner [C] (2,25)
|23| Grafite (2,00) |9| Dzeko (2,25)
Eingewechselt: 60. Minute |2| Zaccardo (3,00) für Riether und |11| Cayubi (2,75) für Dzeko, 70. Minute |24| Dejagah (2,50) für Hasebe
Reservebank: |12| Lenz (Tor), |5| Costa, |18| Krzynowek, |22| Wolze
Tor: 1:1 Grafite (92. Minute, Vorarbeit Dejagah)
Zuschauer: 30 010
Personal & Taktik
Die Wölfe wollten zu Hause das Glück erzwingen und spielten in einem offensiven 4-4-2, mit offensiver Dreierkette hinter den beiden Stürmern. Neu im Team waren Dzeko, Madlung und Hasebe für Krzynowek, Santana und Costa.
Spielverlauf
Selbstverständlich führte die offensive Ausrichtung nicht zu einer besseren Torquote. Im Gegenteil: es entwickelte sich gegen ebenfalls offensive Gäste ein chancenreiches Spiel, in dem der VfL die meiste Zeit mal wieder einem Rückstand hinterher laufen musste. Dass es doch zu einem glücklichen, aber letztlich nicht unverdienten Unentschieden kam, war wieder Grafite zu verdanken, der in der 2. Minute der Nachspielzeit einen schönen Sololauf von Ashkan Dejagah erfolgreich abschliessen konnte. Bleibt die Frage: ist dies nun ein Punktgewinn oder ein Punktverlust für die Wölfe?
Wolf des Tages: Grafite
Mit 6 von 7 Wolfsburger Saisontreffern weiter einsam und kaum einholbar an der Spitze der internen Torschützenliste. Ohne ihn wäre der VfL wohl schon jetzt am Ende.
Kommentar
Walter Aldorf, Chef-Kritiker der Wolfsburger Zeitung über die Situation beim VfL:
Liebe Wolfsburger,
es ist schon erschreckend, was den, trotz allem noch zahlreichen, Zuschauern da Woche für Woche geboten wird, nicht immer sind es sehr schlechte Leistungen, fast immer aber schlechte Ergebnisse. Uninspiriert und ohne den letzten Einsatz spielt die Mannschaft Ihren Stiefel runter, hinzu kommt eine Torungefährlichkeit, die es so in Wolfsburg auch schon lange nicht gegeben hat. Doch was ist zu tun? Offensiv spielen ändert nichts, bei defensiverem Spiel kommen sie garnicht vors gegnerische Tor. Ein Stürmer? Zwei Stürmer oder sogar 3? Egal, es trifft eh nur einer. Mich erreichte vor kurzem ein Vorschlag eines Bob B. aus H.: Betrachtert man die Gemeinsamkeit der bisherigen (beiden) Torschützen sollte der VfL Namensänderungen für seine Spieler beantragen. Doch würde ein Gzeko, Gaiuby, Gisimovic oder Gejagah plötzlich wissen wo das Tor steht?
Kritik muss sich vor allem aber der Manager gefallen lassen, denn er ist allein für das Personal und Aufstellung verantwortlich. Hat er eine zu grün-weiße Brille? Hat er die Mannschaft, der wir letzte Saison alle zugejubelt haben, einfach überschätzt? Fakt ist, die meisten Spieler haben sich wieder einen oder mehrere Schritte zurück entwickelt. Bestes Beispiel: die in der letzten Saison so starken Aussenverteidiger Riether und Schäfer. Nicht wenige drängten sie in der Kreis der Nationalmannschaft, doch nun: Mitläufer, nichts zu sehen von ihren überragenden Flankenläufen, defensiv ordentlich, aber auch nicht mehr. Oder Josué, der Kampf-Zwerg, der sich an den Gegnern festbeisst? Klar, seine Noten sind nicht schlecht, doch kann man von einem brasilianischen Nationalsspielern icht mehr erwarten? Doch der Manager hält an ihnen fest, wie lange geht das gut, wie lange bleibt z.B. ein Zaccardo nach besseren Leistung ruhig auf der Bank? Aber auch andere Personalentscheidungen sind zumindest Fragwürdig. Andrea Barzagli, als neuer Abwehrchef angekündigt, hat den VfL bereits wieder verlassen. Misimovic kann Marelinho (noch) nicht ersetzen, sollte so langsam aber damit anfangen, dass Wolfsburger Offensivspiel zu ordnen (und Tore zu schiessen). Und Gentner zum Kapitän zu machen war eine gewagte Entscheidung, die auch noch nicht aufging und erfahrene Spieler wie Costa (zudem meist auf der Bank) sicher verärgerte. Der Junge hat sich zuletzt zwar gefangen (mit Hasebe Notenbester Mittelfeldspieler!), war zu Saisonbeginn aber merklich überfordert und zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Der VfL hat wohl einfach einen Kader, der aus durchschnittlichen Bundesligaspielern zu bestehen scheint, Ausnahmen sind Benaglio und Grafite, die der Mannschaft abwechselnd einen Punkt retten, doch erkennen will man das scheinbar nicht. John Cole sagt, er halte an den Jungs fest, doch spätestens im Winter könnte er über diesen Satz stolpern, denn geht es so weiter muss die Vereinsführung die Reißleine ziehen.
Nebenbei: was will der VfL so eigentlich im UEFA-Cup ausrichten?
Ich wünsche dem VfL und Wolfsburg jedenfalls viel Glück und hoffe, dass auch nächstes Jahr hier Erstliga-Fußball zu sehen ist. Daran glauben fällt zur Zeit aber nicht leicht.
Gruß, W. Aldorf
John Cole
Runde 1 (Hinspiel): FC Bayern München (1) - VFL Wolfsburg (1)
Aufstellung:
|1| Benaglio (3,00)
|20| Riether (3,25) |21| Ferdinand (3,50) |2| Zaccardo (4,25) |4| Schäfer (4,00)
|7| Josué (3,00) |8| Gentner [C] (3,00)
|13| Hasebe (2,25) |10| Misimovic (3,50) |18| Krzynowek (3,50)
|23| Grafite (1,00)
Eingewechselt: 60. Minute |25| Reid (3,25) für Krzynowek und |24| Dejagah für Hasebe, 70. |6| Simunek (3,00) für Riether
Reservebank: |12| Lenz (Tor), |5| Costa, |9| Dzeko, |11| Caiuby
Tor: 1:1 Grafite (26. Minute, Vorarbeit Hasebe)
Zuschauer: 66 600
Personal & Taktik
Wie schon im Bundesligaspiel in München setzte der VfL wieder auf ein 4-2-3-1 mit Grafite als einzigem Stürmer. Anders jedoch das Personal: Neben Hasebe auf der offensiven rechten Aussenbahn wurde wieder einmal die komplette Innenverteidigung ausgetauscht. So gab Anton Ferdinand sein Pflichtspieldebut für den VfL, und hatte vor allem den sonst gut spielenden Luca Toni weitgehend im Griff. Neben dem Engländer verteidigte auf ungewohnter Position Zaccardo nicht immer glücklich. Diese Maßnahme wurde später mit der Hereinnahme von Simunek korrigiert. Ebenfalls seine Premiere im Wölfetrikot feierte der in der 2. Hälfte eingewechselte Neuzugang Reid.
Spielverlauf
Wer dieses Spiel schon abgeschrieben hatte wurde sicher positiv überrascht. Der VfL wehrte sich gegen die Hausherren tapfer und trug entscheiden zu einem ansehnlichen und beinahe ausgelichenem Spiel bei. Dabei begann alles wie befürchtet. Früh unter Druck setzend und über die gelegentlich wackelige linke Abwehrseite des VfL angreifend, ging der FCB bereits nach 10 Minuten durch ein Traumtor in Führung. Doch der VfL zeigte sich kämpferisch und kam besser ins Spiel. Unterstütz von der stärker werdenden "Doppelsechs" Josué und Gentner konnte die Abwehr das Spiel ein wenig beruhigen. Vorne ackerte Grafite wie gewohnt und im Mittelfeld trumpfte der bissige und laufstarke Hasebe auf. Der Japaner war es dann auch, der nach einer knappen halben Stunde mit einem scharf hereingespielten Ball für einige Verunsicherung im Bayern-Strafraum sorgte. Das Durcheinander nutzte der aufmerksame Grafite zum Ausgleich. Dass es bei diesem Ergebis blieb war auf beiden Seiten den starken Torhütern, bzw. auch dem Unvermögen im abschluss zu verdanken.
Stimmen zum Spiel
John Cole: Meine Mannschaft hat diese schweirige Ausganslage sehr gut gemeistert. Wir wollten auch diesmal offensiv und mutig auftreten, dasl iegt uns, auch wenn wir noch zu viele Fehler machen oder manchmal einfach das Glück fehlt. Heute hat man jedenfalls gesehen, dass wir mit der richtigen Einstellung auch mithalten können
Wolf des Tages: Grafite
Er trifft und trifft und trifft... Ständiger Unruheherd, zweikampfstark schont er weder sich noch seine Gegner. Diese Einstellung braucht der VfL! Kommt mit der Rolle als Stoßstürmer immer besser zurecht.
John Cole
Spieltag 11: Bayer 04 Leverkusen (0) - VfL Wolfsburg (0)
Aufstellung:
|1| Benaglio (2,50)
|20| Riehter (3,75) |6| Simunek (3,50) |21| Ferdinand (3,00) |4| Schäfer (2,50)
|7| Josué (3,25) |8| Gentner [C] (2,00)
|13| Hasebe (3,00) |10| Misimovic (2,50) |18| Krzynowek (2,75)
|23| Grafite (1,75)
Eingewechselt: 60. Minute |24| Dejagah (2,50) für Krzynowek, 65. |2| Zaccardo (3,00) für Riether, 80. Minute |15| Adlung (3,00) für Misimovic
Reservebank: |35| Hitz (Tor), |5| Costa, |9| Dzeko, |11| Caiuby
Tore: keine
Zuschauer: 25 000
Personal & Taktik
Manager John Cole setzte wieder auf die "Auswärts-Taktik", ein offensives 4-2-3-1 mit Grafite an vorderster Front. Einzige Änderung gegenüber dem Pokalspiel in München: Jan Simunek verteidigte wieder neben Ferdinand, Zaccardo bleib vorerst auf der Bank. 10 Minuten vor Schluss ersetzte Daniel Adlung den entkräfteten Misimovic und kam so zu seinem ersten Bundesligaeinsatz.
Spielverlauf
Es war ein Spiel ohne große Highlights, von Taktik geprägt. Beide Teams standen sehr kompakt und ließen dem Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Die Wolfsburger zeigte ein gute, sehr disziplinierte Leistung und erkämpften sich einen verdienen, wichtigen Auswärtspunkt. Der immer stärker werdende Gentner organisierte das Spiel aus der Mittelfeldzentrale, war immer anspielbar und wird immer mehr zum Kopf der Mannschaft. Sein "Vertreter" auf der linken Aussenbahn, Krzynowek belebt das Offensivspiel und konnte, diesmal auch in Zusammenspiel mit dem guten Schäfer, für gute Aktionen sorgen. Nach diesem Punktgewinn gilt es nun, das gewonnene Selbstvertrauen in das kommende Heimspiel zu übernehmen und gegen Cottbus 3 enorm wichtige Punkte einzufahren.
Wolf des Tages: Grafite
Diesmal 2 Torlos, dennoch beschäftigte er die Leverkusener Verteidiger über 90 Minuten. Störte früh und hielt die Bälle. Auch ohne Tor ein Gewinn für die Mannschaft!
John Cole
Gruppe E Spieltag 1: Hannover 96 (0) - VfL Wolfsburg (2)
Aufstellung:
|1| Benaglio (1,25)
|20| Riehter (3,25) |6| Simunek (2,75) |21| Ferdinand (2,75) |4| Schäfer (3,75)
|7| Josué (275)
|13| Hasebe (3,00) |10| Misimovic (3,00) |8| Gentner [C] (2,50)
|23| Grafite (2,25) |9| Dzeko (2,25)
Eingewechselt: 60. Minute |24| Dejagah (2,25) für Hasebe, 80. |17| Madlung (3,00) für Simunek und |11| Caiuby (3,00) für Dzeko
Reservebank: |35| Hitz (Tor), |5| Costa, |18| Krzynowek, |16| Saglik
Tore: 0:1 Grafite (8. Minute, Vorarbeit Dzeko), 0:2 Dejagah (79., Gentner)
Zuschauer: 47 855
Personal & Taktik
Die Wölfe suchten die Flucht nach vorn und traten in einem sehr offensiv ausgerichteten 4-1-3-2 auf. Für Krzynowek kam Angreifer Dzeko ins Spiel, Kapitän Gentner rückte aus der Mittelfeldzentrale auf die offensive linke Aussenbahn.
Spielverlauf
Mit diesem Start in den UEFA-Cup hat wohl niemand gerechnet und es hätte kaum besser laufen können. Das Schicksal meinte es bei der Auslosung eigentlich nicht gut. Nach dem schlechten Saisonstart musste man nun ausgerechnet gleich gegen die starken "Roten" aus Hannover ran. Das Spiel begann jedoch perfekt: Bereits nach 8 Minuten ging der VfL durch einen Treffer von Torjäger Grafite in Führung. Edin Dzeko flankte genau auf seinen Sturmpartner, der Roman Weidenfeller mit seinem Kopfball keine Chance lies. Im weiteren Spieverlauf zeigte sich 96 nicht geschockt und versuchte das Spiel zu kontrollieren was auch zu einigen gefährlichen Aktionen führte. Andererseits ergab sich durch das offensive Auftrete der Gastgeber natürlich auch Platz für den VfL um ebenfalls für Torgefahr zu sorgen. Um für zusätzliche Entlastung und im Optimalfall die Entscheidung zu sorgen, entschied sich John Cole nicht zu mauern, sondern mit Dejagah (für Hasebe) einen weiteren Offensivspieler einzuwechseln. Ein Schachzug der aufging: in der 79. Minute setzte der U21-Nationalspieler nach einem Gentner-Pass zu einer schönen Einzelleistung an und vollendete zum 2:0.
Die Wolfsburger erkämpften sich den Sieg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, einer sehr stabilen Defensive und diesmal der besseren Chancenverwertung. Darüber hinaus ist ein Sieg gegen Hannover nicht in Gold aufzuwiegen!
Wolf des Tages: Diego Benaglio
Überragender Mann auf dem Platz. Stemmte sich gegen ein Gegentor mit zum Teil überragenden Paraden, stark im schnellen Spielaufbau und auch als Organisator wichtig.
John Cole
Spieltag 13: TSG 1899 Hoffenheim (3) - VfL Wolfsburg (0)
Aufstellung:
|1| Benaglio (5,50)
|20| Riehter (3,75) |6| Simunek (34,00) |21| Ferdinand (4,25) |4| Schäfer (4,00)
|7| Josué (3,25)
|24| Dejagah (3,50) |10| Misimovic (3,75) |8| Gentner [C] (3,50)
|23| Grafite (1,50) |9| Dzeko
Eingewechselt: 65. Minute |12| Lenz (3,00) für Simunek, 70. |18| Krzynowek (2,75) für Misimovic und |16| Saglik (2,75) für Dzeko
Reservebank:|5| Costa, |33| Reiche, |13| Hasebe, |11| Caiuby
Tor: 0:1 Grafite (16. Minute, Vorarbeit Dzeko)
Zuschauer: 30 200
Personal & Taktik
Der VfL wollte die offensiv starken Hoffenheimer von Beginn an unter Druck setzen und begann deshalb in einem offensiven 4-1-3-2 mit Dzeko für Mittelfeldspieler Krzynowek. Dies war dann auch die einzige Veränderung der Startelf.
Spielverlauf
Das Konzept schien aufzugehen, der VfL begann druckvoll und ging bereits nach 16 Minuten durch Grafite in Führung. Der Brasilianer stand nach einem feinen Zuspiel seines Sturmpartners frei vor dem Torwart, den er mit einem herrlichen Lupfer überwinden konnte. Im weiteren Verlauf kristallisierte sich neben der mangelnde Torausbeute (u.a. Schüsse von Josué stark gehalten, bzw an die Latte) diesmal vor allem die Defensive als Schwachpunkt! Die Hoffenheimer erhöhten den Druck und die VfL-Abwehr wirkte immer verunsicherter. Kurz vor der Pause dann auch folgerichtig der Ausgleich. Marcel Schäfer verliert in der Vorwärtsbewegung leichtsinnig den Ball, dem folgenden Konter hatten die Wölfe nichts entgegen zu setzten. Für die negativen Highlights sorgte dann überraschend der im bisherigen Saisonverlauf starke Diego Benaglio. Erst spielte der Torhüter unbedrängt Obasi in die Füße und ermöglichte ihm somit den 2. Treffer an diesem Tag. Nur wenige Minuten später erreichte er einen schlampigen Rückpass Ferdinands ausserhalb des Strafraums zu spät und foulte dabei einen Gegner. Der Schiedsrichter endschied korrekt auf Notbremse und die Rote Karte für den Schweizer.
Es begann ein fröhliches Wechselspiel auf unterschiedlichen Ebenen: Alles auf eine Karte setztend wechselte John Cole Innenverteidiger Jan Simunek (dessen Geist aber weiter spielte) für Ersatztorhüter André Lenz (in dessen Körper Diego Benaglio dann eine ordentliche Partie spielte) ein. Wenig später sorgten Jacek Krzynowek (für den wenig kreativen Misimovic) und Mahir Saglik (für den ausgepowerten Dzeko) für neue Offensivakzente.
Wie oben schon beschrieben, an der Abschlussschwäche scheiternd, sah sich der VfL nun weiter gefährlichen Gegenangriffen aussgesetzt. In der 73. Minute besiegelte Ba dann die 3:1 Auswärtspleite mit einem Lupfer übder André Benaglio (oder doch Diego Lenz?). Die Hoffenheimer waren in den meisten Situationen einen Schritt schneller, lediglich die Angriffsreihen liessen sich Notenmäßig vergleichen. Hier jedoch der große Unterschied: die Effizienz --> je 6 Torschüsse aber 3:1 Tore. Auch das Eingreifen höherer Mächte gibt dem VfL (ausser Grafite) keine Lizenz zum Toreschiessen.
Wolf des Tages: Edin Dzeko
Eine vorbildliche Leistung des Bosniers. Unheimlich Lauf- und zweikampfstark gab er keinen Ball verloren. Bereitete die Führung durch Grafite erstklassig vor, doch was fehlt sind eigene Tore. Musste nach 70 Minuten total entkräftet vom Platz
John Cole
4 gegen 4: Massenflucht in WOB?
Viele Beobachter des Montagstraining werden sich verwundert die Augen gerieben haben. Fehlten da nicht ein paar Leute? Und wer sind die 4, die etwas später dazu kamen?
In der Tat gibt es beim VfL Wolfsburg 4 neue Gesichter, auf der anderen Seite haben 4 Spieler das Wolfsrudel verlassen. Nicht mehr im Kader sind Zaccardo, Madlung und Misimovic (alle zu Bolton), sowie Vlad Munteanu (für 3 Mio nach Spanien). Im Gegenzug werden die Verteidiger Gretar Steinsson und Gary Cahill, Mittelfeldspieler Matthew Taylor und Stürmer Kevin Davies auf Punktejagd für den VfL gehen.
Madlung und Zaccardo waren unzufrieden mit Ihrem Reservistendasein, konnten sich aber auch nie überzeugend in die Mannschaft spielen. Aber besonders der Verkauf von Spielmacher Misimovic hinterlässt viele Fragen. Ist der Spieler nicht zu wichtig und zu stark um ihn abzugeben? In wenigen Monaten vielleicht sogar viel wertvoller?
Die Verantwortlichen in Wolfsburg haben sich diese Entscheidung auch nicht leicht gemacht, die Verhandlungen dauerten gut einen Monat.
John Cole zu diesem Wechsel:
"Auch wenn es viele nicht verstehen werden, aber es musste etwas passieren. Misimovic ist sicher ein ausgezeichneter Spieler, aber aus irgendwelchen Gründen konnte er sein Potential bei uns nicht abrufen, wirkte irgendwie verkrampft. Er hat in 16 Spielen kein einziges Tor geschossen, war im Notenschnitt sogar unser schlechtester Mittelfeldspieler! Vielleicht kann er in England befreiter aufspielen und findet seine Form."
Auch zu den Neuzugängen äußerte sich der Teammanager:
Gretar Steinsson:
Knallharter Aussenverteidiger, der sich auch offensiv durchaus durchsetzen kann. Wir brauchen im Abstiegskampf Typen wie ihn. Ausserdem haben wir so die Möglichkeit Sascha Riether auch mal is Mittelfeld zu ziehen.
Gary Cahill
Junger Kopfballstarker Innenverteidiger. Sorgt für frischen Wind in der Wolfsburger Hintermannschaft und konkurriert mit Ferdinand und Simunek um die beiden zentralen Positionen.
Matthew Taylor
Unheimlich laufstarker Spieler, flexibel und überall auf dem Sielfeld zu finden. Natürlich ist er kein typischer Spielmacher, dafür dürfte der VfL mit ihm schwerer auszurechnen sein.
Kevin Davies
In unserem Jungen Sturm ist ein erfahrene Spieler neben Grafite wirklich nötig. Ein Spieler, der besonders die hohen Bälle irgendwie anzuziehen scheint und immer für ein Tor gut ist
Es wird sich zeigen, ob der Transfer die erhofften ergebnisse bringt, oder dem ohnehin schon wackelnden Managerstuhl nur noch ein weiteres Bein absägt...
Ein viel wichtigere Frage stellt sich dem Manager aber derzeit in der Besetzung der Torhüterposition. Diego Benaglio wurde nach seiner Roten Karte gegen Hoffneheim für 2 Spiele gesperrt. Doch wer wird ihn vertreten? Die etatmäßige Nr. 2, André Lenz spielte nach seine Einwechslung ansprechend, die 2b, Marwin Hitz hat keine Bundesligaerfahrung konnte aber in einem Test vor wenigen Wochen absolut überzeugen. Zu aller Überraschung wurde unter der woche im B-Team-Test gegen Hannover (1:2) mit Simon Jentzsch ein weiterer Kandidat ausgegraben. Auch der aussortierte Keeper machte seine Sache gut und ist dank guter Trainingsleistung duchaus ein Kandidat für den Einsatz in Stuttgart...
John Cole
Spieltag 14: VfL Wolfsburg (1) - VfB Stuttgart (3)
Aufstellung:
|29| Jentzsch (4,00)
|20| Riether (3,00) |6| Simunek (4,00) |21| Ferdinand (3,75) |4| Schäfer (3,50)
|7| Josué (3,75)
|24| Dejagah (2,50) |32| Taylor (3,00) |8| Gentner [C] (3,75)
|23| Grafite (1,50) |9| Dzeko (3,00)
Eingewechselt: 65. Minute |28| Steinsson (4,00) für Riether und |18| Krzynowek (4,25) für Taylor, 75. |34| Davies (2,00) für Dzeko
Reservebank:|12| Lenz, |5| Costa, |13| Hasebe, |11| Caiuby
Tor: 0:1 Dejagah (40. Minute, Vorarbeit Grafite)
Zuschauer: 30 500
Personal & Taktik
Der VfL-Manager hatte 2 Überraschungen zu bieten:
1. Er liess auch gegen den VfB offensiv (ein Missverständnis mit seinem Co-Trainer hiess es hinterher...) und mit 2 Stürmern spielen.
2. Im Tor stand der vom Cole-Vorgänger ausgemusterte Simon Jentzsch für den Rotgesperrten Diego Benaglio.
Von den Neuzugängen stand lediglich Matt Taylor in der Startelf und zeigte eine ansprechende Leistung. Später eingewechselt wurden noch Gretar Steinsson, sowie Angreifer Kevin Davis. Der 31-jährige war hochmotiviert und beteiligte sich bereits weit vor seiner Einwechslung aktiv am Spiel und überzeugte durch Zweikampsträke und Zug zum Tor. Er wurde so (inklusive seiner wirklichen, aber recht kurzen Spielzeit) zum Gefährlichsten Wolf an diesem Tag.
Spielverlauf
Das Mario Gomez ein serh gefährlicher Stürmer ist, scheint sich bis in die Wolfsburger Innenverteidigung noch nicht rum gesprochen zu haben. Teilweise hatte man das Gefühl, dem Nationalspieler wurde nur staunend zu gesehen. Das erste Tor muss sich aber ein Spieler ankreiden, den man wohl kaum in der Startelf erwartet hat: Simon Jentzsch, Torhüter ohne Spielpraxis legte den Ball mustergültig für den nichtmal aggressiv störenden Stuttgarter Torjäger vor. Um es vorweg zu nehmen: Es war der einzige grobe Patzer des Schlussmannes, der an Sicherheit gewann und mit einigen Glanzparaden sogar eine höhere Niederlage verhinderte. Kurz vor der Pause und nach dem zwischenzeitlichen 0:2 zeigte sich der VfL jedoch nocheinmal und verkürzte durch einen schönen Treffer von, nein, nicht Grafite, Ashkan Dejagah. Der Flügelspieler war neben dem Ballsicheren, aber natürlich noch nicht komplett integrierten Taylor DER Aktivposten im Wolfsburger Mittelfeld. Konnte Jentzsch den direkten Gegenzug noch spektakulär parieren, war er gleich zu Beginn der zweiten Hälfte wieder machtlos. Nach einem weiten Ball, war wieder Gomez gedanklich und läuferisch schneller als Simunek und hatte keine Mühe auf 1:3 zu erhöhen. Was dann kam brachte so ziemlich jeden im Stadion zur Verzweiflung: Innerhalb weniger Minuten schwächten sich die Gastgeber durch zwei Platzverweise, unter anderem verloren Sie so ihren einzigen Stürmer, den dreifachen Torschützen. Der VfL, nun mit 3 frischen Spielern drängte auf den Anschlusstreffer. Jedoch erwies sich lediglich die Einwechslung von Kevin Davies als Gewinn, Krzynowek fand nicht ins Spiel und Steinsson konzentrierte sich zu sehr auf die Defensive und erlaubte sich zu viele Fehlpässe. Die Wolfsburger konnten den Raum nun zwar recht gut nutzen, scheiterten im Endeffekt aber an der Latte, am starken Jens Lehmann oder wie üblich am eigenen Unvermögen. Auf der anderen Seite sorgte niemand für ständige Unruhe in der Wolfsburger Hintermannschaft (von den Fans als Hühnerhaufen besungen...) und zwang Simon Jentzsch zu weiteren Glanzparaden (61., 67., 74., usw.)...
Hinterher war man sich auf Wolfsburger Seite aber einig: So etwas wie dieses Spiel darf einfach nicht passieren.
Wolf des Tages: Grafite
Gewohntes Arbeitstier, aber auch heute wieder Glücklos. Legte den Anschlusstreffer auf, als er den besser psotierten Dejagah schön freispielte.
Dennoch sind nur seine Tore die Lebensversicherung des VfL...
John Cole
Teammanager John Cole befindet sich von morgen, Dienstag, bis Donnerstag Abend auf Dienstreise. Zusammen mit einem Vereinsscout wird er vor Ort ein Spiel des UEFA-Cup-Gruppengegners AC Mailand verfolgen (und freut sich nach eigenen Aussagen "riesig" auf diesen Besuch). Auf Grund der Reisevorbereitungen konnte allerdings die Tagespost nicht bearbeitet werden, sollte dann aber am nächsten Bürotag erledigt werden.
John Cole
Spieltag 16: VfL Wolfsburg (0) - Hannover 96 (4)
Aufstellung:
|1| Benaglio (4,00)
|20| Riether (3,75) |26| Cahill (4,00) |21| Ferdinand (4,25) |4| Schäfer (3,00)
|8| Gentner [C] (3,50)
|24| Dejagah (3,75) |32| Taylor (3,50) |25| Reid (3,00)
|23| Grafite (2,50) |34| Davies (2,50)
Eingewechselt: 50. Minute |28| Steinsson (4,00) für Riether, 65. |18| Krzynowek (4,00) für Reid, 66. |29| Jentzsch (3,75) für Davies
Reservebank:|5| Costa, |13| Hasebe, |9| Dzeko, |16| Saglik
Tore: son Quatsch...
Zuschauer: 29 850
Personal & Taktik
Die Wölfe spielten weiter im offensiven 4-4-2, das auch gegen Hannover bereits erfolgreich praktiziert wurde. Die Innenverteidigung bildeten die Engländer Cahill und Ferdinand, im Mittelfeld besetzte Gentner die defensive Position, Andy Reid spielte dafür auf derl inken Aussenbahn.
Spielverlauf
Eigentlich gibt es zu dem Spiel nichts zu sagen: Blamage und Schande sind nur harmlose Begriffe, die sich Spieler und Manager anhören mussten. Die Höchststrafe: Bereits zur Pause verliessen die treuen Zuschauer der Nordkurve die ohnehin nichtmal mehr ausverkaufte VW-Arena. Und niemand kann es ihnen übel nehmen!
Eine Niederlage gegen Hannover ist schlimm genug, die Art und Weise ist aber an Lächerlichleit aber kaum zu überbieten und an Leistungsverweigerung grenzend.
Das Team ist tot, eine einzige Baustelle oder eine Ansammlung an Bundesligauntauglichen Spielern, sagte ein Zuschauer nach dem Spiel. Tatsächlich wurden so ziemlich alle Probleme des VfL in diesen 90 Minuten deutlich:
Tor:
So etwas hat wohl kaum einer in der Bundesliga erlebt: Diego Benaglio, biher ein starker Rückhalt fängt sich in seinem ersten Spiel nach abgesessener Rotsperre gleich wieder einen Platzverweis ein. Bereits vorher wirkte er so abwesend, so dass Simon Jentzsch in eigentlich allen Angriffssituationen der 96er schon lange vor seiner eigentlichen Einwechslung eingreifen musste... Die Tore konnte auch er nicht verhindern...
Abwehr:
Das die beiden Aussenverteidiger Riehter und Schäfer dem Druck der Bundesliga nicht gewachsen sind wurde schon vorher deutlich. Steinsson, als aggressive und offensivstarke Alternative zu Riether hat sein Können in englad vergessen. Großes Problem seit einigen Wochen ist nun aber auch die Innenverteidigung. Gary Cahill stahlt noch keine Sicherheit aus und Anton Ferdinand wird besonders seit Cahills Verpflichtung von Woche zu Woche schlechter.
Die Tormaschine und verkappter Weltstar Forssell hatte jedenfalls Spass an diesem Duo und sorgte mit 4 Toren und 2 Lattentreffern für begeistertes Staunen.
Mittelfeld:
Gut, die Spieler reissen keine Bäume aus, enttäsuchen aber meist auch nicht komplett. Problem: so gut wie keiner von Ihnen weiss, wo das Tor steht! Hatten gegen überragende 96er nicht den Hauch einer Chance
Angriff:
Die Stürmer sind eigentlich vom ersten Spieltag an die besten Wolfsburger. Doch was nützt es, wenn sie keine Tore schiessen. Grafite passt sich seinen Nachbar inzwischen wieder an, jeder der anderen 4 bisher eingesetzten bringt unheimlich Schwung in das Spiel, doch Torprämie musste für keinen von ihnen gezahlt werden. Absolute Highlight: nichtmal einen verunglückten und abgefangenen Rückpass VON Roman Weidenfeller konnten die Wölfe im Tor unterbringen.
Werder Bremen hat zwar keinen Forssell, aber unterhaltsam dürfte die Partie am Samstag allemal werden!
Wolf des Tages: Edin Dzeko
Dzeko hatte unheimliches Glück! Eigentlich sollte der Stürmer 10 Minuten vor Schluss Kevin Davies ersetzen. Doch die Rote Karte Benaglios und die Einwechslung von Jentzsch erschöpften das Wechselkontingent des VfL. So wurde Dzeko zum Gewinner des Tages, denn er wurde keine aktiver Teil dieser Weihnachtsblamage!
John Cole
Spieltag 17: SV Werder Bremen (0) - VfL Wolfsburg (2)
Aufstellung:
|35| Hitz (2,50)
|20| Riether (2,75) |5| Costa (3,00) |33| Reiche (3,00) |4| Schäfer (3,25)
|8| Gentner [C] (1,75) |13| Hasebe (2,75)
|24| Dejagah (1,75) |32| Taylor (3,00) |25| Reid (3,25)
|23| Grafite (3,25)
Eingewechselt: 50. Minute |15| Adlung (3,25) für Reid, 70. |3| Alvim (3,25) für Schäfer, 75. |34| Davies (2,75) für Taylor
Reservebank:|12| Lenz (Tor), |6| Simunek, |18| Krzynowek, |9| Dzeko
Tore: 0:1 Dejagah (13. Minute, Vorarbeit Gentner), 0:2 Grafite (28., Riether)
Zuschauer: 44 485
Personal & Taktik
Nach dem Weihnachts-Debakel nahm John Cole einige Veränderungen vor. Wenig drastisch hierbei noch die Taktik: In einem offensiv ausgerichtetem Team spielte der bieher einzige erfolgreiche Stürmer Grafite allein vor einem 5er-Mittelfeld mit Hasebe als zusätzlichem 6er. Die großen Überraschungen gab es bei den Personalentscheidungen.
1.: alle während der Saison verpflichteten Verteidiger blieben zu Hause! Riehter und Schäfer spielten auch diesmal, die Innenverteidigung wurde komplett ausgetauscht. Neben dem erfahrensten Verteidiger Costa, gab der 20jährige Daniel Reiche sein Bundesligadebüt. Der junge Helmstedter verdiente sich die Nominierung durch gute Leistungen in der Regionalliga und machte auch gegen Bremen ein ordentliches Spiel! Auch Rodrigo Alvim profitierte von der Denkpause für die eigentliche Stammabwehr und kam zu seinen ersten Bundesligaminuten.
2.: Auch die Dritte Bundesligapremiere war sicher eine große Überraschung. Der wieder gesperrte Torhüter Diego Benaglio wurde von Landsmann Marwin Hitz ersetzt! Der 21jährige machte ein gutes Spiel, war aber auch wenig beschäftigt.
Spielverlauf
Um es vorweg zu nehmen: es war bei weitem kein gutes Spiel! Werde Bremen hatte größere Personelle Probleme, Wolfsburg spielte in einer komplett neuen Zusammensetzung, war zudem sichtlich nervös. Die entscheidenden Punkte waren diesmal ein kompaktes Defensivverhalten, sowie die Effektivität vor dem Tor. So war das Spiel bereits nach einer Halben Stunde und den Toren von Dejagah und Grafite entschieden. In dieser aufstellung hatte Bremen nichts mehr engegenzusetzen und die Gäste waren darauf bedacht, das Spiel geordnet weiter zu führen und kamen sogar noch zu 2 Lattentreffern. So ziemlich alle Mannschaftsteile hatten die Gelgeneheit Selbstvertrauen zu sammeln.
Teammanager John Cole wollte aufgrund der Nichtaufstellung der Bremer das Ergebnis nicht überbewerten, zeigt sich aber sehr Glücklich durch diesen wichtigen "Dreier" den Anschluss an die "Nichtabstiegsplätze" nicht verloren zu haben.
Wolf des Tages: Ashkan Dejagah
Der Mittelfeldspieler sorgte mit seinem frühen, wichtigem Tor für Zuversicht in Reihen der Wolfsburger. Dieser Treffer sorgte für mehr Sicherheit und war letztendlich ausschlaggebend für den Auswärtssieg. Auch sonst ein sehr gutes Spiel des u21-Nationalspielers!
John Cole
Weitere Feiertagsblamage
Nach dem 0:4 an Heiligabend gegen Hannover, gab es für den VfL nun auch ein Neujahrsdebakel. Im 2. Gruppenspiel des UEFA-Cups verspielte man durch ein weiteres 0:4 eine gute Ausgangsposition. Wie schon gegen 96 lief überhauptnichts, ein Spiel in dem nicht nur die jungen, wie Hitz und Reiche vorgeführt wurden. Denn besonders die Erfahrenen Spieler stemmten sich nicht gegen diese Niederlage!
Manager John Cole kündigte trotzdem nur geringe Kaderkorrekturen an. Es werden aber wohl wieder vermehrt spieler zum Einsatz kommen, die eigentlich schon abgeschrieben warem. So dürften besonders Krzynowek, Santana und Alvim zu mehr Einsatzzeit in den ersten Spielen der Rückrunde kommen. Sofern kein gutes, konkretes Angebot eintrifft...
Neuzugänge
Wie schon erwähnt wird auf dem Transfermarkt wahrscheinlich nicht viel passieren. Neu im Team ist bisher nur Yoshito Okubo. Okubo ist nach Hasebe der 2. Japaner in Wolfsburg und kann auf allen Offensivpositionen eingesetzt werden.
Zum 1. Juli 2009 bindet der VfL ein großes Talent aus der Region an sich, Stürmer Fabian Klos vom Oberligisten MTV Gifhorn wird nach Wolfsburg wechseln. Der 21-jährige Torjäger empfahl sich durch 38 Treffer in 43 Spielen für einen Profivertrag.
Abgänge
Auch hier tut sich wohl eher wenig. Sicher ist bisher nur, dass Edin Dzeko für den Rest der Saison in Italien Spielpraxis sammelt. Auf Grund der Konkurrenz und einem sehr wahrscheinlichen 4-2-3-1, in dem Grafite gesetzt ist, erschien dies für alle beteiligten Sinnvoll. Die Leihbegühr ist sehr gering ausgefallen, da man davon ausgehen kann, dass Dzeko regelmäßig spielen wird und so hoffentlich seinen Torriecher wieder findet.
Ein zweiter Abgang steht kurz bevor. Da sich bisher noch kein abnehmer für Simon Jentzsch gefunden hat, wird es wohl in Kürze Verhandlungen über eine Vertragsauflösung geben. Die ehemalige Nummer 1 der Wölfe kam nach seine ausbootung durch John Coles Vorgänger in dieser Saison zu 3 Einsätzen, musste zuletzt aber dem jungen Marwin Hitz weichen.
John Cole
Schützenfest zur falschen Jahreszeit
Im Rahmen des Winterfestes in Hannover war der VfL Wolfsburg Teil des Unterhaltungsprogrammes. Gegen den heimischen Erstligisten H96 erwies man sich wieder einmal als gute Gast und gestattete dem Gegner 4 Gegentore, eine rechtm agere Bilanz bei 13 Torschüssen. Auch der überraschende Wolfsburger Treffer (Gentner zum zwischenzeitlichen 3:1) trübte die Feierstimmung ein wenig und sorgte bei dem einen mitgereisten VfL-Fan (er arbeitet in Hannover) für begeisterten Jubel. Torschütze Gentner war dann auc heiner der wenigen Lichblicke in einem insgesamt nicht guten Team. Lediglich die Stürmer Davis und der junge Esswein machten ein gutes, wenn auch natürlich nicht erfolgreiches Spiel. ansonsten war der VfL auch diesmal (beide Teams spielten mit gleicher Taktik!!) in allen Belangen deutlich unterlegen, obwohl zahlreiche Stammspieler, bzw. Spieler, die eben dies sein wollen, aufgeboten wurden. Besonders enttäsuchend wieder einmal der brasilianische Nationalspieler Josué und Marcel Schäfer.
Noch nicht zum Einsatz kam Neuzugang Okubo. Der Japaner fühlte sich nach den ungewohnt anstrengenden Trainingseinheiten noch zu schwach. Man hofft aber, dass er für das testspiel gegen Huelva in der kommenden Woche zu seiner Stärke findet.
Es traten auf:
Lenz - Schäfer (60. Steinsson), Ferdinand, Alvim - Santana, Josué, Gentner, Taylor (60. Krzynowek) - Saglik (60. Esswein), Caiuby, Davies
Abgänge
Dierekt nach dem Spiel teilte Jonathan Santana dem verein mit, wechseln zu wollen. Er habe Hannover nie als deutlich stärkeren bundesligaverein gesehen, nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen nun aber nicht mehr das Gefühl, dass es kaum schlechtere Teams als den VfL gibt. Ausserdem spiele er zu wenig. Santana zieht es zusammen mit Simon Jentzsch gegen einen überschaubaren Geldbetrag zu Huelva.
Wechselgerüchte gibt es auch um Costa. Der Portugiese gilt als Musterprofi, aber auch er konnte der Wackel-abwehr keine Stabilität verleihen. wie alle anderen auch spielt er eine durchwachsene Saison: Ein spiel durchschnitt bis zufreiden stellen, danach ein spiel schwach. Dem vfL liegt ein Angebot vor, Costa winkt eine sportliche Verbesserung.
Neuzugänge
Die 2-3 Abgänge schaffen wieder etwas mehr Platz im Kader. Besonders die jungen Spieler (Reiche, Adlung, Wolze, Esswein,...), müssen nun aber auch mehr Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig wird aber auch nach Verstörkungen gesucht. Angedacht sind 1-2 Ausleihen, starker, erfahrener Spieler.