Himmelhoch jauchenzd und doch zu Tode betrübt
Sevilla stand kurz vor einem sensationellen Überraschungserfolg. Nur ein Sieg gegen
Almeria am letzten Spieltag hat noch gefehlt. Doch leider hat der neue Manager des
UD Almeria Beton angerührt, gegen den der
FC Sevilla vergeblich angerannt ist. Unter anderem deshalb, weil Torhüter Dida einen sehr guten Tag erwischt hatte. Almeria konnte irhe Konter nicht verwerten, somit endete das wenig berauschende Spiel
0:0.
Doch die Meisterschaft war trotzdem zum greifen nah.
Real Madrid schaffte es nur mit Ach und Krach, ein Tor gegenden Tabellenletzten,
Malga, zu erzielen. Und das, obwohl Malaga mit einer offensiven Aufstellung angetreten ist.
Manager
Niko haderte vor allem mit den ungleichen Bedingungen, "es ist schade, dass der Tabellenletzte eine Offensive Aufstellung gegen
Real Madrid wählt. Es sollte ihm eigentlich klar sein, dass er gegen die Madrilenen so keinen Blumentopf gewinnt...". Insgesamt sei er aber mit der Saison sehr zufrieden, so Manager
Niko weiter. "Die Trauer wird jetzt 1-2 Tage anhalten, doch dann werden die Spieler begreifen, dass sie etwas Sensationelles vollbracht haben, was ihnen vor der Saison niemand zugetraut hätte."
Doch kurz darauf musste die Mannschaft einen weiteren Tiefschlag einstecken.
Niko bestätigte, was schon länger gemukelt wurde - er wird
Sevilla verlassen. "Ja, das stimmt. Ich werde mich nach einem neuen Verein umschauen. Das liegt nicht an der Mannschaft oder am Verein. Ich fühle mich hier pudelwohl, doch nach zwei Jahren Sevilla brauche ich einfach eine neue Herausforderung." Wohin er wechselt und wer sein Nachfolger wird, hat er aber nicht beantwortet. Auch eine spätere Rückkehr zum
FC Sevilla schloss er nicht aus.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Dies gilt auch jetzt. Denn die
WM steht vor der Tür. Der englische Verband war auf der Suche nach einen Trainer, doch von den talentlosen Dösbaddeln aus der
Premier League (kein internationaler Titel diese Saison!) kam niemand in Frage.
Defoe, englischer Stürmerstar vom FC Sevilla, hat darauf hin seinen Trainer Niko vorgeschlagen. Der Verband war begeistert und nach kurzen Verhandlungen war man sich einig - Niko soll England zum ersehnten internationalen Titel führen.