
Auch er konnte nichts mehr ändern
Joker Obafemi Martins konnte seine Chance gegen den Überragenden Renê Adler nicht nutzen
Sa. 18.12..2010 um 15:00 h
Bayer Leverkusen - SC Freiburg
1:0 (1:0)
Pouplin
Hilbert – Zaccardo – Lukovic © – M.Torres
Vicente – Castro – Idrissou
Buonanotte
Trezeguet - Grafite 
Einwechslungen :
65.Minute: Gavilan für Idrissou
75.Minute: Martins für Grafite
80.Minute: Sosa für Vicente
Bank:
Baumann - Sosa
1:0 Kießling (40., Renato Augusto)

Hier möchte Idrissou spielen
Mo Idrissou möchte schnellstmöglich in der Champions League spielen und deshalb den SC Freiburg verlassen
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Bundesliga 17.Spieltag
Adler gewinnt privatduell gegen Trezeguet – Burchert kommt
Es bleibt beim Silber
Zum Hinrundenabschluss kassiert der SC Freiburg eine bittere und unverdiente Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen. Dabei scheiterte die SC-Offensive am alles überragenden Bayer-Schlussmann Renê Adler.
“Wenn wir in Leverkusen gewinnen, würden wir diese tolle Hinrunde vergolden“, das sagte SC-Coach Michi3103 vor dem Duell bei Bayer 04 Leverkusen. Vor dem letzten Hinrundenspiel ging der SC gar als „Favorit“ in dieses Spiel. Immerhin stand man 3 Punkte vor der Wekrself. Doch vermessen war man nicht, man wusste, dass es sehr schwer werden würde, hier etwas mitzunehmen. Der SC begann mit seinen beiden Neuzugängen aus Mönchengladbach. Sowohl castro, als auch Grafite spielten von Beginn. Sehr zum Leidwesen von Obafemi Martins, der diesmal nur von der Bank aus kam. Und das Spiel war von Beginn an unterhaltsam. So hatte Stefan Kießling nach 8 Minuten die erste Großchance im Spiel. Allerdings wurde sie von Simon Pouplin vereitelt. Im gegenzug verhinderte zum ersten Male Renê Adler glänzend in diesem Spiel.Zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass er zum Held des Spieles wurde. Doch erstmal war es wieder Stefan Kießling, der in der 20.Minute freistehend per Kopf vergab. Doch nicht nur Kießling vergab in der Anfangsphase seine Chancen, sondern auch David Trezeguet. Im Gegenzug versemmelte er erneut aus ausichtsreicher Position und scheiterte an Adler. Nachdem Eren derdiyok in der 31.Minuten noch vergab, war es dann Stefan Kießling fünf Minuten vor der Pause endlich gelungen Simon Pouplin zu überwinden. Nach Pass von Renato Augusto, schoss der deutsche Nationalstürmer aus gut 16 Metern das 1:0 für die Heimmanschaft. Doch Freiburg steckte nicht auf, sondern erarbeitete sich noch vor der Pause die Ausgleichschance. Doch Mo Idrissou vergab ebenso, wie es Trezeguet zuvor schon getan hatte. So ging es mit dem Rückstand in die Pause. Und nach der Pause war Freiburg dann am Drücker. Zwar hatte Kießling in der 52.Minute noch die Chance zum 2:0, doch danach kam von Bayer kaum noch Aktionen die gefährlich waren. Freiburg drückte auf den Ausgleich. Und Renê Adler avancierte zum Matchwinner. Erst brachte er David Trezeguet in der 52.Minute erneut zur Verzweiflung, ehe er ihm nur 13 Minuten später erneut zeigte, dass Trezeguet heute kein Weg an Adler vorbei finde. Am Ende scheiterten auch die Joker Martins (75.) und Sosa (88.) am deutschen Nationalspieler. Leverkusen gewinnt am Ende etwas glücklich gegen Freiburg mit 1:0 und springt auch in der Tabelle an den Badenern, aufgrund des besseren Torverhältnissen, vorbei. Freiburg beendet die Hinrunde auf dem achten Tabellenplatz und kann nun schon 25 Punkte aufweisen. Zwar stand man während der ersten 16 Spiele nie schlechter als Platz 7, trotzdem darf man die Hinrunde als vollen Erfolg bewerten. Zwar verpasste man die Vergoldung, doch versiblert ist sie dennoch. Herbstmeister wurde Arminia Bielefeld, die kurz vor Schluss das Siegtor in Hamburg gegen St.Pauli schoss. Allerdings hätte auch ein Remis gereicht, da die Verfolger im Kollektiv patzten. Bayern kam in Stutgart nur zu einem 1:1, Mönchengladbach unterlag zu Hause dem HSV mit 1:2 und Schalke ergaterte ebenso ein spätes 1:1 gegen den 1.FC Köln. Ende Januar geht es in der Bundesliga weiter, dort muss man zum FC St.Pauli reisen und hofft, erfolgreich in das Jahr 2011 zu starten. Allen Fans des SC Freiburg und Leser vom „Heimspiel“ wünscht der SC Frohe Weihnachten und ein Frohes neues Jahr.
“Die Hinrunde war gigantisch“
Michi3103: „Ich kann meiner Mannschaft heute nur einen Vorwurf machen. Nämlich, dass wir das Tor nicht geschossen haben. Wir haben klasse gespielt und gekämpft, doch einfach unsere zahlreichen Möglichkeiten nicht genutzt. Renê Adler war heute herausragend, das müssen wir aktzeptieren. Dennoch war es, wie ich bereits sagte, ein klasse Spiel von uns. Das wird uns nicht zurückwerfen. Die Hinrunde war gigantisch, besser als erwartet. Es ist schon Luxus, wenn man nach 17 Spieltagen sagen kann, dass man auf Rang 8 steht und die 16 Spiele davor, nie so schlecht da stand. Ich hoffe und denke, dass meine Jungs in der Rückrunde ähnlich gut spielen werden.“.
Mohamadou Idrissou: „So kann ich mein Traum von der Champions League leider nicht erfüllen. Schon nach 65 Minuten raus, das ist nicht mein Anspruch. Ich muss mit de Trainer sprechen ob man was machen kann. Ich bin 30, ich möchte auch mal gegen Barcelona oder Bursaspor spielen. Das ist ein Traum von mir. Ich weiß, dass heute Scouts auf der Tribüne saßen. Ich will nicht sagen, dass ich weg möchte, aber es wäre eine neue Herausforderung“.
Idrissou will in die CL – Niedermeier geht – Burchert neue Nr.3
Immer wieder dieser Idrissou. Letzte Woche brachte er die Gladbacher Borussia zum stürzten, ehe er leichte Kritik an Manager Michi3103 äußerte. „Ein Mo setzt man nicht auf die Bank“ sagte der Kameruner nach dem Dreier gegen Gladbach. Nach dem Spiel in Leverkusen äußerte er erneut seinen Wechselwunsch. Angeblich seien Scouts von Tottenham und anderen Topclubs auf der Tribüne gesessen. Michi3103 nahm es einerseits mit Humor, andererseits stört es ihn. „Man muss Mo eben nehmen wie er ist. Manchmal redet er erst und denkt danach, so ist er eben. Ich bin gespannt was er mit in diesem Gespräch sagen will, was er bei Ihnen ja schon angekündigt hat. Können sie mir das sagen? Er kommuniziert ja so gerne mit dem Medien, vielleicht wissen sie ja schon mehr als Ich?“ Und fügte Ironisch hinzu, „Er möchte auch mal gegen Barcelona spielen? Das muss er mir eben sagen, dann rufe ich Wolfpac an und vereinbare ein Testspiel, das dürfte kein Problem sein“. Vielleicht sind die Scouts ja auch nicht wegen Ihm hier, man darf also gespannt sein, wie das weiter geht.
Einer will weg, ein anderer ist weg. Georg Niedermeier wird bis Saisonende beim Aufsteiger FC St.Pauli spielen. Darauf verständigten sich beide Parteien unter der Woche. Der Innenverteidiger soll dort Spielpraxis sammeln, die er beim SC Freiburg nicht bekommen würde. Nach Alexander Baumjohann ist es die zweite Ausleihe des SC's in der Rückrunde.
Endlich gefunden hat man dagegen eine neue Nummer 3 im Tor. Nach dem Abgang von Wayne Hennessey zu Real Valladolid und der Absage von Alexander Stolz, konnte man den jungen Torhüter Sascha Burchert verpflichtet. Der Keeper spielte zuletzt beim AS Rom, wurde dort allerdings entlassen. Davor spielte er bei der Berliner Hertha, aus dessen Jugendabteilung er kommt.
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